Nach 40 Ärzten die logische Heilung

Diese News umfassen so etwa 4 Seiten Text. Ich hoffe, das ist Ihnen nicht zu lang ! Wir leben ja heute in einer Zeit, wo man schnell auf den Punkt kommen muss. Um noch gehört zu werden. Darf ich trotzdem ?

Saß mir neulich ein armer Vater gegenüber. Der 4-jährige Sohn leidet an Neurodermitis. Endogenes Ekzem. Die Haut ist offen und blutet im Gesicht und an den Handgelenken. Der junge Vater war bei 40 (!) Ärzten gewesen. Umsonst. Neurodermitis ist nicht heilbar, hieß es immer wieder. Hatte mir dann aber doch noch zugehört …

Und seinem kleinen, blutenden Stammhalter ein bisschen Eiweißpulver in den Saft gemischt. Dazu ein Multivitamin-Präparat und auch ein bisschen Zink (aus seinem eigenen Depot).

Der Bub war nach 2 Tagen geheilt. Von Neurodermitis !

Hab‘ dann nachgefragt, ob es besser wurde. Worauf der Vater energisch und laut wiederholte: „Geheilt ! Die Haut war seit 4 Jahren zum ersten Mal nicht mehr blutig, sondern geschlossen, glatt, verheilt.“

Das bestätigt die schlichte Wahrheit:

Jede Heilung ist Selbstheilung ! Eiweiß und Vitamine helfen, weil der Körper mit Hilfe von molekularer Medizin seinen eigenen Weg findet.

Nicht jedes Kind mit Neurodermitis wird danach gleich aussehen wie Barbie oder Ken. Doch Fakt ist: Die Kleinen leiden weniger. Viel weniger. Es fällt eine Last ab. Molekulare Medizin, wie ich sie verstehe, wie ich sie täglich anwende, ist nichts weiter als angewandte Naturwissenschaft, beruhend auf einer Grundidee der alten Griechen:

Die Welt ist aus Teilen zusammengesetzt.

Das ist – wohlverstanden – keine objektive Tatsache, sondern eine Annahme. Aber weil ich nun einmal so geschult worden bin, sehe ich den Menschen nicht nur, aber doch auch, als faszinierende Anhäufung von Atomen. Von Molekülen. Zwischen denen Energie, zwischen denen Information hin und her flitzt. Und Gesundheit ist nichts weiter als alle notwendigen Atome beisammen zu haben. Und zwar dort, wo sie sein sollen.

Und wir wissen genau, was das heißt. U.a. aus einem Vergleich: Nehmen wir einen 20-jährigen, strahlenden, durchtrainierten Fünfkämpfer. Oder einen Schwimmer. Oder eine Tänzerin mit ihren 10 Trainingseinheiten pro Woche. Nehmen wir Supersportler ! Dann wissen wir, was normal ist. Woran man sich orientieren kann.

Daraus resultiert dann molekulare Medizin …

Kümmere dich um die essentiellen Moleküle deines Körpers, bringe sie in Ordnung und …. du wirst gesund !

Gesundheit ist also etwas ganz Einfaches: richtige Bauteile plus richtige Auswahl der Baupläne. Heißt: alle 47 essentielle Nährstoffe, regelmäßig laufen und klar denken. Heißt aber auch, wenn das System aus dem Gleichgewicht gerät, wenn wir Bronchitis haben, wenn die Knie schmerzen oder das Herz stolpert – dann müssen wir uns “kümmern“ … Um die 3 Wegweiser Richtung Heilung:

Ernährung, Bewegung, Denken

In vielen Fällen findet der Organismus nämlich von ganz allein zurück zum Gleichgewicht, zur Gesundheit. Andererseits ist z.B. bei Lungenentzündung, bei Knochenbruch, bei Herzinfarkt die Schulmedizin am Zug. In der Akutmedizin leistet sie Großes.

Das Prinzip der Heilung von innen ist so einfach und so logisch, dass es nicht in unsere komplizierte Welt passt.

Lieber sucht man nach Medikamenten, die z.B. was ganz Anderes bewirken als ursprünglich gedacht. So hat man gerade entdeckt, dass ein Malariamittel vielleicht gegen Diabetes Typ I helfen könnte! Klingt natürlich viel interessanter als „Kohlenhydrate weglassen“. Oder: Wer will schon etwas über Hühnersuppe gegen Grippe lesen? Oder vom Arzt wieder nach Hause geschickt werden mit der Aufgabe, in den nächsten 4 Wochen täglich Leber zu essen. So etwas stammt aus den Zeiten von Oma. Heute kann die Medizin doch mehr oder etwa nicht ?

Jedoch lässt sich (heute) am Blutbild ablesen, dass Oma Recht hatte. „Warum ist das Blutbild so wichtig?“, diese Frage höre ich immer wieder. „Geht es nicht auch ohne?“ Natürlich geht es auch ohne. Man kann auch im Trüben fischen, wenn man die Zeit dazu hat. Die Blutwerte sind jedoch die Basis für die Diagnose. Der erste Schritt …

Jeder hat irgendeine Besonderheit: Einer hat hohe Cholesterinwerte, was aber nichts ausmacht, weil die in seinem System logisch und elegant abgepuffert werden. Ein Anderer neigt zur Allergie, wieder ein Anderer zu schmerzenden Gelenken. Die Kunst besteht darin, nicht gegen diese Besonderheiten zu leben, sondern diese Besonderheiten anzunehmen. Und, so schwer das auch im Einzelfall sein mag, das Beste daraus zu machen. Also glücklich zu leben mit den eigenen Besonderheiten. Mit !

„Auf dem Weg zur Heilung habe ich neue Welten für mich gefunden. Welten, von denen ich nicht wusste, dass es sie gibt. Dafür bin ich dankbar.“ Heißt es oft. Und dann? Wenn der Patient am Ziel seines Weges angekommen ist, freut sich der Arzt. Ich mich über Post ! Briefe, über die ich nachdenken kann, die ich analysieren kann. Die bereiten mir wirklich große Freude. Die werden dann auch oft zur Ermutigung für alle Anderen auf dem Weg zur Heilung veröffentlicht. Ich danke Ihnen sehr für Ihre Briefe !

QUELLE: Nachwort in „neue wege der heilung“ (heyne Verlag). Neuauflage August 2018

Der tägliche Müll über Vitamine

Aufgepasst: Hallo, Sie da ! Hören Sie bitte zu ! Wissen Sie schon das Neueste ?

Vitamine helfen gar nicht !

Viele von Ihnen sind aktuell ganz aufgeregt. Die, die lesen. Die lesen so typische Zeitschriften oder im Internet (z.B. aerzteblatt.de, netdoktor.de), wo Journalisten Nachrichten aufbereiten. Und Sie, liebe Leser, schicken mir dann diese Berichte. Oft auch mit schwarzem Filzstift wütend kommentiert. Also z.B. folgende Schlagzeilen:

Nahrungsergänzungsmittel in der Kritik
Vitamin-Tabletten & Co. helfen weder Herz noch Hirn
Selen und Vitamin E sind gefährliche Nahrungsergänzungen
Wenn Vitaminpillen krank machen

Der Hintergrund? Z.B. eine neue Studie der amerikanischen University of Alabama in Birmingham. Dort hatte jemand viel Zeit und 3.249 Studien aus den Jahren 1970 bis 2016 gesammelt. Danach 18 davon ausgewählt und die genannten Schlagzeilen bewiesen (Circ Cardiovasc Qual Outcomes 2018 Jul;11 (7).

Ach Kinder ! Keiner der Einsender, die nun bestürzt sind, hat sich einfach mal die Originalarbeit besorgt. Denn schon die Überschrift gibt die Antwort auf den obigen Unfug: In all den Studien wurden gar keine Vitamine getestet. Also noch einmal:

Da wurden nicht Vitamine getestet, sondern Multivitamin-Präparate !

Also viele Vitamine in nur 1 Kapsel. Und wie viel, glauben Sie, passt da so rein in 1 Kapsel ? Ich sag’s Ihnen: „Nur die Mini-Dosis“. Homöopathie. Ich kenne kein Multivitamin-Präparat auf dieser Welt, das den Blutspiegel auf die gewünschten Werte (der Frohmedizin) bringt. Gibt es nicht.

In Deutschland erfüllen 2 Präparate die gesetzlichen Obergrenzen. Mehr geht nicht. Dass ich persönlich diese Präparate mehrmals am Tag einnehme – als Basisversorgung, ist selbstverständlich !

Zur Verdeutlichung: Vitamin E in der typischen Multivitamin-Tablette hat 40 I.E. (26,6 mg). Die Wirkung von Vitamin E setzt aber erst bei 400 I.E. (266 mg) ein. Bewiesen in der Chaos-Studie aus Lancet 1996, März 23; 347 (9004):781. Die Studie hat höchsten wissenschaftlichen Standard, weil

doppelblind, Placebo kontrolliert und randomisiert.

Und die hat bewiesen, dass

400 I.E. (266 mg) Vitamin E täglich Herzinfarkt zu 77 % verhindert !

Dieses Ergebnis ist bombensicher. Wird auch von niemandem bestritten. Statine haben diese Zahlen nie erreicht. Und auch sonst kein Medikament !

So viel also zu Ihrer Aufregung und dem täglich erscheinenden Müll über die lebenswichtigen Vitamine …

Vitamin D steigert Ihr HDL-Cholesterin

Das ist der gute Anteil Ihres vielleicht „zu hohen“ Cholesterins – und natürlich erwünscht ! Und wenn die Herren Beckenbauer und Netzer über ihre zahlreichen Bypässe scherzen, so überspielen damit eine Angst. Oder zumindest eine Sorge. Nämlich die, vor dem nächsten Herzinfarkt. Der kommt so sicher wie das Amen in der Kirche. Fragt sich nur, wann.

Falls Sie dieses “Spielchen” nicht mitmachen wollen – Herzinfarkt ist immer noch die häufigste Todesursache in Deutschland – empfehle ich Ihnen, sich um Ihr

HDL-Cholesterin

zu kümmern. Das ist, wie schon erwähnt, der gute Anteil vom Cholesterin. Weil tagtäglich drückt Sie Ihr schlechtes Gewissen und dann berichten mir über Ihr „hohes Cholesterin“. Ärgert mich jedes Mal. Weil ich dann bei Ihnen vielleicht 300 mg% Cholesterin finde. Eine hohe Zahl, richtig. Wenn dann aber der gute Anteil HDL-Cholesterin 90 mg% beträgt, erkläre ich Ihnen:

  • Sie haben nur deshalb ein hohes Cholesterin, weil der gute Anteil so erfreulich hoch ist.
  • Der Quotient zwischen Cholesterin und HDL wäre nämlich 3,3. Jeder Wert unter 5 gilt als ungefährlich. Selbst nach strengsten USA-Kriterien ist man mit unter 4 aus dem Schneider.

Das wissen Sie oft nicht. Hat Ihnen Ihr Hausarzt auch nicht gesagt. Finde ich gar sträflich. Also bitte:

Beschäftigen Sie sich mit Ihrem HDL-Cholesterin !

Dazu waren mir bislang nur 2 natürliche Wege bekannt, HDL-Cholesterin zu steigern, wenn es tief ist. Heißt, unter 40 mg%, lag:

  • Tägliches Laufen (besser noch Rennen)
  • Omega-3 in der richtigen Dosis

Durch tägliches, sehr flottes Laufen kann man in der Tat sein HDL-Cholesterin von nur 35 mg% (Sollwert ist über 40) auf 95 mg% anheben. Damit wäre man sozusagen gerettet.

Nun stand schon im J Am Coll Cardiol 54:585 (2009) – also vor fast 10 Jahren – ein 3. Weg. Eine 3. Möglichkeit, HDL-Cholesterin ohne große Mühe anzuheben. Nämlich mit

VITAMIN D.

Schon vorher wusste man, dass Menschen mit einem ganz tiefen Vitamin D-Spiegel ein Herzinfarktrisiko von 31 % haben, Menschen mit dem höchstem Vitamin D-Spiegel von nur mehr 10 %. Dann hat man genauer nachgemessen und gefunden, dass zwischen dem Blutspiegel von Vitamin D und dem Blutspiegel HDL-Cholesterin eine enger linearer Zusammenhang besteht. Nämlich

für jeweils 20 ng/ml Vitamin D mehr steigt HDL-Cholesterin um 4 mg%.

Damit Sie das richtig einschätzen können: Steigt HDL nur um ein einziges mg% an, so bewirkt das bereits eine Reduktion des Risikos von koronarer Herzkrankheit um 5 %.

Wenn Sie also Ihr Vitamin D von 20 ng/ml auf meinen persönlichen Wert von 80 ng/ml anheben, dann verringert sich Ihr Risiko einer Herzkrankheit um

60 %.

Und wenn Sie dann noch ein bisschen Omega-3 konsumieren, ein bisschen joggen, sich an die gewünschten 15 % Körperfett annähern, ja dann haben Sie die Gewissheit, nicht an Herzinfarkt zu sterben !

Sehen Sie, das ist Frohmedizin! Denn gleichzeitig hat man damit auch Autoimmunerkrankungen unterdrückt. Ist vielleicht sein Asthma losgeworden. Hat, wie ein Kollege mir berichtet, mit der “Stellschraube” Vitamin D auch seine Psoriasis besiegt (nach 20 Jahren !).

Sind wir auf Überanstrengung programmiert ?

Gegenwind ist blöd. Da bewältigen z.B. 2 Skifahrer einen Abfahrtslauf. Der eine hat Rückenwind, der Andere Gegenwind. Als Zuschauer merkt man da keinen Unterschied, doch im Ziel ist der Eine der Held, der Andere der Verlierer. Oder noch schlimmer: Der Eine gilt als gut, der Andere als schlecht. Dabei stimmt das gar nicht. Es war (nur) der Gegenwind …

Das war die Welt des (Spitzen-)Sports, wenn Sie so wollen. Aber

Gegenwind machen wir uns im Alltag auch oft selbst.

Durch einen gar seltsamen Trick. Darauf hat mich das Rad-Training mit meiner sportlichen, kleinen Frau gebracht. War doch in den letzten Wochen so herrliches Wetter. Also haben wir uns auf’s Rad geschwungen – täglich 4 Stunden Kraftausdauer. Hieß dann am Kanal entlang fahren, auf Schotterwegen, ohne Straßenverkehr. Und das alles in wunderschöner Landschaft.

Und am Kanal hat man entweder Rückenwind oder Gegenwind. Weil der wie eine Schlucht wirkt, wo der Wind so richtig durchpfeifen kann. Fahren wir also los mit einem Rückenwind von 20 km/h. Den merkt man. Und was tut meine zähe Frau? Die fährt gleich 30 km/h. Also schneller als der Rückenwind weht. Und das bedeutet netto Gegenwind !

Aus Rückenwind wird wieder Gegenwind, wenn man zu sehr Gas gibt !

Wenn man sich zu sehr anstrengt. Wenn man zu verbissen kämpft …. Dabei hätte man eigentlich Rückenwind. Der liebe Gott meint es mit niemandem schlecht. Stattdessen machen machen wir uns den Gegenwind selbst. Statt das Leben zu genießen, vermiesen wir es uns !

Und dann folgt die übliche Leier sozusagen als Volksweisheit: Das Leben ist hart, ungerecht, kurz. Es würde einem nichts geschenkt usw.. Erkennen Sie sich wieder ? Was also tun ?

Sie sollten sich im Leben mäßig anstrengen und nicht übermäßig !

Das ist die Kunst. Denn dieses Prinzip gilt nicht nur für Sport (da ist es einfach), sondern auch für das Berufsleben. Für den Alltag. Da braucht es oft auch eine gewisse Lässigkeit, eine bewusste Zurückhaltung und dergleichen. Sie verstehen ?

Nun scheint dabei aber das eigentliche Problem zu sein, dass wir (jedenfalls wir Deutsche) auf Überanstrengung programmiert sind. Da beginnen die “Kämpfe” schon im Kindergarten. Werden dann in der Schule, im Sport, im Beruf weitergeführt … Mitunter auch in der Partnerschaft und Ehe. Überall möchte man der Beste sein. Erster sein ! Was sonst ?

Alles Gegenwind für Ihr Leben. Hätten Sie gerne Rückenwind ? Dann schauen Sie doch zuerst, ob er nicht schon da ist …

Wer kann sich denn alle diese Nahrungsergänzungsmittel leisten ?

Fragen Sie mich anklagend. Per Fax und per E-Mail. Doch dazu später. Zunächst wollen wir uns einem gesamtgesellschaftlichen Thema widmen, das noch dazu hoch aktuell ist. Denn je reicher Deutschland würde, desto lauter sind auch die Klagen über die Verarmung eines großen Teiles der Bevölkerung. „Immer mehr Kinder leben von Hartz IV“ und dgl., heißt es dann in den Medien. Und was schon längst bekannt ist: Arme Menschen seinen (tatsächlich) öfter und länger krank als der Durchschnitt.

Nun gab es schon immer reiche und arme Leute – in allen Kulturen. Aus irgendeinem Grund scheint es der Menschheit nicht zu gelingen, die Millionen und Milliarden an Geld an bedürftige Kranke umzuleiten. Wenn man das einmal verstanden und vielleicht sogar akzeptiert hat, dann denkt man eben weiter. Und kommt schließlich zu der Frage: Wie könnte man den ärmeren Teil der Bevölkerung wenigstens gesund erhalten? Die Lösung lautet (in aller Bescheidenheit):

Nahrungsergänzungsmittel

NEM sind vom Prinzip her eine ERGÄNZUNG. Das wird von den Kritikern oft missverstanden. “Ergänzung” bedeutet, dass man zunächst möglichst gesund essen sollte. Und nur dann, wenn das nicht geht oder ausreicht, eben ergänzt:

Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Omega-3, Eiweiß usw..

Gemeint ist also nicht statt des Essens, sondern zum Essen dazu. Nur Kritiker tun so, als gäbe es entweder oder. Hingegen wird über Nahrungsergänzungen z.B. in den USA schon sehr offen gesprochen. Und dort fallen dann bei Anhörungen im Parlament auch Sätze wie:

Vitaminempfehlungen haben auch volkswirtschaftliche Gründe. Für Haushalte mit einem niedrigem Einkommen ist es weit billiger, ein Multivitamin-Präparat einzunehmen, als diese Vitamine durch richtige Ernährung zu erhalten.

Das Volk wird wahrscheinlich eher ein paar Tabletten einnehmen als willens sein, Fleisch aus ökologischer Landwirtschaft, Weizenkeime, Bohnensprossen und buntes Gemüse zu essen.

Ungeachtet der Panikmache durch Massenmedien ist die Einnahme von Nahrungsergänzungen nicht das Problem, sondern eine Lösung.

Die kontinuierliche Nutzung von Nahrungsergänzungsmitteln stellt einen wahren Durchbruch in der öffentlichen Gesundheit dar, vergleichbar mit sauberem Trinkwasser und öffentlichen Abwasserkanälen.

Die Nebenwirkung Nummer 1 von Vitaminen ist das Versäumnis, nicht genügend davon aufzunehmen. Vitamine sind außerordentlich sichere Substanzen. Arzneimittel sind das nicht.

Produkte der Pharmaindustrie verursachen in den USA jährlich 106.000 Todesfälle, auch wenn sie allesamt korrekt verschrieben und korrekt eingenommen würden !

Die Einnahme von NEM der Bürger sollte gefördert werden, nicht gehemmt.

Goldene Worte.

Die in den USA auch Konsequenzen haben. Denn die Menschen dort drüben haben genauso wie die Behörden längst den Segen von NEM erkannt. Sie brauchen nur einmal einen dieser riesigen Vitamin‐Shops in den USA zu betreten …

Und vielleicht sogar noch überzeugender ist deren Rechtsverständnis: Denn gäbe es bei Vitaminen & Co. auch nur das geringste Risiko (einer Überdosis), auch nur rein theoretisch, so würde es förmlich Milliarden‐Dollar‐Klagen regnen gegen die Erzeuger. Die gab und gibt es aber nicht !

Habe ich Sie überzeugt ?

PS I: Und mich erreichen, wie eingangs erwähnt, anklagende Faxe und E-Mails: Lieber Herr Dr. Strunz, wer kann sich denn alle diese NEM leisten? Was die alle kosten! … Und das schreiben Sie mir womöglich noch von Ihrem Mobiltelefon aus oder Tablet-Computer. Dabei kann sich günstige Präparate sicher jeder von Ihnen kaufen. Jeder !

PS II: Weil ich mich gerade ärgern muss: Wissen Sie denn nicht, dass es z.B. Vitamin C auch als Billig-Pulver gibt? Oder dass man Arginin gar im Kilo-Beutel kaufen kann? Dass man statt den teuren Omega-3-Kapseln auch Fischöl (per Esslöffel) einnehmen kann usw..

PS III: Weil ich mich noch immer ärgere, wiederhole ich gerne folgendes Zitat: „Für Haushalte mit einem niedrigem Einkommen ist es weit billiger, ein Multivitamin-Präparat einzunehmen, als diese Vitamine durch richtige Ernährung zu erhalten.“

Aufzeigen und einleuchten

Kennen Sie dieses stille, allumfassende Glücksgefühl, das Sie befällt dann, wenn Ihnen eine plötzliche Einsicht gekommen ist? Sie quasi ein wesentliches Lebensprinzip verstanden haben? Mir unvergessen ist z.B. die Prüfung in Theoretischer Physik. Als mir gleich auf die erste Frage die entsprechende Formel nicht einfiel, aber der Professor mir durch geschicktes Fragen dann deren Herleitung ermöglichte. So in etwa erging es heute einer Patientin in meiner Praxis …

Junge Frau mit Krebs. Und der übliche Ablauf: Operation, Chemotherapie. Nach nur 3 Monaten kam der Krebs wieder. Diesmal PET-CT. Aufleuchten von Metastasen im ganzen Körper.

Dann erwähnt die Patientin so nebenbei, sie hätte Diabetes Typ 2. Da schrillen bei mir die Alarmglocken. Da hat wieder jemand etwas nicht verstanden ! Wirft sein Leben weg. Habe dann (zornig) versucht, die Patientin in ihrem Denken anzuleiten, sie wach zu rütteln. Wir haben zunächst PET-CT besprochen. Ob Sie wisse, was das ist. Ja. Sie wusste, dass da radioaktiv markierter Zucker gespritzt wird, der sich dann in den Krebsnestern versammelt und diese aufleuchten lässt.

So weit, so gut. Dann, ob Sie wisse, was Diabetes ist? Freilich: Erhöhter Blutzucker. Nein, machte ich ihr klar: Wenn Sie ganz unschuldig essen – so wie ich, steigt Ihr Blutzucker sehr viel höher an. Hingegen geben Sie sich mit jedem Apfel, mit jedem Stück Kuchen eine neue, gewaltige Blutzuckerspritze … Das ist Diabetes !

Letztlich nachgefragt, wo denn diese Blutzuckerspritzen wohl landen, da dämmerte es ihr. Man sah ihr an den Augen an, dass ihr plötzlich sonnenklar wurde:

Diabetiker füttern ständig ihren Krebs !

WICHTIG auch für Sie liebe Leser: Die junge Dame hat plötzlich verstanden, dass die gegessenen Kohlenhydrate nicht etwa in den Muskel oder ins Gehirn oder in die Knochen wandern, sondern gänzlich und zuallererst in die Krebsnester. Andernfalls würde beim PET-CT das Gehirn oder der Muskel oder der Knochen … aufleuchten. Tun sie aber nicht.

Es leuchten nur die Metastasen.

Ich bin mir ganz, ganz sicher, dass die Patientin ab jetzt „no carb“ essen wird. Sehr überlegt und aus einem ganz bestimmten Grund. Und dass sie versuchen wird, den unvermeidlichen Restzucker im Blut auch noch wegzurennen.

Erinnern Sie sich an Jane Tomlinson? Die bekannteste Brustkrebs-Patientin Englands. Die mit 26 Jahren durch enorm viel Sport dem Krebs die kalte Schulter zeigte. Werfen Sie doch bitte einen Blick in Wikipedia: Sie werden staunen, was die Dame alles geschafft hat.

Hätte ich bei unserer (jungen) Dame heute gleich über “no carb” gesprochen, ihr Kohlenhydrate verboten usw., wäre ich wohl auf Widerstand gestoßen … So aber kam ihr eine Einsicht wohl für immer und ewig !