Thema Krebs: Sind Sie lernfähig ?

Nein, glauben Sie mir. Ich bin 45 Jahre in diesem Geschäft. Tag für Tag. Der Mensch ist nicht lernfähig. Da bekommen Sie von mir seit Jahren glasklare Erklärungen zum Thema Krebs und Ketose zu lesen. Zum Thema: Krebszellen verhungern, wenn man ihnen den Zucker nimmt. Zum Thema Wunderheilung, wenn völlig verkrebste Menschen nach Zuckerentzug ihren Krebs völlig verlieren.

Gibt’s alles zum Nachlesen. Haben Sie das tatsächlich vergessen ?

Und Sie diskutieren im Forum, ob man den Blutzucker in einem lebenden Menschen wirklich so tief absenken könne, dass Krebszellen verhungern. Und wollen sogar beweisen, dass das schon physiologisch gar nicht geht. In der Theorie …

Da diskutieren Techniker. Damit meine ich Intellektuelle, die mit Patienten nichts zu tun haben. Die wissen nicht, dass das Leben noch andere Dimensionen hat. Außer Ihrer brillanten wie präzisen Rechnerei. Darf ich‘s noch einmal wiederholen, sozusagen für Alle ?

  • Beginnt 1913: Ratten bekommen Krebszellen eingepflanzt. Ratten mit Normalkost sterben daraufhin. Selbstverständlich. Ratten ohne Kohlenhydrate im Futter (nur Casein, bitte nachlesen) werden wieder gesund. Trotz Krebs. (News vom 14.09.2016)

Damit ist doch jede Diskussion beendet. Der Beweis doch erbracht !

Habe ich Ihnen zudem in letzter Zeit zum Thema “Antikrebskost” 3 Beispiele genannt. (News vom 24.07.2016) Für mich so beeindruckend war der kleine Junge mit dem Gehirntumor. Wo die Mutter (ich koche vor Wut: nicht der Arzt, die Mutter!) auf die Idee kam, durch die Nasensonde (Kind konnte nicht mehr schlucken) ketogene Kost in den Magen zu spritzen. Resultat? Der Gehirntumor verschwand! Ist alles schon passiert und nachzulesen.

  • Allerdings hatte ich Ihnen zu den Ratten erklärt, dass das ein besonderer Fall war. Die Ratten waren nämlich gesund, als sie die Krebszellen bekamen. Da hat‘s geklappt.
  • Sie als Krebspatient sind (bereits) krank. Haben irgendwelche energetischen Fehler begangen. Ihre Mitochondrien verschreckt. Lesen Sie doch bitte bei Kuklinski nach. Sie haben deshalb den Krebs bekommen.
  • Wenn Sie jetzt den Zucker weglassen, wird das bewiesene Prinzip eben nicht greifen. Werden Sie eben nicht gesund. Hatte ich Ihnen doch erklärt: Weil Ihr ganzer Körper krank ist. (News vom 14.09.2016)
  • Der 1. Schritt, Zucker und Mehl wegzulassen, ist schon richtig. Aber das ist nur ein 1. Schritt. Danach müssen Sie Ihren Körper wieder in Ordnung bringen. Z. B. das Aminogramm, z. B. Ihr Vitamin D. Zum Beispiel, zum Beispiel. Lesen Sie doch bitte nach bei Bodo Kuklinski. Er ist der Beste in Deutschland !

Und wenn Sie meinen, jetzt hätten Sie es begriffen, jetzt hätten Sie es geschafft, so haben Sie sich immer noch getäuscht. Auch das hatte ich Ihnen geschrieben. Lesen Sie wirklich nicht? Wollen Sie sich nichts merken? Schlimm. Es muss Ihnen doch aufgefallen sein, dass meine (vielen) Bücher auf 3 Worten aufbauen, nämlich

  1. Bewegung
  2. Ernährung
  3. Denken

Glauben Sie wirklich, wir sind so naiv und schreiben die Krebsfreiheit ganzer Völker nur der richtigen Ernährung zu? Glauben Sie wirklich, nur Sie könnten kritisch denken? Das eigentliche Geheimnis dieser krebsfreien Völker (seinerzeit die Indianer, die Menschen in Alaska oder Schwarzafrikaner in Südafrika uvm.) war selbstverständlich aufbauend auf Bewegung und no carb plus Vitamine plus das richtige Denken. Konnten Sie in den News vom 20.11.2016 nachlesen. Und was heißt „spirituelle Dimension“? Die Menschen hatten einfach ein Urvertrauen. Das war’s.

Das wollte Ihnen die Religion bieten. Auch die Katholische. Aber Sie lehnen das ab. Besserwisserisch. Weil Sie „die da“ glauben, durchschaut zu haben. Also die kirchlichen Würdenträger. Da haben Sie zwar Recht vielleicht, haben aber gleichzeitig Ihr Urvertrauen weggeworfen, das jeder gläubige Mensch (den Sie leider für dumm halten) in sich trägt. Und ohne Urvertrauen sind Sie Krankheiten wie dem Krebs ausgeliefert.

Noch einmal: Intellektuelle Diskussionen über den Blutzuckerspiegel sind mir wohl vertraut. Auch ich bin Naturwissenschaftler, aber zusätzlich Arzt. Daher weiß ich um die anderen Dimensionen im Leben. Die viel Wichtigeren. Bitte bleiben Sie also bei diesen technischen Diskussionen nicht stehen!

Das Thema ist nämlich viel zu ernst. Das sitzt mir jeden Tag mehrmals gegenüber. Danken Sie Gott, dass Sie das nicht aushalten müssen !

Zucker und Arteriosklerose

Das Neueste aus 2016. Der Artikel macht mir ein bisschen Angst. Zeigt mir, dass wir überall von Feinden umgeben sind. Von bösen Zellen. Zellen, die nur unseren Untergang wünschen. Auch wenn ich tief in mir drin weiß, dass das alles so nicht stimmt, kann ich die Fakten zunächst nicht abstreiten. Es geht um Arterienverkalkung. Deren Basis ist eine chronische Entzündung der Innenseite der Blutgefäße !

Nun hat der Körper Fresszellen (Makrophagen), die zu den “verkalkten” Blutgefäßen wandern, um die eingelagerten Fette zu fressen. Eine 2. Sorte dieser Aufräumer-Fresszellen ist sogar immunologisch aktiv. Und hat dazu 2 Waffen:

  • Aggressive Sauerstoffverbindungen (freie Radikale)
  • entzündliche Gewebshormone

Was also Eindringlinge eliminiert, ob nun Fett oder andere Schädlinge, fördert gleichzeitig im Gewebe auch Entzündung. Irgendwie beißt sich da die sprichwörtliche Katze in den Schwanz.

Demnach würden die verkalkten Fettgebilde innen an den Adern durch diese Angriffe spröde, würden aufbrechen und so innerhalb von Sekunden einen Infarkt oder Schlaganfall verursachen (können). Ein Schreckensszenario ersten Ranges … Kommt hinzu:

  • Herzinfarktpatienten haben doppelt so viele aggressive Fresszellen im Blut als Gesunde
  • Ähnliches findet sich bei Patienten mit Diabetes oder Bluthochdruck
  • Und diese aggressiven Aufräumzellen produzieren noch dazu die doppelte Menge an freien Radikalen, verglichen mit Zellen anderer Probanden. Waren also ein vierfaches Risiko !

Warum erzähle ich Ihnen das alles? Weil die Forscher nämlich schreiben, dass die Energie für diese aggressiven Fresszellen aus dem Zucker kommt. Die Fresszellen, die besonders viel Zucker aufnahmen, produzierten auch die meisten freien Radikale. Und genau solche Zellen findet man bei Herzinfarktpatienten.

Zuckergierige Fresszellen !

Daher meinen die Forscher, dass „der Überkonsum von Glukose in den Fresszellen“ ein zentrales, bisher unbekanntes Problem bei der Arteriosklerose (konkret bei Herzinfarkt oder Schlaganfall) sein könnte.

Oh, was lesen wir denn da? Die Forscher vermuten doch tatsächlich, dass diese falsch gepolten Makrophagen ihr schädliches Verhalten erst „erlernt“ haben, es sich epigenetisch angeeignet haben. Und warum ?

  • Die bekamen zu viel Zucker zur Verfügung.
  • Deshalb wurden sie so schädlich (epigenetisch).
  • Deshalb führen sie zu Gefäßentzündung und Aufbrechen von Plaques.

Und nach all dem glauben Sie gar nicht, wie mich der folgende Satz amüsiert: „Die Forscher spekulieren über neue Medikamente gegen Arteriosklerose. Medikamente, mit denen man diese aggressiven Fresszellen stoppen könnte. Welche ihre Energie aus der Glukose beziehen.“ Medikamente also! Jemand mit Hausverstand würde wohl fragen:

Und wenn man einfach keinen Zucker isst …?

QUELLE:  J Exp Med online 29.02.2016

Eiweiß ist Lebensenergie

War anfangs (nur) ein Glaubenssatz. Weil ich sie erleben durfte, Deutschlands Spitzensportler mit ihrem Eiweißspiegel über 8,0 mg%. Ein seltenes Phänomen, auch in dieser Domäne und unter diesen außergewöhnlichen Menschen. Der Normalmensch krebst so bei 6,8 bis 7,2 mg% herum. Der Durchschnitt hierzulande (laut Uni Erlangen, Uni Hamburg) beträgt 7,65 mg%. Und den Durchschnitt sollte man vielleicht doch erreichen. Oder?

Diese raren Exemplare mit Eiweißspiegel über 8,0 mg% habe ich mir deshalb gemerkt, weil es „the winner“ waren. Also die Sieger. Und zwar – ausdrücklich – über viele Jahre hindurch. Einmal gewinnen können viele. Aber eben nur sehr wenige Sportler Jahr für Jahr.

Das gibt es aber auch am Schreibtisch. Topmanager, die führen Jahr für Jahr ganze Firmen. Deswegen freut mich so (bitte erlauben Sie mir diese persönliche Anmerkung), dass mein Sohnemann solch einen hohen Eiweißspiegel mit sich herumträgt und gar nicht weiß, was das für eine Besonderheit ist.

Eiweiß ist Lebensenergie. Und inzwischen habe ich auch langsam verstanden, was da alles dahintersteckt. Welche Mechanismen da wirken. Dass man das aber auch anders herum sehen kann, das ist mir neu. Ist mir aufgefallen – Ihnen hoffentlich auch – beim Nachlesen der News „Alkohol und Energie“. Da haben Biochemiker herausgefunden, dass

die Eiweißsynthese der Energie-intensivste Prozess der Zelle ist.

Heißt also: Von unserer Lebensenergie wird der größte Teil in der Zelle verbraucht, um Eiweiß zu bilden. Wussten schon die Griechen, wie Sie wissen. Darum auch die Bezeichnung Protein. An erster Stelle stehend. Diesen Satz betone ich immer wieder gerne, um Ihnen klar zu machen, was deutsche Ernährungswissenschaft taugt. Die weiß das nämlich nicht!

Aaaaber … Was heißt denn „Energie-intensivst“? Kann wohl nur heißen, dass immer dann, wenn Sie schwach, antriebslos, müde herumlungern, dass immer dann wenig Energie in den Zellen zur Verfügung steht. Dass immer dann wenig Eiweiß aufgebaut wird.

Haben die bereits erwähnten Ausnahmeathleten zunächst einmal sehr viel Energie gehabt und deshalb sehr viel Eiweiß aufgebaut? Haben Sie, liebe Leser, deshalb so wenig Eiweiß (kennen Sie Ihren Wert?), weil Sie eben so energiearm durchs Leben pilgern? Sie wissen, die häufigste Klage in meinem Sprechzimmer …

Wenn also die Biochemiker recht haben, müssen Sie dann auch ein tiefes Eiweiß haben. Und das haben Sie auch. Wann immer ich bei Ihnen ein Eiweiß um die 6,5 mg% messe, denke ich mir, dass Sie ziemlich sicher “nicht gewonnen” haben … Dass Sie das Leben gar nicht genießen können. Ihnen diese Hüpf-Freude fehlt, diese überschäumende Antriebslust 4-jähriger Kinder. Also mein Vorschlag:

Erst Energie machen, dann hohes Eiweiß haben !

Und wie man Energie macht, das müsste Ihnen schon längst bekannt sein. Stichwort Mitochondrien, über die Atmungskette usw. … Wenn der Körper alle 47 essentielle Stoffe hat, dann gibt’s auch Energie. Und wenn nur ein einziger Vitalstoff fehlt, haben Sie einen Schwachpunkt in der sog. Atmungskette, produzieren weniger ATP, also Energie. Und das wiederum drückt sich in tiefem Eiweiß aus.

Warum steigt Ihr Eiweiß nicht ?

Ist eine Frage, die Sie mir schon seit über 10 Jahren stellen. Aber zumindest wissen Sie heute, dass Eiweiß gesund macht. Eiweiß quasi Medizin ist. Ein tiefer Eiweißspiegel verantwortlich ist für depressive Verstimmung, für fehlende Lebensenergie, für anhaltende Müdigkeit, für ständige Infekte, kurz: für schlechte Lebensqualität. Und darum tun Sie auch was: Trinken Eiweiß-Shakes, essen mehr Fleisch, Fisch, Eier. Schlucken Aminosäuren mitunter sogar direkt.

Aber nach einer Kontrollmessung ist keinen Anstieg von Eiweiß im Blut zu erkennen. Manchmal ist sogar ein noch tieferer Wert die Folge. Da hatten Sie ein kleines Wunder erwartet und beginnen dann zu (ver-)zweifeln … Dabei habe ich Ihnen den Hauptgrund, warum Ihr Serum-Eiweiß lange gar nicht oder oft nur ganz langsam ansteigt, ebenfalls schon vor 10 Jahren einmal erklärt. Hier also nochmal:

  • Alles in Ihnen besteht aus Eiweiß: Ihre Knochen, Ihr Blut, Ihre Nerven, Ihr Immunsystem (1,5 kg). Alles !
  • Und jetzt nehmen wir an, Sie haben seit Jahren schon zu wenig Eiweiß. Dann sieht man das in den Knochen, in den schwachen Muskeln, im wenigen Blut, an den Hormondefiziten, im schlechten Immunsystem usw..
  • Wenn Sie jetzt mit Eiweißpulver anfangen, diese jahrelangen Defizite auszugleichen, na was glauben Sie wohl, wie viel Eiweiß Sie dann in Ihren Körper schütten müssen? Bis sich erst einmal alle Strukturen normalisiert haben (z. B. die Knochen). Bis der Körper sich repariert hat und so voll ist, dass es sich auf die Messung im Blut auswirkt? Wie lange also glauben Sie, kann das dauern? Kann ich Ihnen sagen:

Monate oder sogar über 1 Jahr !

Ich will Sie hiermit trösten. Auch ich hatte einmal so einen Tief-Eiweiß-Körper. Gilt heute als normal …

P.S.: Hochwertigstes Eiweißpulver besteht aus einer Mischung von Molke + Milch + Soja + Ei. (News vom 11.11.2014) Und: Sie können täglich ohne weiteres 4 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen. (News vom 29.10.2014)

Sauer und basisch

Kam neulich eine verärgerte E-Mail, dass ich nie über den Säure- und Basenhaushalt schreiben würde, dabei sei das doch so ein wichtiges Thema. Nun betrachte ich mich nicht wirklich als Angestellten und so stimmt das auch nicht. Siehe die News vom 04.12.2016. Dort konnten Sie z.B. lesen, dass die Säureproduktion beim Sport über eine Zehnerpotenz höher ist als im Sitzen und Sport dennoch als gesund gilt.

Sie erinnern sich vielleicht auch noch an die News vom 19.09.2013? Eine chronische Säurebelastung ist die Hauptursache für Osteoporose. Führt also zu Gelenkschmerzen, Nierenschäden usw.. Nun weiß jedermann: Alles vom Tier macht sauer, alles von der Pflanze macht basisch. Was dabei aber immer wieder vergessen wird: Kohlenhydrate, allen voran Mehl, Getreide, Brot usw., machen auch sauer. Ist eigentlich unser Hauptfeind, weil dies mengenmäßig den größten Anteil unserer Ernährung ausmacht.

Es kann also gar nicht das (böse) Fleisch an der Übersäuerung des Körpers schuld sein, sondern es ist das böse Brot (Getreide) !

Aber Sie lesen ohnehin überall, dass der Mensch sehr viel Salat, Obst und Gemüse essen sollte. Und das ist auch schon die Lösung!

Wenn Sie nämlich über 50 % Salat und Gemüse essen, sind Sie basisch. Das ist das ganze Geheimnis vom Säure- und Basenhaushalt.

Die Ernährung des Menschen können Sie entweder aus der Evolution betrachten oder eben von der MESSUNG. Wir MESSEN. Und WISSEN. Der Mensch braucht

  • Eiweiß und Fett. Durchschnittlich 20-50 %
  • Vitamine, Mineralien, Spurenelemente. Sind eingepackt in Ballaststoffe.

Beschrieben ist damit z.B. das Essen jedes Schimpansen. Eiweiß und Fett? Heißt für Sie Fleisch, Fisch, Eier. Und der Rest ist pflanzliche Nahrung. heißt bei uns Salat, Gemüse, Nüsse, Öl.