9. Mai 2019: Meldungen des Tages aus der Medizin

Deutschland

3 von 4 deutschen Frauen kennen ihren Hauttyp nicht und nur 1 von 4 hat ihn auch schon einmal bestimmen lassen. Dabei nutzen 88 % der Frauen in Deutschland eine Tagescreme, 66 % davon sogar täglich. (Paula’s Choice Skincare, 09.05.2019)

Bild: Paula’s Choice

Auch wenn Hautpflegeprodukte in einer gläsernen Verpackung oftmals schöner ausschauen, reduziert diese nachweisbar die Wirkung der Produkte. Einmal geöffnet verlieren die ausgewählten Inhaltsstoffe nach und nach ihre Wirkung. Darüber hinaus verteilen sich bei jedem Eintauchen des Fingers in das Tiegelchen Bakterien, die die Wirkung der Creme aufheben oder im schlimmsten Fall das Hautbild verschlechtern können. (Paula’s Choice Skincare, 09.05.2019)

Die Bereitschaft zur Ersten Hilfe bei einem Herzstillstand nimmt in Deutschland ab: Nur mehr 39 % der Menschen würden mit der Herzdruckmassage beginnen, wenn sie einen Bewusstlosen finden. … Sorge bereitet den deutschen Narkoseärzten auch der zunehmende Ärztemangel. (DGAI, 09.05.2019)

Auf dem Kongress DAC 2019 in Leipzig erklärten Fachleute, dass Cannabis als Medikament im Rahmen von individuellen Therapieversuchen in Erwägung gezogen werden müsse, wenn andere Behandlungsmethoden nicht mehr greifen. Z.B. bei Multipler Sklerose oder Tumorschmerz. Eine Euphorie, mit Cannabis alle möglichen Beschwerden lindern zu können, sei aber nicht gerechtfertigt. (DGAI, 08.05.2019)

Manche Arzneimittel gehen tatsächlich an die sprichwörtlichen Nieren. Dazu gehören auch rezeptfreie Schmerzmittel wie etwa Diclofenac und Ibuprofen. Bevor man also Schmerzmittel einnimmt, sollte man vorher unbedingt abklären, ob diese auch wirklich helfen. (Diabetes Ratgeber, 09.05.2019)

Mediziner raten von feuchtem Toilettenpapier ab, denn diese enthalten oft Desinfektionsmittel und Duftstoffe, die die Haut reizen. Stattdessen solle man zu hautfreundlichen Baby-Pflegetüchern greifen, die Reinigung mit klarem Wasser vornehmen und das Trockentupfen mit weißem Toilettenpapier. So sind auch Blutungen leichter zu erkennen – oft erste Anzeichen für Hämorriden. (Apotheken Umschau, 09.05.2019)

Österreich

Betroffene von CED (chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen) müssen jederzeit und manchmal auch unkontrolliert schnell eine Toilette finden. Mit einem neu konzipierten CED-Notfallpaket werden Erkrankte in Österreich künftig zielgerichtet unterstützt. Das neue CED-Notfallpaket im neutralen Design bietet alles, was es für den “Ernstfall” braucht, sogar eine Netzunterhose. (AbbVie GmbH, 09.05.2019)

ÖMCCV-Präsidentin Evelyn Groß mit dem neuen CED-Notfallpaket. (Foto: Diener / E. Manhart)

25 % der Wiener Notfallpatienten müssen länger als 2 Stunden auf die Aufnahme in ein Spital warten. Das ist ein Wahnsinn und kann in dringenden Fällen über Leben oder Tod entscheiden. (NEOS Wien, 09.05.2019)

Erfolgloses EDV-System im AKH Wien kostete rund 800.000 €. Der Wiener Stadtrechnungshof kritisiert eine unklare Preisgestaltung, eine fehlende Dokumentation sowie unklare Projektinhalte bei einem Informationssystem in der Abteilung für Transfusionsmedizin des Wiener AKH. … Für die 2018 aufgetauchten erfolglosen Projekte des KAV stehen bereits sinnlose Aufwendungen in Höhe von 5 Mio. € zu Buche. (ÖVP Wien, 09.05.2019)

Dermacare in Wien erhöht mit der Femilift-Scheidenstraffung die Lebensqualität seiner Patientinnen. Blasenschwäche, Scheidentrockenheit, Inkontinenz und Lost-Penis-Syndrom nach einer Geburt behandelt Dr. Olga Latowa von Dermacare schmerzfrei mit der Femilift-Lasertechnik. (Schönheitsinstitut Dermacare, 09.05.2019)

Eine gute Zusammenarbeit zwischen Rettung und Spital ist für eine optimale Versorgungskette bei Notfällen in Wien ganz entscheidend. Das gemeinsame Ziel aller Beteiligten ist, 4 von 5 Patienten binnen 15 Minuten im Spital übergeben zu können. (Wiener Krankenanstaltenverbund, 09.05.2019)

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