Schulmedizin aktuell am 18. Januar 2019

Deutschland

Ob Schinken, saftiger Sauerbraten oder süße Leckerei – es gibt fast kein Lebensmittel in Deutschland, bei dem die Industrie nicht zu tricksen versucht. Da werden z.B. statt großer, natürlich gewachsener Schweinekeulen kleinere, preiswerte Fleischstücke mithilfe von Phosphat und Hitze zu einem Block verklebt. Oder bei Butter durch Hilfs- und Zusatzstoffen – und vor allem durch ganz viel Wasser – geschmeidige und äußerst lukrative Produkte geschaffen. … Es gibt aber auch clevere Lebensmitteltricks, wie zum Beispiel die Verwendung von Algen als Alternative zur Chemiefabrik. (ZDF, 18.01.2019)

Gab es im Jahr 2.000 knapp 6.000 Hundertjährige in Deutschland, so waren es 2017 schon fast 18.000. Eine davon ist Inge Wolf mit 103 Jahren. Das Alter sieht man ihr allerdings überhaupt nicht an. Noch jeden Dienstag steigt sie in ihr Auto und fährt ins Fitnessstudio. (ZDF, 18.01.2019)

Österreich

86 % der Bevölkerung in Österreich wollen wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen.  … Derzeit wissen Gäste in Kantinen, Mensen, Schulen, Kindergärten, Spitälern, Seniorenheimen oder Kasernen meist nicht, woher das Essen stammt. Auch im Lebensmittelhandel gibt es noch offene Punkte. (Landwirtschaftskammer Österreich, 18.01.2019)

Das Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz Österreichs sieht eine tägliche Höchstarbeitszeit von 13 Stunden (bei verlängerten Diensten 29 Std.) und eine wöchentliche durchschnittliche Arbeitszeit von 48 Stunden (als Opt Out bis 2021 bis zu 55 Std.) für Ärzte und Pfleger vor. Das ist schon jetzt eine deutliche Mehrbelastung gegenüber anderen Branchen. Die Regierung plant nun, die Arbeitsbedingungen für Ärzte und Pfleger weiter zu verschärfen. So sollen etwa die durchgehenden Ruhezeiten von derzeit 11 bzw. 8 Stunden auf 5 Stunden gekürzt werden, während die Rufbereitschaften pro Monat auf 12 Tage erhöht werden. (Asklepios – Gewerkschaft für angestellte Ärztinnen und Ärzte, 18.01.2019)

Großbritannien droht ungeregelt aus der EU auszutreten. Auf dieses Szenario hat sich die pharmazeutische Industrie auch in Österreich bereits intensiv vorbereitet. (Pharmig, 18.01.2019)

Schweiz

Nach dem “Ja” der Kantone zu EFAS, bittet H+ nun die Politik, die einmalige Chance zu ergreifen, und in der Schweiz die Weichen für eine einheitliche Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen zu stellen. (H+ Die Spitäler der Schweiz, 18.01.2019)

3 neue Medikamente von MSD für Patienten mit Typ-2-Diabetes in der Schweiz verfügbar. … Die MSD-Therapie Steglujan kombiniert als einzige zugelassene Fixdosiskombination zur oralen Anwendung den SGLT-2-Inhibitor Ertugliflozin mit Sitagliptin. Das neu verfügbare “Segluromet” kombiniert Ertugliflozin mit Metformin, dem Wirkstoff erster Wahl bei der Behandlung von Diabetes. Diabetes Typ 2 Typ-2-Diabetes ist eine chronische Stoffwechselerkrankung und wird oft erst nach 7 Jahren diagnostiziert. Viele Menschen wissen also noch gar nichts von ihrer Erkrankung. (Merck Sharp & Dohme AG, 18.01.2019)

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