Lebensziel Glück

Bitte lesen Sie heute mit mir zusammen einen kurzen Text. Gefunden in dem neuen Büchlein „Waldpfade“ von Thomas Schmidtkonz. Sie wissen schon, jenem Mann, der mehrfach durch Deutschland gelaufen ist. Dabei lässt mich der Titel aufhorchen. Erinnert mich an Martin Heideggers „Holzwege“ … Das war lange Jahre mein Lebensführer !

„Waldpfade“ ist, so der Autor, ein Mittelding zwischen Sachbuch und Erlebnisbuch. Der Untertitel lautet „Wege ins Glück“. Das Hauptthema also „wie geht Glück ?“. Und das geht nach Meinung von Schmidtkonz „anders als wir oft denken“. Seine zentrale Erkenntnis:

Wenn man Probleme bewältigt, dann macht das ungemein glücklich !

Aber lesen wir doch einfach mal hinein:

Ich tat, was von mir verlangt wurde. Das Leben geschah, ohne dass ich es steuerte – und glücklich war ich auch nicht. Wäre da nicht das unfreiwillige Fitness-Seminar gewesen, hätte man mich wohl eines Tages tot vom Balkon meiner Eigentumswohnung abtransportiert, ohne dass ich davor erlebt hätte, was Glück, was Lebenslust bedeutet.
Das LAUFEN aber gab mir ein neues Bild – von mir wie auch von der Welt. Eine Vorstellung davon, was es heißt, sich Ziele zu setzen. Das zu tun, was ich liebe, was mich glücklich macht.

Das Ziel des Lebens muss Glück sein !

Wenn ich ein klares Bild meines Ziels habe, weiß ich, was ich zu tun und zu lassen habe. Bei meinen Touren war das einfach: jeden Tag entweder nach oben laufen oder in eine bestimmte Richtung. Genügend Pausen einlegen zur Regeneration, viel trinken, gut essen und trotzdem täglich so viele Kilometer wie möglich laufen !

Wenn man kein klares Bild hat, verliert man sich im eigenen Leben.

Dann ist es nicht verwunderlich, wenn man sich in Situationen wiederfindet, die man so nicht wollte: Arbeit, die keinen Spaß macht, Freunde, die nerven oder Hobbys, die mehr belasten als inspirieren. Ich glaube, dass sich viele Menschen nicht bewusst sind, dass ihre fehlenden Ziele zu ihren unbefriedigenden Lebenssituationen führen. Stattdessen geben sie der Gesellschaft, dem Chef, der Politik oder sonst wem die Schuld.
Das wichtigste Ziel im Leben ist Glück. Ob einem das gelingt oder nicht, liegt in der jeweils persönlichen Verantwortung.

Doch auf diesem Weg gibt es laut dem Marathomy, so heißt sein Youtube-Kanal, auch eine große Gefahr:

Die Verführung !

Ein Ziel möglichst schnell und mit geringem Aufwand zu erreichen ist ideal. Ich glaube, der Mensch sucht ständig nach diesem Idealzustand, auch wenn er sich dessen nicht immer bewusst ist. Und verführerische Abkürzungen gibt es viele: Ein gekaufter Doktortitel im Berufsleben, Doping im Sport uvm.. Wenn man solche oft auch illegalen Abkürzungen wählt, dann ignoriert man Tatsachen. Langfristig zahlt sich das oft nicht aus.
Denn um die Folgen solcher Abkürzungen zu beheben, braucht man oft mehr Energie als der ordentliche Weg gekostet hätte. Wären Abkürzungen nämlich der richtige Weg zum Erfolg, dann wären sie von Anfang an gangbar, gebahnt.

So spricht jemand, der läuft. Der schon über 100 Marathons hinter sich hat. 2016 vom tiefsten Punkt Deutschlands zum höchsten Punkt gelaufen ist. 2017 dann vom westlichsten Punkt zum östlichsten Punkt. Der beschreibt in seinem neuen Buch auch, wie er auf die Idee der

FREIHEIT

kam. Der gute Mann ist wahrscheinlich den Meisten von uns schon weit voraus. Überlegen in der Lebensgestaltung: Der sitzt nicht mehr, der läuft schon. Der LEBT !

Vorstellung und Realität

Leicht lächelnd – so sollte man joggen, laufen, sich bewegen. Das Verbissene, Strenge, das Krampfhafte … kann man im Büro lassen. Ist Ihnen hoffentlich bekannt aus den Büchern “Das Leichtlaufprogramm“ sowie in “Laufend gesund“. Auch Anleitungen zum meditativen Laufen.

Leicht und locker lächelnd – so sollte man auch meditieren. Sollte das Verkniffene, Verbohrte, Angestrengte oder ach wie Konzentrierte – vielleicht sogar im schmerzhaften Schneidersitz – hinter sich lassen. Oder zumindest den Profis überlassen. Als Amateur muss man nicht, sondern darf, wenn man möchte.

Ein so ein ganz anderes Meditationsbüchlein habe ich soeben durchgelesen. In einem Schwung am Sonntagnachmittag. Ein glückliches Büchlein. Atmet die Leichtigkeit der Toskana. Bietet vielerlei Meditationstechniken an. Da zupft man sich ganz einfach die eine oder andere Blume heraus und

beginnt buchstäblich ein neues Leben !

Bild: www.strunz.com

Eine Kostprobe gefällig ?

Die Visualisierung ist ebenfalls eine Art Meditation. Man konzentriert sich auf Bilder, Gefühle, Geräusche und Ereignisse, die in der Zukunft stattfinden sollen. Diese Art der Meditation hilft nicht nur Profisportlern, jeder Laufanfänger kann sie nutzen.

Ich wende sie nicht nur während des Laufens an, sondern am Abend zuvor, vor dem Einschlafen. Ich stelle mir vor, wie ich am nächsten Morgen als erstes die Laufbekleidung anziehe, freudig ins Auto steige, zum Parkplatz der Laufstrecke fahre und dann locker laufe. Ich rieche die Morgenluft, fühle den kühlen Wind und laufe die Strecke in Gedanken ab. Mit der mentalen Vorbereitung finde ich es leichter, diszipliniert zu handeln.

Ein Beispiel: Am Abend bevor ich das 1. Mal die Laufstrecke um die Runde durch den Wald erweiterte, lief ich sie in Gedanken ab. Ich visualisierte, wie ich langsam aber stetig den Berg hoch trotte, empfand das Glück, oben angekommen zu sein, und stellte mir vor, wie es wäre, den Berg hinunter zu laufen.

Als ich am nächsten Tag die Strecke zum 1. Mal lief, hatte ich keine Zweifel; Ich würde durchhalten, schließlich bin ich die Strecke zuvor schon einmal erfolgreich gelaufen. Zwar nur in meinem Gehirn, doch die Gehirnzellen unterscheiden nicht eindeutig zwischen Vorstellung und Realität. Während des Visualisierens und während der richtigen Aktivität sind die gleichen Nervenzellen aktiv.

Das zentrale Geheimnis. Haben Sie’s gemerkt ?

Das Gehirn unterscheidet nicht eindeutig zwischen Vorstellung und Realität.

Das war der Schlüssel auch zu meiner persönlichen Heilung. Mehrfach !! So wurde mir beispielsweise bei einer Operation der Nerv zu den Stimmbändern zerstört. Ich hatte plötzlich keine Stimme mehr. Möglicherweise für immer. Die Rettung ? Ich habe (gedanklich) ununterbrochen gesprochen. Gebrüllt. Gesungen. Das war zwar nicht hörbar, aber für mich fürchterlich anstrengend. Und was passierte ? Die Stimme kam eines Tages wieder zurück !!

Nervenzellen unterscheiden nicht zwischen Vorstellung und Realität.

Daraus wurde einer meiner zentralen Glaubenssätze:

Alles Kaputte im Körper wird wieder. Kann sich regenerieren. Kann wieder funktionieren. Man muss es dem Körper nur “anschaffen” … !

Wer sich hinsetzt und verzweifelt, hat in diesem Bild automatisch verloren. Das ist auch eine Art der Meditation. Solche Stories geben dem trockenen Wort “Meditation“ ein buntes, attraktives Gesicht. Darum gibt es dieses neue Büchlein (von meinem Sohnemann).

Visualisierung im ALPHA-Zustand

Ist ein Programm. Ein Rezept. In Wahrheit DAS Rezept auf der Stufenleiter ins Glück. In ein glückliches und selbstbestimmtes Leben. „Visualisierung in ALPHA“. Klingt kompliziert, ist aber kinderleicht !

Erinnern Sie sich dazu bitte an Ihren Lieblingsort im Urlaub. Am besten an ein prachtvolles Foto aus dem Urlaub oder aus dem Reiseprospekt. Die gibt es sicher auch massenhaft im Internet … Sie können sich aber auch die Zeitschrift „Hideaways“ kaufen. Das ist ein Hochglanz-Magazin, das die Luxushotels dieser Welt präsentiert. In unbeschreiblich schönen Bildern. Alles ideale Hilfsmittel für die Visualisierung im ALPHA-Zustand zu verstehen.

Nun betrachten Sie bitte so ein Traum-Bild, vielleicht sogar ein bisschen sehnsüchtig: Das Meer, die Berge oder die grüne Natur … und träumen Sie davon, jetzt dort zu sein. Wenn Sie ein paar Minuten lang träumen, passiert nämlich etwas Seltsames.

Sie rutschen durch das Bild. Sind auf einmal tatsächlich dort …

Verstehen Sie das? Sie gleiten sind in eine andere Wirklichkeit und sehen jetzt nicht nur – wie vor dem das Bild, sondern fühlen plötzlich auch diese neue Welt. Empfinden das Glück eines weißen Sandstrandes, die Frische der Bergluft, die Ruhe der Natur. Mit einem Wort:

Sie sind ganz und gar glücklich …

Sehen Sie: Das ist Visualisierung in ALPHA. Dieses Hinübergleiten oder Hinüberrutschen. Dieses plötzlich ganz woanders Sein. Der entscheidende Punkt freilich ist: Das andere GEFÜHL DORT ! Dieses Spüren einer neuen Wirklichkeit.

Vorher Wunschtraum, jetzt Tatsache ! Der Körper nämlich wie der Geist kann nicht unterscheiden zwischen Realität und gefühltem oder als wahr empfundenem Wunschtraum.

ALPHA heißt Trance. Die Technik dazu Meditation. Kann man lernen. Hat bei mir 12 Minuten gedauert. Und bei Ihnen ? Und wenn man – wie beschrieben – in diesem Zustand des „fehlenden Körpergefühls“ Bilder entwickelt, durch diese Bilder in neue Welten gleitet und – jetzt kommt’s – diese Welten auch noch spürt, fühlt, lebt, dann ankert man das im Unterbewusstsein fest. Dann wird das zu einem neuen Glaubenssatz. Einer Überzeugung. Auch zu einer Überzeugung des Körpers. Und diese

Glaubenssätze haben die (merkwürdige) Tendenz, sich in der realen Welt zu manifestieren. Sich zu verwirklichen !

Andererseits kennen Sie diese Technik schon längst. Wenden Sie vielleicht sogar schon täglich an. Und zwar in der NEGATIVEN Form – zu Ihrem Nachteil also. Wenn man nämlich vor etwas Angst hat, an einer Sache zweifelt oder sich Sorgen macht, dann fühlt man sich zumeist auch in die Sache ein. Und von dort ist es dann nur mehr ein kleiner Schritt zum realen Unglück. Dem gescheiterten Gespräch mit dem Chef, der schlechten Prüfung in der Schule, dem verlorenen Match im Sport. Man könnte auch sagen:

Sie haben sich ebenfalls reingesteigert, aber in die falschen Richtung.

Wenn man in Angst vor etwas leben, so fühlt das der Körper. Daraus wird dann ein Glaubenssatz, weil das Unterbewusstsein dieses schlimme Bild der Angst natürlich akzeptiert. Und dann passiert das Negative auch fast immer tatsächlich. So einfach ist das !

Und auch das hatte ich in diesen News einmal erklärt:

Jeder von uns muss sich am Tag hunderte Male entscheiden. Entweder das oder jenes usw. Wenn jetzt ein großes, negatives „Bild“ in Ihnen lebt, eine Sorge oder Angst vor einem Ereignis/Ergebnis, dann führen diese vielen, kleinen tagtäglichen Entscheidungen einen auch immer näher an diese neue REALITÄT heran. Heißt also:

Negatives Denken bewirkt eine schlimme Realität !

Kennt man gemeinhin als sich selbst erfüllende Prophezeiung (Z.B: „Hab ich mir doch gleich gedacht, dass das nicht funktioniert !“ Pessimisten sind oft wahre Meister in dieser Technik. Die wissen nicht, dass man das Ganze auch ins Gute ummünzen könnte. Sich damit Wünsche erfüllen könnte.

Hat das denen noch niemand gesagt ?

Falsch: Auch deshalb hatte ich vor langer Zeit schon ein Seminar entwickelt. Das forever young Seminar. Habe dazu Hunderte von Vorträgen in Deutschland und darüber hinaus gehalten. Ich habe Ihnen das Alles schon vor langer Zeit gesagt. Und Sie könnten sich auch jetzt noch jederzeit an die Hand nehmen lassen und sich diese Technik ganz real beibringen lassen. Diese Technik zum Guten als Stufenleiter ins Glück.

Das nächste forever young Seminar von 3.-6. Okt. 2019:

„Der leichte Weg zu Vitalität und Gelassenheit“
in Timmendorfer Strand, Ostsee
https://www.strunz.com/de/seminare

Hatten Sie etwa gedacht, das ist nur ein Laufseminar ?

Du sollst dich nicht täuschen !

Nennen manche als 11. Gebot. Wir denken dabei eher noch einmal an die News vom 14.05.2019 (“Pharma macht keine Fehler”). Die in seltener Klarheit zeigt, wie uns die Pharmakonzerne an der Nase herumführen. Koppeln niedrige Wirksamkeit an hohe Preise und loben dann vollmundig ihre Medikamente gezielt intransparent. Vernebelt. Nennt man das Täuschung ?

Natürlich könnte man die Welt auch positiv sehen:

Die hohe Wirksamkeit und die niedrigen Preise der Nahrungsergänzungen werden für den Einzelnen sogar weltweit immer attraktiver. Das haben auch Großkonzerne wie Nestle kommen sehen und sich schon vor Jahren durch entsprechende Zukäufe gewappnet.

Aber wird wirklich überall getäuscht ? Werden wir tatsächlich allerorts an der Nase herumgeführt ?

Zumindest in der Psychologie und der Wirtschaft (Angebot, Geld) ist der Einfluss von Täuschung ein reger Diskussionspunkt. Wirtschaftswissenschaftler lehnen Täuschung grundsätzlich und strikt ab. Verständlich. Psychologen hingegen wenden Täuschung in Studien mitunter sogar geschickt an. Das liegt an der Denkweise dieser 2 Fächer …

Was ist Täuschung genau ?

Ein aktuelles, sehr gelungenes Manuskript von Michał Krawczyk („What should be regarded as deception in experimental economics ? Evidence from a survey of researchers and subjects“, in: Journal of Behavioral and Experimental Economics 79 (2019) 110–118) stellt fest, dass es weder klare Definitionen von Täuschung gibt, noch dass sich Wissenschaftler einig sind, wann diese vorliegt.

Täuschung ist folglich eine Grauzone. Weil ein klarer Rahmen um sie nicht gelegt werden kann. Insofern liegt es wieder bei jedem Einzelnen, wie Informationen interpretiert und für sein Handeln genutzt werden.

Da sind wir dann wieder bei der Selbstverantwortung und den Neurowissenschaften.

Denn wie Informationen von außen vom Einzelnen interpretiert werden, ist Sache des Gehirns. Des Denkens. Und da stellt die Wissenschaft fest, dass das gesunde Gehirne am besten können. Sich auf Neues einzustellen, alte Gewohnheiten abzulegen, sich schwierigen Aufgaben souverän anzupassen, das ist nämlich keine Frage der Neugierde, sondern eine Frage der „Intelligenz“.

Ein vermeintlich negativer Einfluss der Täuschung kann bei einem trainierten Gehirn also gar nicht erst vorkommen. Denn ein gesundes Gehirn weiß, dass es unentwegt getäuscht wird und sich täglich um neue Weltbilder bemühen muss. Und das gelingt Ihnen z.B. so:

Tippen Sie auf www.strunz.com im Suchfeld der News das Wort „täglich“ ein.

Sehen Sie: Das wäre die Aufgabe der Medizin. Die sich (leider) in erster Linie als Bekämpfer von Krankheit versteht. Wenn Sie mal Grippe haben. Oder Krebs. Oder Herzinfarkt. Oder sogar Krankheiten, die noch gar nicht ausgebrochen sind ! Dass man aber auch den Alltag positiv verändern könnte, sich selbst resistenter gegen Stress usw. machen könnte, die Seele wieder ein bisschen mehr leuchten lassen könnte … Pustekuchen.

Wird von den meisten Ärzten gar nicht in Betracht gezogen. Wird aber von den meisten Patienten auch gar nicht nachgefragt. Man verständigt sich eben oder lieber auf das Handfeste: Die Krankheit. Lassen Sie sich nicht täuschen. Seien Sie so gut !

Werden Sie älter oder reifer ?

„Some age, others mature !“ ist ein Zitat von Sean Connery. Sie wissen schon, der 1. James Bond. Das könnte auch ein Spruch aus der Frohmedizin sein, für die bekanntlich Alter „eine Einbildung“ ist. (News 14.09.2012) Ganz anders klingt das fast immer bei einem Arztbesuch: „Tja, Sie werden halt auch älter !“ oder „Mit dem Alter ist das dann so …“. Resignationsmedizin eben.

Doch älter (kränker) werden, wie es der Mensch versteht, kommt in der Natur so gar nicht vor. Alten Tieren sieht man ihr Alter überhaupt nicht an. Ist auch logisch, denn die wären sonst schon tot. Wir Menschen aber wollen der Natur eher nicht glauben und machen uns stattdessen einen eigenen Reim darauf. Wollen uns wohl trösten, dass es nach 30 scheinbar nur mehr bergab geht …

Wenn es dann heißt „im Alter …“, da geht mir dann immer der Hut hoch. Denn da wird über eine Korrelation gesprochen und nicht über eine Begründung. Es stimmt zwar, dass sich bei älteren Menschen mehr Krankheiten finden lassen, aber zwingend ist das bei weitem nicht ! Haben Sie es noch im Kopf, wie man z.B. seine Telomere möglichst lang hält und sich damit am Leben ? (News 29.03.2017, 18.02.2010, 17.02.2010)

Dazu vielleicht ein paar Weltrekorde: Jawohl, Weltrekorde !

Den Anfang macht Gene Dykes aus den USA. Der 70-Jährige verbesserte beim Philadelphia-Marathon zu Jahresende mit einer Laufzeit von 2 Std 54 Min 23 Sek den Marathon-Weltrekord in der AK 70-74. Löste damit den legendären Ed Whitlock ab. Und man reibt sich wirklich die Augen. Der Rentner (?) spulte den Kilometer in 4 Min 07 Sek herunter ! Hierzulande für die meisten “Marathonis” eine echte Herausforderung. Das aber 42 Mal …

Und schauen Sie sich bitte dieses Foto an: Wie drahtig und lächelnd Dykes dort daherkam !

Gene Dykes am Weg zum Marathon-Weltrekord – mit 70. (Foto: strunz.com)

Oder nehmen wir (uns) den 100-jährigen Orville Rogers zum Beispiel. Der 11-fache Urgroßvater hält in der AK 100-104 überhaupt gleich 5 Weltrekorde … von 60 m bis 1.500 m. Oder Julia Hawkins mit ihren 102 Jahren. Schauen Sie sich doch bitte das Video von den Beiden auf YouTube an:

Oder nehmen wir den 105 (!) Jahre alten Japaner Hidekichi Miyazaki. Der gute Mann hört zwar keinen Startschuss mehr, das hielt ihn aber keineswegs vom Weltrekord über 100 m in der AK 105-109 ab.

Also, wie halten es denn Sie so mit dem Älterwerden: Sind Sie schon reif für einen Rekord oder vielleicht doch schon zu alt dafür ?