Der wahre Jungbrunnen

Wenn Sie die Sache mit der Jugendlichkeit mal auf den Punkt bringen wollen. Sich dabei auf die Hauptsache konzentrieren wollen. Mal bewusst die vielen anderen, viel schwächeren Möglichkeiten beiseite schieben wollen und sich die Frage stellen „Was macht mich denn nun wirklich jünger? Was wirkt denn da am besten?“. Dann werden Sie – molekularbiologisch – unausweichlich auf das Wachstumshormon (HGH) stoßen. Ist das Rezept jeder Anti-Aging-Klinik. Wird Ihnen dort bloß nie so gesagt.

Jetzt kennen Sie das Geheimnis der vitalen, so jugendlich wirkenden 80-Jährigen. Wachstumshormon kann man sich nämlich spritzen. Wissen wir seit Rudman 1991. Wirkt phänomenal. Muss man 3 Mal pro Woche, besser noch täglich … spritzen. Ist sauteuer, das Zeug. Und wenn Sie mit dem Spritzen aufhören … ist alles wieder beim Alten. Was soll das, also ?

Da machen wir uns das Wachstumshormon doch lieber selbst.

In unserem eigenen Körper. Und das möglichst jeden Tag, unser ganzes restliches Leben ! Dass dieses Wunderhormon selbstverständlich epigenetisch freigesetzt wird, also durch Ihren Lebensstil, sprich Bewegung, Ernährung, Denken, das dürfte Ihnen inzwischen auch klar geworden sein. Und was Wachstumshormon nun wirklich bewirkt, wie man es tatsächlich stimuliert, hatte ich Ihnen in 3 News erklärt: News vom 20.08.2012, 21.08.2012 und 10.01.2017.

Nun möchte ich eine 4. News hinzufügen. Dazu schreibe ich einfach mal ab, was andere Wissenschaftler, was der Biologe Chris Michalk, zur Stimulation von Wachstumshormon (IGF) für Ratschläge gibt:

  • IGF wird hauptsächlich durch Nahrungsprotein reguliert. Nahrungsprotein korreliert direkt mit IGF-Werten – zumindest wenn eine isokalorische Ernährung gegeben ist (Thissen, 1994).
  • IGF steht in einen klaren Zusammenhang mit Zink und Magnesium (Dørup, 1991) und wird darüber hinaus von Testosteron und T3 moduliert (Synergismus).
  • Weiters sollten Sie Krafttraining ausüben, denn Krafttraining erhöht IGF-Rezeptoren in der Muskelzelle (Urso, 2005).
  • Schlafen Sie gut! Es ist von absoluter Wichtigkeit, dass Sie einen tiefen Schlaf haben. Denn nur im Tiefschlaf wird dieses so wichtige Hormon ausgeschüttet.
  • Trinken Sie vor dem Schlafengehen keinen Alkohol. Er unterdrückt nämlich die HGH-Ausschüttung um bis zu 75 % (Prinz, 1980).
  • Vergessen Sie Arginin und Co. zur Steigerung der HGH-Werte. Nutzen Sie entweder Gelatine (van Vught, 2010) oder die Aminosäure Glycin (Kasai, 1980), um HGH schnell im Blut ansteigen zu lassen. Tun Sie das aber mehrmals täglich und – ganz wichtig – nüchtern.
  • Sogar 19-mal mehr Wachstumshormon können Sie haben, in dem Sie einfach 1 g Cholin zuführen (Kawamura, 2012). Ich mache das 2-3 Mal täglich. Ich habe dann auch keinen Hunger mehr. Das ist übrigens auch so ein Effekt von Wachstumshormon.
  • Nur damit Sie mal eine Vorstellung haben, wie dieses Zeug so wirkt: Alzheimer möchte niemand haben. Dann gibt man z.B. Ratten ein paar Aminosäuren und so erhöhen sich die IGF-Werte. Das sorgt dann dafür, dass Alzheimer einen nicht verblöden lässt.
  • Wie macht man das? Durch eine „Growth Hormone Releaser Diet“ – Arginin, Glutamin, Lysin. Dann bekommt man mehr Wachstumshormon ins Blut (Shin, 2009).
  • Und im Übrigen: Fasten ist ein potenter Stimulus für die Ausschüttung von Wachstumshormon. Daher liebe ich das Fasten. Das sollten Sie auch, wenn sie mehr Wachstumshormon haben möchten.

Auch hier lesen Sie (wieder), dass SIE selbst etwas tun können, tun müssen. Dass Sie diesen wundervollen Jungbrunnen eigenverantwortlich stimulieren müssten. Wird Ihnen übersetzt mit so (unangenehmen) Worten wie

Krafttraining, kein Alkohol, viel mehr Eiweiß, NEM … und dann auch noch fasten.

Was Sie aber einfach nicht verstehen wollen: Das sind alles natürliche Verhaltensweisen! Definieren geradezu Normalität. Das, was Sie stattdessen Tag für Tag tun, das ist eigenartig. Um nicht zu sagen, einfach krank! Darum werden die Menschen so schnell alt …

Quelle:  „Das Handbuch zu Ihrem Körper“ von Chris Michalk, S. 132+133

Wenn Ihnen Laufen keinen Spaß macht

Bewegung ist nicht „hilfreich“ oder „empfehlenswert“, sondern DER zentrale Punkt Ihrer Existenz. Ist nur Wenigen von Ihnen wirklich klar. Und denen, die es eigentlich wissen müssten, nämlich Ärzte, auch nicht immer. Die sprechen heute noch von ein bisschen Sport, 20 Minuten am Tag, 2 bis 3 Mal die Woche. Das bringt Ihnen nichts, außer vielleicht die Lust auf mehr. So wenig Bewegung hat mit der Evolution, mit dem Auftrag Ihrer Gene nichts zu tun. Die fordern (!) ganz Anderes …

Laufen ist eine tägliche Pflicht. Ist anfangs quälend. Eine Überwindung. Stichwort innerer Schweinehund. (News vom 26.06.2013) Richtig verstanden und gemacht, wird es nach 4 Wochen zum Reflex. Ein Automatismus. Eine Freude. Ohne die geht es gar nicht. Und natürlich haben Sie längst verstanden: Das gilt nur für einen einigermaßen gesunden Körper! Heißt: Bei dem die Blutwerte stimmen.

Die große Blutanalyse ist also unerlässlich dann, wenn Ihnen tägliches Laufen keinen Spaß macht.

Und verändert Ihr Leben. Will sagen: Ihr bisheriges Leben. IHR Leben. Denn ursprünglich ist der Mensch Läufer. Beweist Ihnen jedes Kind. Nur die meisten Erwachsenen sind zwischenzeitlich vom Glauben abgefallen. Kümmern sich nicht mehr um ihre Gene, nicht mehr um ihre Mitochondrien. Die sind aber auf das tägliche Laufen (laut Prof. Walter Bortz 32 km täglich, nur damit wir uns verstehen !) angewiesen. Die gehören zum Menschsein dazu …

Wer auf’s Laufen verzichtet, degeneriert !

So einfach ist das. Oder wie schon öfters erwähnt: Im Sitzen beginnt das Sterben. Also bitte beschweren Sie sich ab jetzt nicht …

Welch ein Segen das tägliche Laufen ist, beschreibt mir soeben ein Geschäftsmann. Kaufmännisch selbstständig. Also einer aus der Gruppe der 10 %, die unseren Staat bezahlen. Nennt man Eigenverantwortung. Heißt auch „Samstag und Sonntag arbeiten“. Nennt man 60-80 Stunden-Woche. Heißt mitunter „Schulden bei der Bank, Sorgen, schlaflose Nächte …“. Solch ein eigenverantwortlicher Geschäftsmann, der auch die Verantwortung für seinen Körper (seine Gesundheit) übernommen hat, schreibt mir heute:

Um die Welt gejoggt: Ich sage Ihnen danke !

„Ich komme gerade vom Joggen zurück und habe ausgerechnet, dass ich In den letzten 20 Jahren 1 Mal locker leicht um die Welt gejoggt bin. Also 40.000 km in rund 7.300 Tagen macht im Schnitt ca. 5,4 km.”

Und auch das noch:

“Das Ergebnis des 4. großen Bluttests nach 2005, 2009, 2012 ergab

  • fast alle Werte im oberen positiven Bereich,
  • Aminosäuren zwischen 10 und 30 % verbessert,
  • Werte von Testosteron, Wachstumshormon, Vitamin C und Omega-3 leicht erhöht,
  • Blutfette im Quotienten bei 3 (normal bis 5),
  • nur Hämoglobin und Magnesium bekomme ich nicht weiter hoch, aber damit komme ich klar.”

Der Wendepunkt in seinem Leben war übrigens … siehe diesen Link: https://www.strunz.com/de/seminar-info-3/

Der Mann freut sich über eine persönliche Sensation. Sind Sie auch schon mal um die Welt gejoggt? Geht schon mit täglich 5,4 km. Und bitte beachten Sie das TÄGLICH! Wir sollten uns wirklich nicht zu fein sein, es so einem Erfolgsmenschen nachzumachen. Wäre ich auch nicht.

Also: Joggen wir doch gemeinsam … UM DIE WELT !

Propionat

Ist das Salz der Propionsäure. Beide machen Ihr Immunsystem stärker, bremsen gleichzeitig autoimmune, für den Körper schädliche Reaktionen. Finde ich einigermaßen sensationell, diese gleichzeitige, höchst erwünschte Wirkung. Jedoch ist die Medizin “menschengemacht”. Also finden Sie dort auch die üblichen Denkweisen wie in der Wirtschaft und Politik. Folglich wird auch in der Medizin immer gekämpft …

Gegen das Böse: Bakterien, Viren, gegen autoimmune Mechanismen, gegen entartete Zellen (Krebs) uvm. Wenn sich Mediziner einmal zurücklehnen würden, dann fiele Ihnen vielleicht auf, dass man

  • die Feinde nie ganz tot kriegt und
  • immer wieder neue Feinde auftauchen.

Das Kampf-Prinzip gibt es, seit es Menschen gibt. Es wird zum Teil fanatisch und mit Lust gekämpft. Dass man dabei – global gesehen – immer nur verliert, fällt scheinbar niemandem auf. Auch in der Medizin nicht !

Ein völlig anderes Prinzip wäre es, sich Mauern zu bauen. Die schützen. Die unüberwindlich wären für jeden Angreifer. Dann müsste man auch nicht jedes Mal um sich herum alles totschießen oder vernichten, sondern man könnte ruhig und in Frieden in seiner Burg leben. So eine unüberwindliche Festung könnte z. B. Ihr Immunsystem sein !

Wenn Sie, wie Professor Uhlenbruck (inzwischen 88) vorschlägt, Ihr Immunsystem um den Faktor 5 bis 6 steigern (Zitat), was soll Ihnen dann noch passieren? Dann können Sie über Borreliose und FSME, Chlamydien bis hin zu Krebszellen nur noch lächeln. Sie sind ohnehin auf der sicheren Seite!

Sehen Sie, das steckt hinter dem neuen Wort Propionat. Gemeint sind kurzkettige Fettsäuren, die eine ganz raffinierte Eigenschaft haben:

  • die stimulieren und verbreiten regulatorische T-Zellen des Immunsystems
  • können damit überschießende Entzündungsreaktionen genauso wie autoreaktive Zellen (autoimmun) bremsen.

Entscheidend ist das Wort „kurzkettig“: Denn langkettige Fettsäuren lassen entzündliche Zellen z.B. in der Darmwand entstehen und sich vermehren. Dabei werden bestimmte entzündungsfördernde Botenstoffe wie Interleukin-17 und Gamma-Interferon gebildet. Die, nur als Beispiel, Multiple Sklerose höchst ungünstig verstärken.

Ich glaube, Sie haben das geschilderte Prinzip verstanden. Nehmen wir genau diese Multiple Sklerose als besonders gravierendes Beispiel:

  • die meisten zugelassenen Therapien zielen auf eine Schwächung bzw. Blockade der entzündlichen Komponente des Immunsystems.
  • Propionat bedeutet im Gegenteil eine Stärkung der Abwehr, der regulatorischen Komponenten. Baut also „eine Mauer“.

Ganz praktisch: Kurzkettige Fettsäuren wie Propionsäure bzw. ihr Salz Propionat stimulieren die Darmbakterien, das Mikrobiom, diesen immunologischen Schutzwall aufzubauen. Es bedarf also unbedingt auch der Darmflora, die diesen gewünschten Effekt erst vermittelt. Diese Forschung wird an der Ruhr-Universität Bochum sowie der Uni Erlangen betrieben seit 2015. Also noch ziemlich neu.

Man sollte aber vielleicht nicht warten, bis es zu spät ist. Vielleicht sollte man vorsichtshalber und auch rechtzeitig so einen Schutzwall aufbauen. Also kurzkettige Fettsäuren schlucken und die eigenen Darmbakterien damit zum Aufbau solch eines Schutzsystems anregen. Wohl wieder solch ein – oft lebensentscheidender – Gedanke, den die Meisten von Ihnen zwar interessiert lesen, aber wieder vergessen.

Jedoch Typen wie ich, die nehmen so etwas praktisch sofort ernst …

Quelle:  Immunity, DOI: 10.1016/j.immuni.2015.09.007

Die medizinische Hölle

Die kann Ihnen passieren. Nach einem Unfall z. B., bei einer schweren Erkrankung. Darum lohnt es sich, die folgende Geschichte aufmerksam zu studieren. Es geht um eine Schweizer Fußballer-Legende. Einen Kopfballspezialisten des FC Zürich. Der mit 70 Jahren nicht mehr auf Leute reagieren konnte. Sie mit falschem Namen ansprach. Der zunehmend verwirrter wurde, sodass die Ehefrau Hilfe suchte.

Das ist normalerweise der Anfang vom Ende. Denn Hilfe sucht man automatisch bei Ärzten, in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen. Und da musste das Ehepaar laut eigenem Bekunden „Höhen und vor allem Tiefen erleben – bei der Betreuung, in Spitälern und verschiedenen Pflegeeinrichtungen“. Und wörtlich: „Wir gingen durch die medizinische Hölle“. Warum das denn ?

  • Fritz Künzli war ein ehemals kräftiger Superkicker, Spitzensportler. Ihn ruhig zu halten, war fast ein Ding der Unmöglichkeit.
  • Je unruhiger er wurde, desto mehr Medikamente bekam er, um ihn ruhig zu stellen.

Ist soweit ein völlig normaler Ablauf. Scheint nur Außenstehenden seltsam. Und dann passierte auch das Übliche:

„Das rief fatale Nebenwirkungen hervor: Fritz wurde noch verwirrter, bekam Panikattacken und daraufhin noch mehr Medikamente. Aber es wurde nichts besser.”

Ja ja, die Psychopharmaka. Immer nur gut gemeint! Und als der Patient dann nach einem dreitägigen Kurzaufenthalt völlig verwahrlost, nass, apathisch, mit Joghurt an den Händen, im Gesicht und in den Haaren von der Ehefrau abgeholt wurde, fiel er in Ohnmacht …

In der Notfallabteilung des Hirslandenspitals war klar, dass Fritz wegen Flüssigkeitsmangel komplett dehydriert und übersediert war. Die Kombination „dehydriert und übersediert“ kannte auch ich noch nicht, ehrlich gestanden. Der Arzt dort muss einen guten Blick gehabt haben.

Der nächste Tiefschlag kam dann bei einer notwendigen, beidseitigen, Leistenoperation. Da passierte etwas ganz Typisches. Genau das gleiche Prinzip wie bei mir in letzten Sommer. Wieder Zitat der Ehefrau:

„Durch die vielen Psycho-Medis, die mein Mann im Vorfeld nehmen musste, und die Narkose dann fiel er plötzlich ins Delirium ! Die Ärzte rieten mir am Morgen danach, sofort alle Medikamente abzusetzen und ihn mit nach Hause zu nehmen. Das war das Schlüsselerlebnis! Endlich ein Arzt, der sagt, „alle Medikamente abzusetzen (!).”

Wieder zu Hause und dank einer Pflegefachfrau wurden die Entzugserscheinungen (der ach so hilfreichen Medikamente) immer weniger. Der demenzkranke Fritz K. versucht heute Tennis zu spielen, radelt auf seinem Hometrainer und nimmt wieder am gesellschaftlichen Leben teil. Nur richtig sprechen kann er noch immer nicht. Und wissen Sie, wie die lebenskluge Ehefrau das interpretiert?

„Bei allem, was er erlebt hat, hat es ihm schlicht die Sprache verschlagen.”

Sie finden an diesem “Einzelfall” eine verbreitete, ärztliche Erfahrung dargestellt:

  • Wenn es im Krankenhaus immer schlimmer wird, dann stoppen sie alle Medikamente und bringen den Patienten nach Hause.

Hat schon unzählige Male geklappt. Wir haben einfach zu viel Angst und zu wenig Vertrauen in uns selbst, zur Natur. Wissen Sie, was da hilfreich ist? Körpergefühl. Sport. Sportliche Wettkämpfe. Da lernt man einzuschätzen, was der menschliche Körper tatsächlich aushält.

Quelle:  www.blick.ch/people-tv/schweiz

Zehennägel als Beweis

Brechen Ihnen die Fingernägel, sind die splittrig, dann werden Sie von vielen Seiten viele Tipps hören. Aber niemals die nackte Wahrheit: Finger- und Zehennägel bestehen aus Aminosäuren, also Eiweiß. (News vom 26.12.2013) Folglich sind Nägel wie auch die Haare Warnleuchten. Für mich ein Zeichen, dass tief in Ihrem Körper etwas nicht stimmt. (News vom 22.04.2017) Nun kann man das Ganze aber auch umdrehen. Ist neu. Haben Sie so wohl noch nie bedacht !

Etwas, wonach Sie vielleicht schon seit Jahren suchen. Weshalb Sie Bücher lesen oder meine Webseite. Es gibt ihn nämlich, den sicheren, zuverlässigen

TEST .

Der Ihnen sagt, ob Sie richtig essen. Ob Sie „vollwertig“ essen, wie Dr. Bruker sagen würde. Ob Sie genetisch korrekt essen. Ob Sie wirklich alle 47 essentiellen Nährstoffe zu sich nehmen, die da sind eben nicht Kohlenhydrate, sondern

  • essentielle Aminosäuren, sprich Eiweiß,
  • essentielle Fette (Omega-3),
  • essentielle Vitamine, Mineralien und Spurenelemente.

Der Test funktioniert ohne Blutanalyse. Geht ohne Nährstofftabellen und ist total einfach. Entspricht also voll dem Zeitgeist. Sie brauchen dazu nur ein Werkzeug, dass Sie vielleicht ohnehin schon haben. Kennen Sie diese Fußnagel-Beißzangen? Ist handlich, chromiert, mit 2 ganz kurzen, scharfen Schneidebacken. So ein Ding brauchen Sie. Damit setzen Sie sich hin und versuchen sich den

Zehennagel

Ihrer Großzehe “durchzuknipsen”. Gelingt Ihnen das nicht, auch mit Anstrengung nicht, dann wissen Sie, dass Sie

SICH RICHTIG ERNÄHREN.

Und haben zugleich wieder einmal die Evolution verstanden. Nehmen wir irgendein Raubtier. Einen Adler oder Bär. Wenn deren Krallen nicht immer wieder stahlhart wären, dann wären diese Jäger tot. Verhungert und ausgestorben. Die Evolution ist – wie schon mehrmals unterstrichen – eben nicht moralisch, sondern folgt eisernen Gesetzen.

Ob uns das passt oder nicht !

Wie Sie sich richtig ernähren können? Neben meinen News hatte ich Ihnen 2 herausragende, sehr praktische Sammelwerke genannt:

Das von Dr. Terry Wahls.
Das von Annett Oehlschläger.

Beide erklären so ziemlich jeden essentiellen Nährstoff und ordnen ihn ein. Bei Wahls ist in “Minding my Mitochondria“ sogar eine ausführliche Rezeptsammlung drin.

PS: Wie ich auf den Test komme? Na, raten Sie mal: Wollte gerade meine Großzehen-Nägel scheiden. Hab’s aber nicht geschafft. Musste feilen …

Spirituelle Probleme

Die US-Amerikanerin Lousie Hay war die meiste Zeit ihres Lebens eine gefeierte Sachbuchautorin. Hat sogar über 50 Millionen Bücher verkauft – in fast 30 Sprachen. Das alles nach der Diagnose Gebärmutterhalskrebs. Und in einem dieser Bücher steht auch für mich viel Wahres. Da geht es (nach einem Gesundheitscheck) um “Affirmationen für eine gute Gesundheit” … Zum Beispiel sehr lesenswert:

“Eines sollten Sie klar verstehen. Ihr Körper ist immer bestrebt, einen Zustand optimaler Gesundheit aufrechtzuerhalten, wie schlecht Sie ihn auch behandeln. Wenn Sie gut für ihren Körper sorgen, dankt er es ihnen mit blühender Gesundheit und Vitalität.

Ich glaube, dass wir zu der Entstehung jeder „Krankheit“ in unserem Körper aktiv beitragen.

Unser Körper ist, wie alles andere im Leben, ein Spiegel unserer Gedanken und Glaubenssätze. Unser Körper spricht ständig zu uns. Wir müssen uns nur die Zeit nehmen, ihm zuzuhören. Jede Zelle in unserem Körper reagiert auf jeden unserer Gedanken.

Auf bewusster Ebene wollen die meisten Menschen nicht krank sein, doch jede Krankheit ist ein Lehrer. Krankheit ist der Weg, auf dem der Körper uns sagt, dass es in unserem Bewusstsein eine falsche Idee gibt. Etwas, was wir glauben, sagen, tun oder denken, dient nicht unserem höchsten Wohl.

Manchmal wollen Menschen krank sein. Unsere Gesellschaft hat Krankheit zu einem allgemein akzeptierten Weg gemacht, sich u.a. vor Verantwortung oder unangenehmen Situationen zu drücken. Weil wir nicht nein sagen können, müssen wir vielleicht eine Krankheit erfinden, die dann für uns nein sagt.

Vor ein paar Jahren las ich einen interessanten Zeitungsartikel. Darin hieß es, dass nur 30 % der Patienten die Anordnungen des Arztes befolgen. Laut Dr. John Harison, Autor des faszinierenden Buches „Liebe deine Krankheit – sie hält dich gesund“, gehen viele Menschen zum Arzt, nur um sich eine Linderung ihrer akuten Symptome zu verschaffen …

Wahre Heilung umfasst immer Körper, Geist und Seele. Ich glaube, wenn wir eine Krankheit behandeln, aber die mit ihr zusammenhängenden emotionalen und spirituellen Probleme nicht angehen, werden wir bald wieder krank sein.”

Da sträubt sich jetzt aber etwas in mir und zwar gegen den letzten Satz. Das mit diesen „emotionalen und spirituellen Problemen“. Damit mag Frau Hay ja recht haben, nur … was nützt uns das ?

Kommen wir unseren spirituellen Problemen jemals auf die Spur?

Alleine ganz sicher nicht. Bräuchten also … einen Psychotherapeuten? Sie wissen, glaube ich, was ich davon halte.

Mein Vorschlag: Ersetzen Sie „emotionale und spirituelle Probleme“ doch einfach durch Moleküle. Durch Molekularmedizin. Wenn nämlich in Ihrer Blutanalyse etwas absolut nicht passt (z. B. das Aminogramm), dann haben Sie (auf Erden) einfach keine Chance! Da können Sie sich auf den Kopf stellen.

Das ist das gewaltige, neue Manifest der Molekularmedizin !

Quelle:  Finde deine Lebenskraft (Ullstein, 2011)

300 Gramm Eiweiß pro Tag

Die können Sie bedenkenlos zuführen, schreibt Chris Michalk in seinem “Handbuch zu ihrem Körper”. In diesen News zitiere ich häufig. Fällt Ihnen auf. Ich zitiere, um Ihnen klar zu machen, dass meine Ratschläge, dass meine persönlichen Erfahrungen sehr wohl abgesichert sind. Auch akzeptiert sind. Dass es weltweit viele kluge Köpfe gibt, die sich aus der Pharma-Welt befreit haben und sich Gedanken über Epigenetik, über die Evolution machen.

Solch ein Mensch ist Chris Michalk, Biologe, Triathlet und Autor. Und in seinem genannten Buch steht eine wunderbare Zusammenfassung all der Gründe, weshalb Sie EIWEISS zu ihrem zentralen Nahrungsbestandteil machen sollten. So wie ich das schon längst tue. Aber wissen Sie, was. Ich zitiere ihn einfach (S. 249-251):

  • Wie Sie wissen, ist Eiweiß kein todbringender Feind, sondern besteht aus wertvollen Aminosäuren, die Sie für sich nutzen können.
  • Ihre Leber ist angepasst an bis zu 300 g Eiweiß pro Tag. Die können Sie bedenkenlos zuführen. Sie würden sich damit auch nicht von anderen Primaten unterscheiden. Wenn Sie meinen Ratschlag von 200 g Eiweiß/Tag befolgen, dann hieße das 2-3 g pro kg Körpergewicht. Es gibt Äffchen, die verspeisen das Doppelte. Kein höherer Primat übrigens isst so, wie die DGE das gerne hätte: 1 g pro kg Körpergewicht. Das tut man in der Natur einfach nicht (In: „Evolution of the Human Diet: The Known, the Unknown, and the Unknowable“ von Peter Ungar).
  • Eiweiß hat thermochemische Vorteile, die es von anderen Nährstoffen wie Kohlenhydraten oder Fetten unterscheidet. Zum einen wird es nicht als Energiequelle genutzt. Zwar könnte Ihr Körper daraus Zucker herstellen, aber das macht er nur sehr ungern, weil der Prozess extrem ineffizient und energetisch ungünstig ist.
  • Eiweiß-Konsum an sich ist – für Ihren Organismus – energetisch ungünstig: Jeder Nährstoff benötigt einen gewissen Energievorschuss, um verstoffwechselt zu werden. Das nennt man „thermische Effekte“. Ihr Körper muss also Energie „zuschießen“, um Energie zu bekommen.
  • Fettkalorien sind hocheffizient, nur 1-3 % „gehen verloren“. Kohlenhydrat-Kalorien benötigen immerhin 5-10 % Energiezuschuss, aber … Eiweiß benötigt gar 30 % Energiezuschuss (Karst, 1984).
  • Die Prozentzahlen beziehen sich immer auf die Kalorienzahl des jeweiligen Makronährstoffs. Das heißt, dass 30 % der Eiweiß-Kalorien eines jeweiligen Nahrungsmittels als Energiezuschuss dienen müssen. Damit also kann „Eiweiß“ keine Kalorienquelle für Sie sein. Und darum sind „Eiweiß-Diäten“ auch so erfolgreich.
  • Eiweiß ist kein Problem für Ihre Nieren. Wieso auch? Wenn Ihre Leber mit 300 g am Tag klar kommt, wieso soll Ihre Niere dann vorher streiken? Natürlich wurde das auch längst von diversen Studien bestätigt (u. a. Martin, 2005).
  • Falls Sie aber bereits existierende Nierenprobleme haben, dann empfehle ich Ihnen zu Aminosäurepräparaten zu greifen greifen, die fast nur aus den essentiellen Aminosäuren bestehen. So halten Sie Stickstoff-Abfall möglichst gering.
  • Wenn Sie über Monate hinweg Eiweiß essen, dann steigt Ihr Gesamteiweiß im Blut. Das wird – mit Hilfe der Proteinsynthese – in der Leber gebildet. Ihr Gesamteiweiß steigt allerdings nicht an, wenn z.B. Zink fehlt. Gesamteiweiß ist, habe es bei mir monatelang anhand der Blutwerte gesehen, ein absoluter Marker Ihrer Leistungsfähigkeit.
  • Gesamteiweiß ist auch deshalb gut, weil es gewisse „osmotische Effekte“ hat. Dank Eiweiß sorgt der Körper dafür, dass das Wasser aus dem Gewebe wieder in das Blut kommt. Denn Wasser könnte sich – wegen der Erdanziehung – in Ihren Beinen stauen. Das tut es sonst auch – bei einigen Frauen und übertrainierten Sportlern. Abhilfe schafft Eiweiß.
  • Diese Liste könnte ich endlos fortsetzen….

Überzeugend auf den Punkt gebracht. Heißt in meiner Sprache: „Eiweiß ist Lebensenergie“. Und vielleicht noch zur Erinnerung: Das Wichtigste an der großen Blutanalyse ist das Aminogramm. Ergibt auch ein direktes Abbild Ihres Immunsystems …

Das falsche Bild der Schulmedizin

Am Beispiel Marathon lässt sich wunderschön illustrieren, weshalb die Schulmedizin so kläglich versagt, wenn es um Gesundheit geht. Es insbesondere um die Gesundheit eines ganzen Volkes geht. Weshalb die Zivilisationskrankheiten trotz eifriger Bemühungen der Universitäten, trotz ungeheuerlich vieler Gelder im Gesundheitssystem weiter zunehmen.

Die Ursache ist das falsche Bild.

Eine Marathonzeit von 2 Std 10 Min kann jeder Laie richtig einschätzen. Ist sensationell. Für Hobbysportler kaum erreichbar. Und jeder Laie wird auch ganz selbstverständlich eine bestimmte Vorstellung von solchen Spitzenathleten haben:

  • Jahrelanges, gezieltes Training
  • Sehr niedriges Körpergewicht, wenig Körperfett
  • Sehr bewusste Ernährung
  • Optimierte Blutwerte (z.B. den Eisenspeicher Ferritin, das Hämoglobin etc.)
    Fähigkeit zur Konzentration auch unter Stress oder bei Schmerzen
  • Beherrschung von Regeneration und Entspannungstechniken

Kurz und gut: Ein Marathonläufer, der 2 Std 10 Min schafft, kann auch nicht jahrelang so um die 3 Std brauchen und plötzlich in seiner Leistung explodieren. Das hat es noch nie gegeben. Solch ein Ausnahmeathlet ist langsam gewachsen, musste sich entwickeln. Eine Marathonzeit von 2 Std 10 Min ist niemals Zufall, sondern die Krönung eines jahrelangen Prozesses. Jeder von uns würde das wohl so sehen …

Nicht aber die Ärzte der Schulmedizin, die Schulmediziner. Wird bei denen ein Patient z.B. mit Lungenentzündung ins Spital eingeliefert, dann bekommt er gleich mal den Namen seiner Krankheit. Ist dann „die Lungenentzündung auf Zimmer 12“ oder der “Herzinfarkt von gestern”.

Die Schulmedizin beurteilt nur den Status quo.

Schulmediziner sehen die Lungenentzündung oder den Herzinfarkt nicht als das Resultat jahrelanger Bemühungen … in die falsche Richtung. Nicht als das Ergebnis eines lange Zeit falsch ernährten Körpers. Nicht als Folge von jahrelangem Stress und eines zerstörten Immunsystems. Sondern

die Lungenentzündung als Momentaufnahme. Und dann braucht es Antibiotika.

Das war’s. Dass eine Lungenentzündung genau so wie eine Marathonzeit von 2 Std 10 Min kein Zufall ist, sondern sich im Laufe von Jahren, von Jahrzehnten “entwickelt” hat, auf diese Idee kommt man in der Schulmedizin nicht. Das zum einen …

Dass man zum anderen einen Marathonläufer mit eines Zeit von 3 Std, wenn er einmal 50 Minuten schneller laufen soll, jahrelang „in einen völlig anderen Zustand“ versetzen muss, ihn also anders trainieren muss, ihn anders ernähren muss, sogar seinen Körper „anders gestalten“ muss, das ist im Sport völlig selbstverständlich.

Beim Patienten mit der Lungenentzündung gilt dieses Prinzip aber nicht. Dem wird nach der Behandlung der Momentaufnahme dann nichts erzählt über ein von nun an bitte völlig anderes Leben, um wenigstens die unvermeidlichen (!!!) Folgeerkrankungen zu verhindern. Denn in der Medizin ist der Mensch

entweder krank oder gesund.

Laut Frohmedizin hingegen ist Krankheit das Resultat einer falschen Ernährung, einer falschen Denkweise, von fehlender Bewegung. Klingt banal, ist aber auch biochemisch wie molekularbiologisch übersetzbar:

  • Dem Körper fehlen eben bestimmte Stoffe. Darum funktioniert das Immunsystem nicht. Daher haben Bakterien freie Bahn. Heißt im Endeffekt dann z.B. Lungenentzündung.
  • Da fehlt dem Körper jahrelang Sauerstoff an den Zellen. Weil man eben nicht täglich gelaufen ist, wie es die Evolution verlangt.
  • Da wimmelt es im Körper nur so vor freien Radikalen, die seine Immunzellen zerstören. Soll heißen, man lebt im Dauerstress.

Also: Eine Lungenentzündung ist genauso zu sehen wie eine Marathonzeit von 2 Std 10 Min, nämlich als das

Endresultat eines Prozesses …

Oder gibt es im Krankenhaus nach den verabreichten Antibiotika eine Lebensberatung? Eine Empfehlung täglich zu Laufen, auf Mehl und Zucker zu verzichten, mentale Entspannungstechniken zu lernen? Nein, gibt es nicht:

Warum wohl ?

Weltreisen statt Altersheim

In meinem Herzen ging die Sonne auf, als ich den folgenden vergnüglichen Artikel las. Der mir eine völlig neue Lebensperspektive eröffnete. Und ich glaubte, schon so ziemlich alles zu kennen. Pustekuchen. Nie und nimmer im Leben wäre ich auf die folgende Idee gekommen. Da geht es ums Altersheim, Seniorenheim, wenn Sie so wollen. Das erwartet uns mal. Bei unserer zähen Langlebigkeit oder – noch besser, dank der immer erfolgreicheren Schulmedizin.

Also, wenn wenn wir uns nicht mehr so recht um uns selbst kümmern können oder wollen, dann geht oder kommt man ins Altersheim. Menschen mit guter Kinderstube möchten Anderen auch nicht unbedingt nicht zur Last fallen. Und was macht jemand, der dort nicht unbedingt hin will?

Eine lange, lange Kreuzfahrt um die Welt !

Hatte uns Gesundheitsministerin Ulla Schmidt doch einst erklärt: Die durchschnittlichen Kosten für ein Altersheim betragen 200 € pro Tag. Sind für ein Pflegeheim natürlich noch höher. Und das hat jemand einfach mal mit den Kosten einer Weltreise auf dem Kreuzfahrtschiff AIDA verglichen. Für so eine Langzeitreise würde man als Rentner im Vergleich nämlich nur 135 € pro Tag zahlen.

Oooh, man höre und staune …

Also könnte man statt ins Seniorenheim, doch glatt auf eine lange, lange, lange, lange Kreuzfahrt gehen. Vielleicht so 10 Mal um die Welt? 20 Mal? 30 Mal? Und dabei sogar noch Geld sparen. Wie gesagt: Dort ein Tag kostet 135 €, im Altersheim 200 €. Das macht doch einen Unterschied und lässt sicher jeden von uns innig lächeln. Denn bitte lesen Sie weiter:

  • Vom Schiffspersonal wird man behandelt wie ein Kunde und nicht wie ein Patient.
  • Ihre Wünsche werden respektiert, Sie werden nicht geduzt oder Opa genannt.
  • Frische Bettwäsche und Handtücher gibt es selbstverständlich jeden Tag.
  • Dazu kostenlos Zahnpasta, Seife, Shampoo, Duschgel usw..
  • Kabinen- und Badreinigung gibt es ebenfalls täglich. Roomservice ist inbegriffen, darum müssen Sie nicht fragen oder gar bitten.
  • Geschäfte, Friseur, Reinigung, Waschmaschinen … alles rund um die Uhr verfügbar.
  • Sie haben täglich mehrere freie Mahlzeiten, wenn Sie in eines der 10 Restaurants wackeln oder sich das Essen sogar vom Roomservice auf’s Zimmer bringen lassen.
  • Jeden Abend gibt es diverse Shows, ein Kulturprogramm mit Theater oder Lesungen oder den neuesten Filmen sowie Skat- oder Pokerrunden.
  • In mehreren Swimming-Pools können Sie das ganze Jahr über schwimmen, Fitnessräume und Saunen stehen ebenfalls den ganzen Tag zur freien Verfügung.
  • Und sollte Ihnen wider Erwarten doch mal übel werden, dann gibt es auf dem Kreuzer eine Krankenstation, einen OP-Raum und sogar eine Intensivstation.
  • Werden Sie gar krank, dann bekommen Sie für den Rest der Reise eine Rund-um-Betreuung und werden vom Arzt an Bord kostenlos behandelt.

Das glauben Sie nicht? Ist eine “verkehrte” Welt oder?

Diese Geschichte kursiert im Internet schon seit dem Jahr 2007 in verschiedenen Varianten. Doch der Kern ist in meinen Augen hoch interessant und immer wieder aktuell. Und jetzt verstehe ich auch, warum Kreuzfahrten immer beliebter werden. Übrigens auch als Arbeitgeber: Bis 2022 stechen weitere 75 neue Kreuzfahrtschiffe in See: Dafür sucht die Branche in den nächsten Jahren “mindestens 100.000″ neue Crew-Mitglieder …

Die Schranken im Kopf

Eine sehr kluge Ärztin hat kürzlich in den „Erfolgsgeschichten“ (kennen Sie diese Rubrik auf www.strunz.com?) etwas über „Schranken im Kopf“ gesagt. Sind allen Ärzten sehr vertraut. Aber wahrscheinlich auch Ihnen. Heißt in meiner Sprache: Wir wissen zu viel! Wir kennen die Grenzen unserer Mitmenschen … und akzeptieren diese stillschweigend auch bei uns.

Ein grober Fehler.

Als ob nicht jeder Mensch ein eigenes Geschöpf Gottes wäre. Und sich immer und in jedem Fall deutlich von seinen Mitmenschen unterscheidet. Kann man auch molekularmedizinisch beweisen. Kinder wiederum kennen das eigentlich begnadete „Nicht-Wissen“. Kinder wissen nichts von Grenzen, haben keine Bedenken oder gar Schranken im Kopf. Die haben Phantasien, sind neugierig und machen einfach. Wo ist bei denen der Unterschied zur Realität?

Dieses „Nicht-Wissen“, also keine Schranken im Kopf, habe ich persönlich einmal ganz fantastisch erlebt in Canada. Als ich doch glatt die Weltbestzeit im abschließenden Marathon meiner Altersklasse gelaufen bin. Bin noch heute stolz darauf. Noch nie seit Gründung des Ironman war ein Mensch diesen Marathon (nochmal: in meiner AK) schneller gelaufen als ich. Obwohl: Das konnte ich eigentlich gar nicht. Nur: Ich war dabei Kind.

Und dann tut man’s einfach !

Die eingangs erwähnte sehr kluge Ärztin hat auf Grund ihrer Lebenserfahrung eine andere bemerkenswerte Feststellung gemacht:

“Dr. Strunz hat mit seiner Frohmedizin die Perspektive auf den Kopf gestellt.“

Was sie damit meint? Ich zitiere weiter:

“In einer Gesellschaft, wo für die Senioren meistens Friedhofsführungen organisiert werden oder als Fortbildung in Universitäten Kurse über das Älterwerden stattfinden, da hat jemand diese Perspektive auf den Kopf gestellt. Man kann sich aber auch in den Spiegel schauen und feststellen, alles was man sieht, ist das Ergebnis der letzten Jahre. Und die neue fantastische Aussicht lautet: Es ist nie zu spät! Alles, was man verpasst hat, kann man schrittweise nachholen.“

Nachholen? Woher weiß sie das? Die Dame hat’s einfach gemacht. Genau das ist der springende Punkt. Überzeugungen gibt es viele, Schwätzer übrigens auch. Aber hier wird bewiesen. Zitat:

„Wenn man mit richtiger Ernährung beginnt, merkt man förmlich, wie beim Sport die Kraft wieder kommt. Jeden Tag ein bisschen mehr und man fühlt sich nicht dem Alter ausgeliefert. Dieses Gefühl kann die bisherigen Schranken im Kopf ausräumen. Richtige Ernährung und Bewegung können das Leben wieder sonnig und lebenswert machen.“

Lassen Sie mich immer und immer wieder betonen, dass solche Zuschriften, solche Schilderungen für mich jeden Tag ein Wunder bedeuten. Das sind keine Ergebnisse von “Schrottstudien”, die hier publiziert werden, sondern Erfahrungen von Betroffenen, von Lesern. Mehr Wahrheit (siehe Max Planck) gibt es nicht !