15. Oktober 2018: Meldungen des Tages aus der Medizin

W

Anlässlich des Welternährungstages 2018 warnt der WWF vor den Auswirkungen überfischter Meere auf den Menschen. Gegenwärtig sind 33 % der Fischbestände überfischt und 60 % bis an nachhaltige Grenzen befischt. Gleichzeitig ist Fisch eine wichtige Proteinquelle für mehr als 3 Mrd. Menschen. (WWF Österreich, 15.10.2018)

EU

Europaweit kommt es derzeit zu einem hohen Aufkommen von Masern. Österreich weist – trotz kostenloser Impfung für alle Altersgruppen – ebenso hohe Fallzahlen auf. … Hinsichtlich Poliomyelitis, Kinderlähmung, verfolgt Österreich das globale Ziel der Krankheitsausrottung. (Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit, 15.10.2018)

D

Neue Therapieansätze ermöglichen bessere Schmerzversorgung. Prävention und Prophylaxe verhindern Chronifizierung. (Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin, 15.10.2018)

Jedes Jahr erkranken in Deutschland 1 Mio. Patienten an einer Post-Zoster-Neuralgie. Mithilfe einer Impfung gegen Herpes Zoster bleibt künftig vielen Menschen diese schmerzhafte Folge der Virus-Erkrankung erspart. Schmerzlinderung für Migräne-Patienten verspricht zudem die präventive Gabe eines neu entwickelten CGRP-Antikörpers. (Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin, 15.10.2018)

Neben Cholesterin rücken Triglyceride zunehmend in den Fokus der Wissenschaft. Diese Fette werden mit der Nahrung aufgenommen und liefern dem Organismus Energie. Was er nicht braucht, speichert er im Fettgewebe. Treiben aber zu viel Triglyceride durch die Blutgefäße zu den Fettdepots, erhöht dies das Risiko für Herz- und Gefäßschäden. … Im Blutserum sollten möglichst weniger als 150 Milligramm pro Deziliter enthalten sein. (Apotheken Umschau, 15.10.2018)

Bild: obs / Wort & Bild Verlag / Apotheken Umschau

A

Am 12. Okt. 2018 tanzten im Zentrum der Wiener Innenstadt rund 50 engagierte Frauen mit pinken Schirmen zum Song “Happy”. Bei dem pinken Flashmob ging es darum, eine Krankheit “sichtbar” zu machen, die jede 8. Frau im Laufe ihres Lebens trifft. (Europa Donna Austria, 15.10.2018)

Foto: Europa Donna Österreich

Die allermeisten osteoporotischen Brüche treten ohne Vorwarnung auf. … Solche Brüche erfordern oft Operationen und lange Spitalsaufenthalte. Betroffene haben starke, chronische Schmerzen und sind oft nie mehr in der Lage, ein selbst bestimmtes Leben zu führen. Viele versterben sogar an den Folgen dieser Brüche, etwa wenn sie nach einem Schenkelhalsbruch bettlägerig bleiben oder wenn Wirbelbrüche den Brustkorb einengen und die Lunge nicht mehr genug Platz zum Atmen hat. (Österreichischen Gesellschaft für Knochen und Mineralstoffwechsel, 15.10.2018)

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