Lysin … und Vitamin C

Lysin allein ist schon pures Glück ! Würde jeder von Ihnen unterschreiben, der oder die schon einmal am Herpes-Virus gelitten hat. Wenn man Glück hatte, dann nur an Lippenbläschen. Mit Pech aber wie die meisten, dann mit Jucken, Beißen und ständigem Kratzen an anderer unangenehmer Stelle.

Eine Steigerung heißt dann Herpes Zoster oder Gürtelrose. Ist besonders schlimm im Gesicht, wenn der Trigeminus-Nerv beteiligt ist. Unerträgliche Schmerzen. Schlimm aber auch am Brustkorb mit brennenden Nervenschmerzen. Betroffene wissen da bestens Bescheid. Und die Ursache davon ist immer das gleiche Missverständnis: Das böse Virus ! Als ob es nur ein paar Viren gäbe und nicht etwa Zehntausende.

Die tatsächliche Ursache für einen Virusinfekt aber ist ein nicht abwehrbereites Immunsystem.

Aber die Frohmedizin weiß um den Segen von LYSIN. Bekanntlich eine lebensnotwendige Aminosäure. Ein Körperbaustein also, jedoch

in der deutschen Medizin praktisch unbekannt !

Lysin nämlich, täglich 3-5 g davon (heißt in meiner Sprache 10 g täglich) befreit zuverlässig von der Herpes-Infektion. Doch warum denkt dann keiner weiter ? Wenn Lysin gegen ein hässliches Virus wie Herpes hilft – ob nun direkt oder indirekt über das Immunsystem, dann könnte es doch auch gegen das Corona-Virus helfen. Warum probiert man das nicht zumindest aus ?

Warum gibt man Covid-19-Patienten nicht Lysin-Infusionen ?

Ganz einfach und erinnern Sie sich an Bodo Kuklinski ? Nichtwissen, fehlende Empathie, Zeitaufwand, Ärger mit Behörden. Ja, auch Behörden ! Versuchen Sie einmal in einem Krankenhaus etwas Neues einzuführen. Z.B. Lysin als Infusion. Da müssen zuerst 5 Ethik-Kommissionen zustimmen und schlussendlich wird der Vorschlag aus wirtschaftlichen Gründen wohl ad acta gelegt.

Sie verwundern wirtschaftliche Gründe ? Ja, an Lysin verdient man nix …

Das gilt übrigens auch für SELEN und ZINK. Beides nachweislich lebenswichtige Nährstoffe, die das Virus direkt angreifen. An seiner Vermehrung hindern. Es in jedem Fall schwächen. Nachweislich ! Wissen das die ärztlichen Leiter in den Spitälern ? Wenn ja, dann denken Sie sich jetzt bitte Ihren Teil …

Ich persönlich nehme es jetzt zur Corona-Zeit zusätzlich hochdosiert. Vorsorglich, denn die Geschichte geht noch weiter:

Lysin ist zusammen mit Vitamin C das wahrscheinlich einzige Mittel gegen den schlimmsten (tödlichen) Feind, den wir genetisch in uns herumtragen. Nämlich

Lipoprotein (a) !

Lp (a) ist hauptverantwortlich für die Gefäßverkalkung, Schlaganfälle, Herzinfarkt. (News 15.08.2018) Ein ganz böser, tatsächlich genetisch verankerter Stoff, gegen den wir keinen direkten Helfer haben. Lp (a) lässt sich einfach nicht absenken. Habe ich selbst ausprobiert. Geht nicht ! Aber laut einem Nobelpreisträger können wir uns vor dieser Gefahr schützen: Durch

Vitamin C und Lysin in der richtigen Dosis.

Da findet man Zahlen wie 3 g Lysin und 3g Vitamin C. Als Träger von Lp (a) jedoch, also höchstgefährdet, würde ich mich aber mit weniger als 10 g beider Substanzen nicht abgeben. Man hat schließlich und sehr wahrscheinlich nur ein Leben.

Und zum Schluss sogar noch ein weiterer Vorteil:

Lysin, Prolin und Vitamin C sind die entscheidenden Bausteine für die Bänder, Sehnen und das Bindegewebe (!!) im Körper. Haben Sie vielleicht ein schlaffes Bindegewebe ? Hier steht eine Lösung ! Auch diese Erkenntnis stammt von einem Nobelpreisträger.

Also doch Vitamin C ?

Das Corona-Virus hat spannende Zeiten eingeläutet. Hat das Denken vieler Menschen verändert. Hat viele Menschen sehr kritisch gemacht. Auch im hintersten Winkel der Erde hat man verstanden, dass die Schulmedizin dort ist, wo sie eigentlich immer war: Am Ende !

Doch Halt: Warten wir nicht schon alle sehr gespannt auf einen Impfstoff …  ? Das ist doch was oder etwa nicht ? Gemach, gemach: Viel, viel weniger als die Menschheit erwartet. Der Impfstoff nämlich wirkt genau bei den Älteren wahrscheinlich gar nicht. Und hilft auch den Übergewichtigen nur wenig …

Plötzlich (?) wird also die Hilflosigkeit der Schulmedizin sehr offensichtlich, obwohl der Zustand schon seit Jahrzehnten besteht. Und zwar am Geldbeutel ganz besonders: Da werden Milliarden an Forschungsgeldern eingesetzt, Millionen für neue Arbeitslose nötig, ganze Industriezweige müssen wirtschaftlich am Leben erhalten werden und und und. Aber genau DAS zählt bei den Menschen. Nicht die Tatsache, dass hauptsächlich 80-Jährige (Schwerkranke) verfrüht sterben … So traurig das auch immer sein mag.

Covid-19 hat aber auch die Ärzteschaft zum Umdenken eingeladen. Die Schwätzer mit Ihren unaussprechbaren Fachbegriffen verstummen. Namen verkneife ich mir. So heißt es plötzlich ganz banal:

Die Corona-Pandemie scheint die Stunde der Erforschung von hochdosiertem intravenösem Vitamin C zu sein.

Und man staunt tatsächlich:

  • Da werden aktuelle Übersichtsarbeiten herausgekramt, welche die Wirkung von Vitamin C–Infusionen bei Infekten, Krebs und Schmerzzuständen belegen. (CARR 2017, 2017, 2018)
  • Ganz neue Studien würden zeigen, wie gefährlich ein Vitamin C-Mangel bei Krebs ist. Der Vitamin C-Mangel sei nicht nur Schuld an vielen Beschwerden, sondern auch an einer deutlich schlechteren Prognose. Man stürbe früher und häufiger. (Campell 2019)
  • Spannend sei auch der Einsatz von Vitamin C-Infusionen im intensivmedizinischen Bereich. (Byerly 2020, Fowler 2019, Marik 2018)

Und deshalb werden aktuell wieder die Effekte von Vitamin-C-Infusionen – nunmehr bei Covid-19 – intensiv erforscht: Von 01.02. – 01.05.2020 wurden dazu gleich 7 Studien bei der „National Library of Medicine“ der USA gemeldet. Der Gedanke dahinter ist klar:

Vitamin C greift Viren direkt an.

Längst bewiesen auch für das viel gefährlichere Polio-Virus, für Ebola, für das HIV-Virus. (News vom 30.10.2014) Und schützt gleichzeitig die Lunge und Gefäße vor dem sog. Zytokinsturm, einer sich rasch ausbreitenden Entzündung. Denn nach neuesten Studien (VARG 2020) zerstört SARS-CoV-2 nicht nur die Lunge, sondern löst auch eine systemische Gefäßentzündung im ganzen Körper aus. Schädigt damit Herz-Hirn-Lungen-Darm-Nierengefäße. Mündet in Multi-Organ-Versagen. Von diesen Toten wird dann berichtet !

Jetzt kommt’s:

Im Gegensatz zu anderen biologischen Antioxidantien kann Vitamin C als Infusion bei älteren Patienten mit Risikofaktoren wie Bluthochdruck, erhöhtes Cholesterin, Diabetes, Rauchen solch zerstörte Gefäßinnenwände AKUT wiederherstellen (bekannt bereits seit 2013). Es tut sich also was. In der Not !

Die Menschen werden scheinbar jetzt erst wach und kümmern sich um das „körpereigene“ Immunsystem. Ja, so was gibt es tatsächlich ! Jeder kann sich diesbezüglich denkbar einfach informieren. Und tut das – zu meiner Überraschung – auch. Woher ich das weiß ? Nun, mein kürzlich erschienenes Buch „Die 15 besten Tipps für ein starkes Immunsystem“ erscheint mittlerweile in 4. Auflage …

Das freut mich natürlich !

QUELLE:  „Die Naturheilkunde“ 3/2020, Forum Immunologie S. 7

Covid-19 und Vitamin D

Nehmen wir an, die Abbildung in diesen News überzeugt Sie. Überzeugt Sie davon, dass Vitamin D eine wesentliche Rolle bei der Abwehr des Corona-Virus, von Covid-19 spielt. Die Abbildung erklärt sich auch selbst: Die grünen Felder bedeuten, dass (fast)

alle Covid-19-Patienten mit Vitamin D über 30 ng/ml einen milden Krankheitsverlauf hatten.

Dass andererseits alle Patienten mit tieferem Vitamin D zu den wirklich Leidenden – bis hin zur Beatmung – gehörten.

Das hat man einfach mal gemessen !

Infografik: www.strunz.com

Jedenfalls wünschen sich viele von Ihnen – ab sofort – einen Vitamin D-Spiegel über 30 ng/ml. Und glauben mir inzwischen, dass – wie weltweit empfohlen – eine richtige, kräftige Konzentration aber

40-80 ng/ml Vitamin D im Blut

sind. Wie erreicht man die ?

  • Bitten Sie Ihren Hausarzt, Vitamin D zu messen. Heute, im Jahr 2020, wird er das tun. Früher hätte er wohl gemurrt.
  • Und messen z.B. 20 ng/ml. Also zu wenig. Viel besser wären 60 ng/ml.
  • Vitamin D steigt im Blut um 10 ng/ml an, wenn Sie davon 100.000 I.E. auf 1 Mal einnehmen. Doch wie macht man das praktisch ?

In meiner Praxis verschreiben wir Ihnen winzig kleine Kügelchen, von denen jedes 20.000 I.E. Vitamin D enthält. DIE GIBT’S LEIDER NUR AUF REZEPT. Da braucht man dann nur 4 Tage lang jeweils 5 dieser Kügelchen zu schlucken, und schon kommt man die gewünschten 60 ng/ml erreicht.

Also 4 Tage lang jeweils 100.000 I.E. Vitamin D !

Als Dauerdosis empfehle ich dann pro Woche (!) 2 dieser Kügelchen einzunehmen. Entweder auf einmal, oder – falls Ihr Gedächtnis noch gut funktioniert – an 2 verschiedenen Tagen in der Woche. Das entspricht dann etwa 6.000 I.E. Vitamin D täglich.

Natürlich machen wir nach 3, 4, 5 Wochen auch eine Kontrollmessung und wenn der Spiegel zu tief ist, erhöht man auf 3 Kügelchen pro Woche. Wie gesagt: Entweder auf einmal oder auf verschiedene Wochentage verteilt. Das wären dann knapp 8.000 I.E. Vitamin D täglich. Liegt alles immer noch unter der sicheren Dosis von 10.000 I.E. Vitamin D am Tag !

Es gibt dazu noch einen 2. Vorschlag:

Wenn Sie mit dieser Rabiat-Methode, also 4 Tage hintereinander 100.000 I.E. mit Hilfe dieser Kügelchen den richtigen Blutspiegel erreicht haben, könnten Sie übergehen zu Vitamin D Tropfen. Jeder Tropfen enthält 800 I.E.. Also bräuchten Sie so etwa 8-10 Tropfen täglich. Das hätte den Vorteil, dass diesen Vitamin D-Tropfen gleich die richtige Menge Vitamin K2 beigemischt ist. UND die gibt’s rezeptfrei !

Zu Vitamin D gehört bekanntlich unbedingt Vitamin K2 !

Warum ? Weil Vitamin D die Aufnahme von Kalzium im Darm fördert. Und Vitamin K2 transportiert das Kalzium dann gleich in die Knochen. Dort, wo es hingehört.

PS: 1.000 I.E. sind 25 mcg. 100.000 I.E. sind dann … 2.500 mcg oder 2,5 mg.

Covid-19 und Niacin

In einer groß angekündigten, neuen deutschen Studie von Prof. Stefan Schreiber (Universität Kiel) geht es um folgende Frage: Hilft ein bestimmtes Vitamin, um eine milde Covid-19-Erkrankung zu stabilisieren und die Zahl schwerer Verläufe (Sauerstofftherapie) zu reduzieren ? Dazu soll ausdrücklich der Ernährungsstatus der Patienten „gezielt“ optimiert werden. Da kann ich nur sagen, Glückwunsch ! Endlich !

Seltsamerweise soll das geschehen durch

1.000 mg Niacin (Vitamin B3).

Als Laie frägt man sich erstaunt: Warum gerade Niacin ?

Ganz einfach: Prof. Schreiber hatte schon 2012 zusammen mit 20 anderen Autoren etwas Hochinteressantes entdeckt: Etwas entdeckt am Beispiel der schlimmen Darmentzündung Colitis ulcerosa. Da weiß man, dass die Darmschleimhaut genauso wie die Lunge jene Rezeptoren (ACE2) enthält, an die das Corona Virus andockt. Also hochaktuell, seine damalige Arbeit !!

Und was hat er herausgefunden, dass Tryptophan genauso wie Niacin solche Entzündungen stoppen. Das halte ich für eine wirklich erfreuliche, bedeutende Entdeckung. Wobei jedem Fachmann sehr wohl klar ist, dass aus Tryptophan Vitamin B3. Was man also nimmt, ist gehupft wie gesprungen …

Also warum dann Vitamin B3 ? Weil Prof. Schreiber klug ist: Hätte er gleich Tryptophan als die richtige Substanz angekündigt, hätte er den üblichen Shitstorm geerntet. Was, ein Schlafmittel ? Ein Antidepressivum ? Weiß der noch, was er sagt ? … Ja, so ist der Mensch (auch).

Die Entdeckung durch Prof. Schreiber 2012 als Zitat:

Der Rezeptor ACE2 ist der Schlüssel zur Regulierung ausgeglichener Aminosäure-Level, für das kompetente Immunsystem, für eine ausgeglichene Darmflora und entscheidet, ob eine Colitis ulcerosa übertragen wird oder nicht. Die nunmehr gefunden Ergebnisse bieten eine molekulare Erklärung dafür an, wie eine schlechte Versorgung an Aminosäuren Darmentzündung und Durchfall erzeugt.

Einen Eindruck davon, wie stolz die 21 Autoren auf diese großartige Entdeckung sein können, die uns heute in der Corona-Krise direkt betrifft (ersetzen Sie Darm einfach durch Lunge !!), sieht man an den folgenden Sätzen aus der Arbeit. Ich zitiere einfach der Reihe nach:

  • Der Mangel an Nahrungseiweiß (!) hat breit gestreute Effekte auf verschiedene Organsysteme. Wir konzentrieren uns hier auf schwere Entzündung.
  • Unsere Forschung bietet einen völlig neuen Einblick in den Zusammenhang von Eiweiß-Fehlernährung (Mangelernährung) und Colitis sowie Durchfall.
  • Tryptophan braucht man, um im lebenden Organismus Vitamin B3 zu erzeugen. Ein Mangel an Vitamin B3 oder Tryptophan (!!!) in der Nahrung ist die Ursache von PELLAGRA, einer Krankheit, die immer noch endemisch auftritt in vielen Ländern, in denen zu wenig Eiweiß gegessen wird.
  • Über 90 % der Pellagra-Patienten erleiden eine Darmentzündung und werden dann mit Vitamin B3 behandelt.
  • Bei Mäusen mit schwerer Colitis hat sich gezeigt, dass die durch eine mangelnde Aufnahme von Tryptophan entsteht. Die Gabe von Tryptophan korrigierte den Serumspiegel. Eine Diät frei von Tryptophan verstärkte (bei unseren Mäusen) die Entzündung und auch den Gewichtsverlust.
  • Eine Diät mit wenig Tryptophan hat die Peptide signifikant reduziert. Die sind verantwortlich für die Bekämpfung von Mikroben. Leider. Tryptophan, gegessen, kontrolliert die Bildung von Peptiden, also Eiweißstoffen, die im Dünndarm Mikroben vernichten können.
  • Und ganz wichtig: Unsere Daten zeigen, dass die essentielle Aminosäure Tryptophan und ihr Metabolit (Abbauprodukt) Vitamin B3 der Schlüssel sind zur Regulierung der Darmflora und zur Neigung zu einer Darmentzündung.

FAZIT: Dank Prof. Stefan Schreiber lässt sich folgendes festhalten:

  • Tryptophan genauso wie Vitamin B3 (sind für Professor Schreiber das gleiche) heilt Entzündungen im Darm.
  • Nachdem dort die gleichen Rezeptoren (ACE2) verantwortlich sind wie in der Lunge (wo das Corona Virus hauptsächlich andockt) und Körperzellen zerstört, hat die Medizin mit Tryptophan und/oder Vitamin B3 plötzlich eine starke Waffe gegen das Virus in der Hand.

So kam es zu der eingangs erwähnten, neuen Studie …

Quelle: NATURE, Vol 487, 26.7.2012, S. 477

PS: Sie wissen, dass ich selbstverständlich in 48 Jahren Medizin dazugelernt habe. Demzufolge ist eine einzelne Substanz zwar ein guter Anfang, jedoch niemals die wirkliche Lösung ! Weiß man z.B. von Depression. Die alleinige Gabe von Tryptophan ist dort nicht immer hilfreich, sondern vielmehr die Korrektur des gesamten Aminogramms – damit auch des Immunsystems !

Vitamin C streng wissenschaftlich

Jeder von uns wird von seinen Glaubenssätzen geleitet. So schlummert in mir beispielsweise die ÜBERZEUGUNG, dass

Vitamin C eine der stärksten Waffen gegen Viren ist.

Übrigens auch gegen aggressive Krebszellen. Ich habe darüber einfach zu viele wissenschaftliche Beweise gelesen. Das hat die Bevölkerung nicht. Und viele sog. Experten haben das auch nicht. Die halten das für Unfug und Vitamin C für sozusagen “irgendein” Vitamin. Laut DGE würden davon 110 mg am Tag reichen … Bitte lachen Sie jetzt nicht. Das ist vielmehr traurig !

Überzeugungen lassen sich auch nicht so leicht verändern. Außer … außer man wird schwer krank (EBV-Infektion) und ist nach Vitamin C-Infusionen in wenigen Tagen wieder gesund. Das wirkt ! Eine andere Methode ist der stete Tropfen. Und einen Solchen drucke ich Ihnen heute aus einem lustigen kleinen Büchlein mal ab:

Vitamin C rein, Virus raus

Aus bisherigen Studien weiß man, dass Vitamin C am stärksten wirkt bei den Patienten, die zuvor schlecht mit Vitamin C versorgt waren. Das trifft z.B. auf alle Raucher zu, bei Alkoholabusus, bei extrem einseitigen Diäten und zerkochtem Kantinenessen, bei Stress. Wichtig auch: Einen Vitamin-C-Mangel haben fast alle Männer über 65, also genau die Risikogruppe, die nach jeder Viruswelle am häufigsten sterben.

Man weiß weiters aus Studien, dass ein paar Hundert Milligramm Vitamin C täglich überhaupt keinen Unterschied machen !

Messbar wirksam wird Vitamin C nur in hoher Dosis: Bei beginnenden Infektionen empfehle ich 1.000 mg Vitamin C und 10 mg Zink alle 2 Stunden. Das verkürzt übrigens auch “die üblichen Erkältungen”. Bei heftigen Infektionen, Stichwort Corona, arbeiten Ärzte wie Hyoungjoo Shin in Südkorea mit 30.000 mg Vitamin C als Infusion. Ergebnis: „Some people got better after about 2 days and most had symptoms go away after one injection. Heißt übersetzt: Vitamin C rein, Virus raus.

Vitamin C stellt das Immunsystem scharf:

  • Vitamin C fördert die Antikörperproduktion,
  • stimuliert die Produktion von Interferonen (Proteine mit antiviraler Wirkung),
  • unterstützt die Bildung von Killerzellen, T- und B-Immunzellen,
  • steigert die Aktivität weißer Blutkörperchen (Granulozyten und Monozyten gehören zur zellulären Immunabwehr),
  • schützt die Zellmembran weißer Blutkörperchen vor Selbstzerstörung durch freie Radikale, die während der Immunabwehr entstehen,
  • schützt das Bindegewebe und damit die erste Abwehrbarriere,
  • stimuliert die Abwehrzellen der Darmschleimhaut
  • und verhindert die Bildung von krebserregenden Nitrosaminen im Magen-Darm-Trakt.

Heißt umgekehrt: Ist zu wenig Vitamin C im Körper, ist das Immunsystem schwach. Das Vitamin steckt reichlich in Paprika, in Brokkoli und Beeren, in Kiwi, Zitronen, Orangen und, was viele nicht wissen, auch in Petersilie. Also, worauf warten Sie ? Essen Sie Leben ! Oder Vitamin C auch als Nahrungsergänzung.

QUELLE: Das neue Büchlein „Die 15 besten Tipps für ein starkes Immunsystem“. Kurz, knapp, streng wissenschaftlich gehalten. Ausdrücklich ! Denn dort wird das sensible Thema „Corona-Katastrophe“ zum Anlass genommen und auch meine Wortwahl ein bisschen ernsthafter.

PS: Und falls Sie Vitamin C noch immer unterschätzen sollten, dann verrate ich Ihnen, dass ich täglich mitunter 15 Gramm davon nehme. Siehe News „Vitamin C oder tausende Medikamente” vom 10.05.2017. … Das ist das gut 130-Fache der DGE-Empfehlung.