Magnesium statt Ritalin

Ritalin ist bekannt, da eine große Hilfe bei ADHS. Dem sog. Zappelphilipp-Syndrom. Haben meistens die Buben, zum Leidwesen der Mütter. Und diese Störung hat in den letzten 20 Jahren sogar in atemberaubendem Tempo zugenommen: genau gesagt um den Faktor 75 in nur 16 Jahren. Der Grund ?

Laut offizieller Leitlinie (!!) sind bis zu 80 % des ADHS-Erscheinungsbildes genetisch bestimmt. An ADHS seinen also wieder einmal die Gene Schuld. Und da kann man dann natürlich nix mehr machen. Bleibt also nur mehr die Tablette Ritalin. Aber wie da mal wieder eine Leitlinie prima zur Pharmaindustrie passt. Welch ein Zufall ?

Andererseits, liebe Leser, das kann alles nicht stimmen, denn es gibt kein Gen, das sich in 16 Jahren derart verändert. Genveränderungen dauern 10.000 Jahre oder noch viel länger ! Doch das Ganze hat auch einen unterhaltsamen Aspekt, wenn ein Experte sagt:

ADHS ist ein Paradebeispiel für eine fabrizierte Erkrankung.

Das sagt deren Erfinder, der US-Psychiater Leon Eisenberg. Der hat in den 1960er Jahren diese Krankheit einfach „erfunden“ und ADHS als psychische Krankheit klassifizieren lassen. 50 Jahre später und kurz vor seinem Tod gestand Eisenberg auch die Idee einer „fabrizierten Erkrankung“ seinerseits.

Dazu passt die Aussage von Prof. Dr. Ulrike Lehmkuhl (Kinderklinik Berlin), dass heutzutage 90 % der ADHS-Diagnosen falsch sind. Na immerhin: Nicht die ganzen 100 % ! Fakt ist, dass es Kinder und Jugendliche gibt, die den Eltern zu lebhaft, zu anstrengend sind. Und solche Kinder werden dann – natürlich – mit einem Medikament “brav” gemacht. Mit Ritalin. Davon wurden in Deutschland 1993 rund 34 kg verbraucht, 2010 schon 1.800 kg.

Was ist Ritalin ?

Ein Amphetamin. Wirkt ähnlich wie Kokain. Macht also abhängig. Beide Substanzen setzen Noradrenalin im Gehirn frei. Genau das, was Raucher wünschen, was jeder Discobesucher mit Speed oder Ecstasy erreichen möchte. Ist chemisch die idente Wirkung. Ritalin funktioniert also wie Doping und mittlerweile auch von Studenten, Lehrern und Managern eingenommen. Die halten dann die täglichen Belastungen besser aus, bringen mehr Leistung. Doch

Ritalin ist völlig überflüssig !

Weil es eine Alternative der Natur gibt. Das war erstens. Eine sozusagen natürliche Lösung gegen Überforderung oder das stete Herumzappeln. Und die heißt Magnesium ! Ist ohnehin essentiell. Magnesium macht stressresistenter als jeder andere Vitalstoff und wirkt auch schneller als jede Entspannungsübung.

Magnesium beruhigt in kurzer Zeit und verwandelt angegriffene Nerven in belastungsfähige Drahtseile zurück.

Jetzt kommt zweitens: Das Gehirn eines Zappelphilipps beruhigt sich ganz schnell durch ketogene Ernährung – bekanntlich 70-80 % hochwertiges Fett plus Eiweiß. Die dadurch entstehenden Ketonkörper sind Superkraftstoff für den Körper und das Gehirn. Nur ist das bei Kindern kaum umsetzbar. Also:

Gegen ADHS hilft genügend Magnesium. Notfalls als Hautöl.

QUELLE: „der strunz-kalender 2020“. Ein kleines handliches Büchlein. Auch als Bettlektüre genau richtig. Haben Sie ihn schon ?

PS:  ADHS gibt’s auch bei Erwachsenen … (News 27.06.2017)

Mineralien machen basisch

2008 hatte ich mich noch gewundert. Ja, über Sie, lieber Leser. Über Sie alle, die Sie das Buch “mineralien – das erfolgsprogramm” nicht regelmäßig und immer wieder studieren. Das verstand ich wirklich nicht, denn es ist spannend. Welches Medizinbuch kann das noch von sich behaupten? Es ist auch unterhaltsam und zugleich lernt man außergewöhnlich viel. Das lässt sich dann auch gleich im täglichen Leben ein- und umsetzen. Kurz gesagt:

Das Buch motiviert sein Leben zu ändern.

Lesen Sie bitte nur mal die faszinierende Statistik über Selen. Der Beweis, dass Selen vor Krebs schützt. Wer das einmal verstanden hat …

Doch nunmehr ist das Werk von Andreas Joop und meiner Wenigkeit in der 9. Auflage erschienen. Es scheint also doch sehr beliebt geworden zu sein ! Auch zum in die Hand nehmen. Ein sog. haptisches Vergnügen. Das liegt auch an dem farbenfrohen Umschlag samt fester, wasserabweisender Folie. Als würde man einen Kinderpopo streicheln. Bitte, verstehen Sie mich richtig !

Und, was man so gerne anfasst, will man auch aufmachen. Heißt bei Büchern aufschlagen … und kann dann u.a. lesen: Macht Übersäuerung wirklich krank ? Die klare Antwort: Nein !

Es sind die fehlenden Mineralstoffe, die uns krank machen.

Alle industriell hergestellten Nahrungsmittel mit wenig Mineralien „übersäuern“ den Körper, weil sie keine Säurepuffer mitbringen. Selbst Eiweiß wird von mancher Seite zu einem Säuren-Sündenbock gemacht. Dabei übersäuert das lebenswichtige Eiweiß überhaupt nicht, wenn man genügend Obst und Gemüse isst und damit „mineralstoffgepuffert“ ist. Der Steinzeitmensch aß viel Fleisch, aber eben auch noch viele mineralstoffreiche Pflanzen zum Abpuffern.

Eine klare Aussage: Mineralien machen den Körper basisch.

Sich entsäuern kann man in wenigen Stunden !

Und genau von denen handelt das erwähnte Buch. Da findet man dann auch 2 so (seltsame) Sätze wie:

  • Mineralstoffe entsorgen schädliches Blei, Kadmium, Quecksilber und andere Schwermetalle aus dem Körper. Das heißt: Man kann auf die risikoreiche Chelat-Therapie verzichten.
  • Jeder 3. Deutsche hat einen Kropf. Der Jodmangel in Deutschland kostet 1 Mrd. € pro Jahr. Macht aber nichts oder ?

“mineralien – das erfolgsprogramm” gibt’s nun also in der 9. Auflage. Bei HEYNE. Wann greifen Sie zu ?

Vitamin D und Selen

Schützen übrigens beide vor Krebs. Das (Sonnen-)Vitamin D verhindert auch noch Herzinfarkt, Diabetes Typ I, Depression oder Parkinson. Dieses Wissen hat sehr schön „Focus online“ zusammengefasst:

Eine Reihe von Studien zur Wirksamkeit von Vitamin D sorgt derzeit für Aufsehen in der medizinischen Fachwelt: Ein Mangel dieses Nährstoffs kann offenbar bislang ungeahnte Konsequenzen haben. Er zerrüttet die Gesundheit womöglich ebenso stark wie Übergewicht, Rauchen und Bewegungsmangel.
Umgekehrt beugt die ausreichende Versorgung mit Vitamin D offenbar zahlreichen Krankheiten vor. Den Studien zufolge scheint das Vitamin fast wie eine Wunderpille zu wirken. Es schützt vor Herzinfarkt und den verschiedensten Krebsarten, beugt Diabetes vor, verhindert Multiple Sklerose und wirkt sich positiv auf die Psyche aus. Die Bedeutung von Vitamin D für gesunde Muskeln und Knochen ist schon länger bekannt.

Doch – und jetzt kommt’s – seit ich bei Ihnen routinemäßig Vitamin D im Blut messe, erschrecke ich regelmäßig. Kaum jemand hat einen rettenden Vitamin D-Wert.

Fast niemand ist ausreichend geschützt !!

Die Sonne hierzulande reicht im Winter ab Höhe Göttingen nicht mehr aus für genügend Vitamin D. Wussten Sie das ?

Also doch lieber NEM – oder ?

Und liegt vor mir ein eng gedrucktes Literaturverzeichnis mit über 100 Quellenangaben aus amerikanischen wissenschaftlichen Zeitschriften zum Thema „Selen schützt vor Krebs“. Darunter die berühmte Clark‐Studie auf höchstem wissenschaftlichen Niveau – multizentrisch, randomisiert, doppelblind, placebokontrolliert an 1.312 Patienten. Veröffentlicht in JAMA 276(24),1957(1996). Die hatten über 4,5 Jahre täglich 200 mcg Selen eingenommen. Die Folge: Selen vermindert

  • Krebssterblichkeit um 56 %
  • Lungenkrebsrisiko um 46 %
  • Dickdarmkrebs um 58 %
  • Prostatakrebs um 63 %.

Oder auch direkt im Blut gemessen [J.Urol.166 (6,2034),(2001)]: Je höher der Selenspiegel im Plasma, desto seltener kommt es zu Prostatakrebs. Umgekehrt: Bei wenig Selen im Plasma ist das Risiko für Prostatakrebs um den Faktor 4-5 erhöht.

Weiters eine Studie im J Natl Cancer Inst, 90(16), 1219 (1998), in der gezeigt wird, dass Menschen mit höherer Seleneinnahme (159 mcg täglich) nur ein halb so großes Risiko an Prostatakrebs haben wie Männer mit der täglichen Einnahme von 86 mcg.

Und so geht das schier endlos weiter. Ich berichte Ihnen das, weil viele wieder von einer ergebnislosen Studie (SELECT) über Krebs und Selen gelesen haben und bei mir anfragen. In dieser hätten 200 mcg Selen täglich nichts bewirkt. Meine Erklärung dessen stand schon in den News vom 19.09.2008.

Zur Selen-Messung muss man den AUSGANGSPUNKT kennen, denn der ist völlig verschieden in der Welt. Z.B. in

Deutschland    22-42 mcg
USA                      60‐150 mcg
Canada               100-220 mcg
Japan                   100‐210 μg

Das heißt, dort wo schon genug Selen gegessen wird, dort bewirkt die Nahrungsergänzung so gut wie nichts mehr. Studien also, in denen der Selenspiegel im Blut nicht gemessen wird, sind wertlos ! Das gilt logischer Weise für alle 47 essentiellen Nährstoffe. (News 05.07.2019).

Und weil es so wichtig ist, vielleicht noch einmal zurück zu Vitamin D. Da hatte mich neulich ein fit wirkender, hoch intelligenter Geschäftsmann gefragt, warum gerade er Gefäßverschlüsse in beiden Beinen samt Operationen erlitt. Die Schulmediziner konnten ihm das nicht erklären.

Doch wozu haben wir die Wissenschaft ? An der Universität Atlanta weiß man u.a., dass Menschen

mit wenig Vitamin D im Blut ein um 64 % höheres Risiko an Gefäßverschlüssen in den Beinen haben.

Aber wie heißt es in Deutschland immer so treffend: Wer sich ausgewogen ernährt, braucht keine Nahrungsergänzung. Steht auch wieder in der aktuellen „Apotheken Umschau“ und gibt’s am 9. Sept. 2019 wieder “im Ersten” zu sehen und zu hören … ! In der Sendungsankündigung heißt es doch tatsächlich:

Für fast jedes Problem gibt es scheinbar passende und häufig teure Nahrungsergänzungsmittel. Dabei ist die Wirkung oftmals nicht erforscht, es drohen Überdosierungen sowie Neben- und Wechselwirkungen.

Hat man noch Worte ???

Selen wirkt Wunder

Selen war der wissenschaftliche Lebensinhalt meines früh verstorbenen Cousins Prof. Dr.  Detlef Thilo-Körner. Dem ich nur zustimmen konnte, seit ich – Jahrzehnte her – Selen zum ersten Mal selbst genommen habe. In größerer Menge ! Und dann einen so unerwarteten, überwältigenden Zuwachs an Lebensenergie verspürte, dass damals ein Küchentisch in seine Einzelteile zerfiel. Erklärt hatte ich Ihnen das seinerzeit mit 2 Tatsachen:

  • Selen produziert T3, das aktive Schilddrüsenhormon.
  • Selen beseitigt lähmende Schwermetalle, folglich schießt der Energielevel in die Höhe.

Nun bringt mich ein neuer Aufsatz von Frau Dr. Christine Reinecke über dieses Wundermetall dazu, Ihnen erneut „täglich Selen !“ ans Herz zu legen.

Neu lerne ich, dass Selen (laut Studien) bei Krebspatienten die Nebenwirkungen der Chemotherapie deutlich abschwächt. Dass Selen also sehr dazu beiträgt, die Lebensqualität von (sozusagen vergifteten) Krebspatienten wieder anzuheben. Mit Lebensqualität ist besonders die chronische Müdigkeit (Fatigue), aber auch Übelkeit, beschädigte Nieren- und Leberfunktion gemeint.

Als Nicht-Krebspatient interessiert einen das nicht sonderlich, aber dafür die nächste Besonderheit. Nachdem es bei Krebs häufig auch zur Anämie kommt, die man recht gut biochemisch erklären kann, wurde entdeckt, dass

Selen diese tumorbedingte Anämie stoppen kann. Dass Selen die roten Blutkörperchen vor oxidativen Schäden schützt.

Das interessiert vor allem die Sportler. Die leiden nämlich oft an Blutarmut. Besonders Ausdauersportler wegen der ewigen Krux: Je mehr man trainiert, desto weniger rotes Blut hat man und desto langsamer läuft man. Also was nun ? Durch Training wird man schneller, durch die unvermeidliche Anämie wird man langsamer ?

Außer man lebt in Jamaika. Die Luft dort „stimuliert“ ganz außerordentlich die rote Blutbildung. Da werden Hämoglobin-Werte um die 19 g/dl erreicht (Sie haben 13 oder 14). Wenn Sie also schon nicht in Jamaika trainieren können, lieber Sportler, so sollten Sie zumindest an Selen denken !

Aber es geht noch weiter.

In der großen Blutanalyse teile ich Ihnen zum Thema Selen regelmäßig mit: „So wichtig gegen Entzündungen und Krebs“. Ein bisschen genauer:

  • Selen ist Bestandteil des Selenoprotein P, das gezielt Schwermetalle bindet. Für uns interessant vor allem das Quecksilber im Fisch ! Ich esse sehr viel Fisch und weiß selbstverständlich um dessen Giftigkeit. Demzufolge habe ich aber immer genügend Selen im Körper, um die tägliche Quecksilberdosis wieder auszuschwemmen. Tun Sie das doch auch !
  • Ein zentraler Entzündungsfaktor heißt NF-kB. Der wird allerdings durch Selen gehemmt, also Entzündungen reduziert.
  • Thema Immunsystem: Die so wichtigen T-Zellen, also Immunzellen, werden durch den sog. Interleucin-2-Rezeptor aktiviert. Das kann aber nur in Abhängigkeit von Selen geschehen. Heißt übersetzt: Ohne Selen kein kompetentes Immunsystem !
  • Selen ist eine wesentliche Komponente der DNA-Reparatur: Selen repariert z.B. ein geschädigtes p53-Tumor-Supressor-Gen. Berühmt. Dieses p53 vernichtet Krebszellen durch Apoptose (Selbstmord). So erreicht man sogar im Tumorgewebe selbst zumindest dauerhaften Wachstumsstillstand. Ein ungeheures Versprechen.
  • Berichtet wird sogar über eine direkte zytotoxische Wirkung von Selen gegen Krebszellen. Heißt: Selen tötet Krebszellen (Tumorzentrum München).

Sie merken schon: Da geht es um handfeste, für die Lebensqualität entscheidende Tatsachen:

Selen ist unbedingt notwendig für ein gesundes Immunsystem, Selen ist hochwirksam gegen Krebs.

Darüber muss ich Ihnen, liebe Leser, nicht mehr erzählen. Wissen Sie längst dem Buch „Geheimnis der Gesundheit“ oder aus den News hier. Z.B. Selen hilft phänomenal.

Quelle: DER PRIVATARZT, Feb. 2019, S. 44

PS I: Selen ist auch so ein Grund, der mich zur täglichen Einnahme von 3,2 g (!) Magnesium zwingt. Also zur künstlich erzeugten inneren Ruhe. Denn fast immer messe ich bei Ihnen einen zu tiefen Selenspiegel. Dadurch verzichten Sie nicht nur auf Lebensqualität, sondern auch auf wertvolle Gesundheit.

PS II: Zur Erinnerung: Die Anti-Krebswirkung von Selen gibt’s ab 130 ng/ml. Der Mittelwert in den USA ist 160 ng/ml, in Kanada 190 ng/ml, in Guatemala 240 ng/ml. Bei uns in Deutschland 70 bis 90 ng/ml. Kein Wunder …

Der rote Faden für Ihr Leben

Immer wieder einmal erreicht mich ein Anruf. DER ANRUF. Stört mich in meinem Rentner-Dasein. Ist der Grund, warum ich täglich 3,2 g Magnesium brauche, das Salz der inneren Ruhe. Der Anruf, der mir zeigt, dass man reden kann so viel man will, schreiben kann so viel man will, manchmal kommt’s einfach nicht an !

Das Anrufmuster ist immer das Gleiche. Da hat jemand vor 4 Wochen sein Blut analysieren lassen (löblich). Hat ausführlich und präzise erklärt bekommen, welche Defizite gefunden wurden und was das für ihn bedeutet. Hat im ersten Satz des Befundes die zentrale Tatsache mitgeteilt bekommen, dass Heilung, also Selbstheilung erst dann möglich wird, wenn

die Blutwerte optimiert sind.

Also in Ordnung gebracht sind – und zwar auf “frohmedizinisches” Niveau. Hat als praktische Hilfe dann auch einen Einnahmeplan für NEM mitbekommen. Damit das Ganze schneller geht … Weil im Prinzip könnte man auch versuchen, die Blutwerte durch geschickte Nahrung zu optimieren, durch Entspannungstechniken (Cortisol) oder mit täglichem Laufen.

Die NEM wurden vom Anrufer auch brav geschluckt, der dann aber enttäuscht registriert: Hat nichts geholfen ! Also lautet der Anruf, dass, obwohl doch alles richtig gemacht wurde:

  • Die Migräne immer noch quält.
  • Die schwere Depression immer noch da ist.
  • Die Schlafstörung sich nicht gebessert hat.
  • Der Blutdruck nicht gesunken ist.
  • Die Multiple Sklerose anhält.

Sie können hier jede andere Krankheit einsetzen. Es geht primär um die Enttäuschung. Und die beruht auf einem Missverständnis !

Ich bin scheinbar kein normaler Arzt. Bei mir regen Sie sich auf. Von der Schulmedizin sind Sie die Unwirksamkeit gewöhnt. Aber von mir ? Wie gesagt, es ist nur ein Missverständnis. Denn meine Antwort auf Ihre Beschwerde ist immer die Gleiche.

Nehmen wir z.B. die Migräne, die leider anhält. Da frage ich Sie, ob Sie Ihr Magnesium im Blut auf über 1,0 mmol/l angehoben haben ? Danach folgt fast immer eine Gesprächspause. Ein Nachdenken, Stottern. Oder es kommt die Antwort: “Woher soll ich das wissen?” Und genau das ist es … das Missverständnis.

Im ersten Satz meines Befundes an Sie steht: Blutwerte in Ordnung bringen. Da steht nicht Magnesium einnehmen oder Arginin (gegen den Blutdruck). Da steht auch nicht Tryptophan (gegen Depression) einnehmen. Ich will sagen: Gegen eine solche Enttäuschung am Anfang hilft einzig und allein

die Laborkontrolle. Das Nachmessen.

Und danach werden Sie fast immer finden:

Blutwerte noch nicht in Ordnung !

Ihr Anruf war also überflüssig. Und das kränkt mich. Ist das Prinzip denn so unverständlich? Molekularmedizin heißt eben nicht das Einwerfen von dutzenden Vitaminen und Mineralstoffen, sondern heißt

Optimierung der Blutwerte.

Erst wenn (nach-)gemessen wurde, kann man sich sicher sein. Die Messung sollte von Stund an der rote Faden in Ihrem Leben sein ! Ständig optimierte Blutwerte garantieren – weitestgehend – Gesundheit, Lebensfreude und Lebensenergie. Dass zur Basis Blutanalyse oben drauf auch die epigenetische Trias erfolgen muss, die da lautet

BEWEGUNG – ERNÄHRUNG – DENKEN,

ist selbstverständlich. Hat sich auch schon herumgesprochen.

Woher ich das weiß? Weil ich über das Laufen nicht sehr häufig in der Praxis sprechen muss. Da hat eigentlich jeder von Ihnen, jedenfalls jeder, der zu mir kommt, von vornherein ein schlechtes Gewissen, wenn er nicht regelmäßig läuft. Dieses, Ihr schlechtes Gewissen, freut mich dann ein bisschen. … Gleicht so manchen Anruf wieder aus !