11. November 2019: Witz des Tages aus der Medizin

Schätzungen gehen davon aus, dass 20 % der Deutschen noch nichts von ihrer Diabetes-Erkrankung wissen.

Hermes Arzneimittel GmbH am 11.11.2019

Pro Jahr erleiden fast 100.000 Österreicher eine sog. nosokomiale Infektion. Sie werden also Opfer von Krankenhauskeimen, die im schlimmsten Fall bis zum Tod führen können. Doch viele dieser Infektionen wären vermeidbar.

Austromed – Interessensvertretung der Medizinprodukte-Unternehmen Österreich am 11.11.2019

Was beim Thema Abnehmen für den einen gut funktioniert, mag für den anderen weniger geeignet sein.

WW Deutschland am 11.11.2019

Es gibt Gründe für die Annahme, dass herzkranke Diabetiker in der Gesundheitsversorgung Deutschlands ausgeblendet werden oder unerwünscht sind. Als chronisch Kranke verfolgt sie das Schicksal, dass ihre Behandlung Weitblick von Ärzten verlangt – das bedeutet Aufwand. Was die herzkranken Diabetiker eint ist die Tatsache des maximal erhöhten Risikos, vorzeitig zu versterben. Das ist schon lange bekannt, aber geändert hat sich nichts. Glück haben nur jene Patienten, die rechtzeitig diagnostiziert, mit lebensrettenden Medikamenten versorgt und entsprechend ihrer Prognose behandelt werden. Die Mehrzahl von ihnen wird eher von Pontius zu Pilatus geschickt oder durch die Maschinerie einer Medizin geschleust, an der sich verdienen lässt.

Stiftung “Der herzkranke Diabetiker” am 11.11.2019

Das Herz-Jesu Krankenhaus Wien ermöglicht eine den Anforderungen des Patienten angepasste Behandlung bei Verletzungen des vorderen Kreuzbandes. … Je früher operiert wird, desto besser ist das Langzeit-Ergebnis.

Herz-Jesu Krankenhaus GmbH am 11.11.2019

Bei der jährlich stattfindenden Konzertreihe “Sounds & Science” steht an jedem Abend die Krankengeschichte klassischer Komponisten aus heutiger, wissenschaftlicher Sicht in unmittelbarem Zusammenhang mit deren Musik.

MedUni Wien am 11.11.2019

ANMERKUNG: Für einen Witz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Wissen das auch Krankenhäuser ?

Jede Heilung ist Selbstheilung. Ein zentraler Satz der Frohmedizin. Jeder kann und sollte sein eigener Arzt sein. Damit gemeint ist eine Medizin der Eigenverantwortung. Wenn Heilung nun immer und in jedem Fall Selbstheilung ist, so kann man seine Gesundheit auch tatsächlich und vollständig in die eigenen Hände nehmen. Landet man trotz allem im Krankenhaus, so stellt sich die Frage: Wissen das auch Krankenhäuser ?

Und da lautet meine persönliche Erfahrung: nein. Dadurch verschenken diese Einrichtungen und die Ärzte dort Riesenchancen. Nämlich Patienten (Menschen) glücklich oder noch glücklicher zu machen. Dabei geben sich die Spitäler auch wirklich Mühe, den Aufenthalt von Kranken so angenehm wie möglich zu machen. Chirurgen operieren und reparieren praktisch Tag und Nacht. Jedoch wird dann eines nicht bedacht:

Jetzt muss das Ganze erst heilen !

Und wenn jede Heilung Selbstheilung ist, dann müssten selbst Spitäler diese auch effektiv unterstützen. Doch genau das wird – eigene Erfahrung – nicht getan !

Dabei weiß die Medizin – eigentlich, was Sache ist. Oder sollte es zumindest wissen … schon seit 2007. Damals erschien nämlich ein Artikel in der Wiener klinischen Wochenschrift (2007/119-7:201) über das Beispiel „akutes Nierenversagen“. In dem Befund sozusagen wurde außerordentlich ehrlich dargestellt, dass bislang alle medikamentösen Versuche dem Menschen mit akutem Nierenversagen zu helfen, gescheitert sind.

Doch was habe man nicht alles versucht: Prostaglandine, Endothelin-Antagonisten, atriale natriuretische Peptide, Wachstumsfaktoren, Thromboxan- und Zytokin-Antagonisten usw. Milliarden an Euro … verpulvert !

Und dann wörtlich:

Offensichtlich ist ein optimaler metabolischer Status bzw. eine optimierte Ernährung ein wichtiger Faktor.

Ei gucke da ! Das hatte man bislang also übersehen. Die Ernährung im Spitalsbett …

Und weiter:

Ein erster und nahe liegender Ansatz in diesem metabolischen Management ist die Zufuhr von speziellen Aminosäuren.

Das ist zwar auch schon seit 1973 (Abel) bekannt gewesen, aber immerhin. Folglich heißt es dann in dem Artikel kurz und gut:

Es muss akzeptiert werden, dass eine optimierte Ernährungstherapie die Reparation günstig beeinflusst.

Also, wie viel mehr Erfolge könnte man in Krankenhäusern erzielen, würden die Patienten dort „essentiell“ ernährt. Und damit Selbstheilung möglich gemacht. Denn, die Frohmedizin weiß schon seit je her:

Ernährung ist stärker, besser, heilsamer als jedes Arzneimittel …

PS: Laut einer Meta-Studie vom Juni 2019, publiziert im JPEN, reduziert bei parenteraler Ernährung (Infusionen) die Zugabe von Omega-3-Fettsäuren das Infektionsrisiko um 40 % (!) und die Dauer der Krankenhausaufenthalte um 2 Tage. … Nur als Beispiel.

5. September 2019: Witz des Tages aus der Medizin

Was ist das Problem an dem “Fallpauschalen”-System ? Es fasst Patienten in “Fallgruppen” zusammen, die pauschal vergütet werden. Je mehr Aufwand entsteht, desto mehr Geld gibt es. Patienten rechnen sich – egal, wie krank sie sind – in diesem System vor allem dann, wenn an ihnen viele “Prozeduren”, also medizinische Eingriffe jeglicher Art, durchgeführt werden. … Zudem lernen Ärzte Patienten schon bei der Notaufnahme nicht nur nach dem medizinischen Bedarf zu klassifizieren, sondern auch danach ob sie Gewinn abwerfen.

Gruner+Jahr, Stern am 05.09.2019

Um das gesamte Potenzial von Arzneimitteln ausschöpfen zu können, ist eine Verankerung des Patientennutzens im Erstattungsprozess notwendig.

Pharmig am 05.09.2019

Wichtig ist sich klar zu machen, Bewegung kostet Zeit. Deswegen ist es wichtig, sie fest in den Kalender mit einzuplanen.

Diabetes Ratgeber am 05.09.2019

Die Ursachen der Alzheimer-Krankheit sind trotz intensiver Forschung noch immer unklar. Das größte bekannte Risiko für Alzheimer ist das Alter. Die Krankheit kann bislang nicht geheilt werden. Medikamentöse Behandlungsformen mit Antidementiva und nicht-medikamentöse Therapiemöglichkeiten wie Biografiearbeit können aber den Krankheitsverlauf verzögern.

Alzheimer Forschung Initiative, 05.09.2019

Eine Bruchkante allein ist kein Freifahrtsschein für das Teilen von Tabletten. Ob eine Tablette teilbar ist, kann nämlich selbst bei wirkstoffgleichen Präparaten je nach Hersteller verschieden sein. Wird eine Tablette, die intakt eingenommen werden soll, trotzdem geteilt, so reichen die Folgen von Unwirksamkeit bis hin zu schwer wiegenden Nebenwirkungen.

ABDA am 05.09.2019

Es ist ein offenes Geheimnis, dass in Deutschland von den bis zu 30.000 Beatmungspatienten, die zu Hause oder in Beatmung-WGs versorgt werden, bis zu 70 % von der künstlichen Beatmung entwöhnt werden könnten. Häufig unterbleibt jedoch dieser Versuch, da die finanziellen Anreize zur Dauerbeatmung zu hoch sind und die zur Entwöhnung zu gering.

BKK Dachverband am 05.09.2019

ANMERKUNG: Für einen Witz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

2. September 2019: Witz des Tages aus der Medizin

Mit Dr. Google ist es wie beim Fußball: Dort sind auch alle Trainer und Experten. Inzwischen scheint es in Deutschland 80 Mio. Mediziner zu geben. Viele Patienten glauben noch dazu, es heute besser zu wissen als der Arzt. Gerade Unternehmer, Manager und Selbständige sind anfällig für diesen Virus und überschätzen ihre medizinische Bildung gefährlich.

Max Grundig Klinik Bühlerhöhe am 02.09.2019

Dass bis zu 23 % der Führungkräfte in Deutschland im Internet Medikamente bestellen, ohne davor mit einem Arzt gesprochen zu haben, das geht entschieden zu weit. Natürlich besitzt die Selbstanalyse via Internet seine Reize: Schnelle Hilfe und Rat, kein stundenlanges Herumsitzen  im Wartezimmer, keine Ansteckungsgefahr durch andere Patienten. Zudem sind viele Patienten heutzutage nicht mehr mit der Betreuung durch ihren Hausarzt zufrieden. Aber Medikamente sollte natürlich weiterhin nur ein Arzt verschreiben.

Max Grundig Klinik Bühlerhöhe am 02.09.2019

Das österreichische Gesundheitssystem gleicht einem Drogensüchtigen. Es kommt von der Droge Arzt nicht los und braucht sogar immer höhere Dosen.

Prof. Dr. Markus Müller (Rektor MedUni Wien) auf ORF.at am 02.08.2019

Es sind oft ganz banale Dinge, welche die Einnahme von Medikamenten erschweren. … So sind etwa Haushaltslöffel als Dosierhilfe für Arzneimittelsäfte ungeeignet.

Apotheken Umschau am 02.09.2019

ANMERKUNG: Für einen Witz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

27. August 2019: Witz des Tages aus der Medizin

Lebensmittel können Medikamente beeinflussen.

Baby und Familie am 27.08.2019

Wer nach der Einnahme eines Medikamentes Nebenwirkungen verspürt, sollte zunächst dem Apotheker davon berichten. Der gibt dann die Meldung u.a. an die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) weiter. Dort werden die Rückmeldungen aus allen Apotheken systematisch erfasst, ausgewertet und danach an die entsprechenden Bundesoberbehörden weitergeleitet. Falls die Behörden Maßnahmen erlassen, werden diese von der AMK umgesetzt bzw. die Information an alle Apotheken verteilt. Die AMK  lehnt die Erfassung und Weitergabe von Nebenwirkungen durch privatwirtschaftliche Anbieter ab. Dort nämlich müssen Patienten damit rechnen, dass die gesammelten Gesundheitsdaten an interessierte Stellen verkauft werden.

ABDA am  27.08.2019

Was passiert also beim Einfrieren der Versicherungsbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung auf einer Obergrenze ? Dann müssen automatisch auch die jeweiligen Versicherungsleistungen begrenzt oder eingefroren werden. Der medizinische Fortschritt bleibt stehen und die Lebenserwartung bzw. Lebensqualität von Kranken kann sich nicht mehr verbessern.

hc consulting AG am 27.08.2019

In Zeiten der Dreiminuten-Medizin ist das qualitätsvolle Führen einer Hausapotheke durch den Arzt unmöglich. Eine sichere Arzneimittelanwendung braucht dringend die Expertise und Beratung durch die Apotheken. Eine Notfallabgabestelle von Medikamenten beim Arzt würde auch nie das nötige Sortiment an Arzneimitteln abdecken, das für die Patientenversorgung notwendig ist. Mit rund 6.000 verschiedenen Medikamenten auf Lager kann das nur eine öffentliche, logistisch gut geführte Apotheke.

Österreichische Apothekerkammer am 27.08.2019

Wer sich zum Pilze sammeln aufmacht, sollte nicht nur an das Risiko versehentlich geernteter Giftpilze denken, sondern auch an die Zeckengefahr. Denn Zecken können teilweise schwerwiegende Krankheiten übertragen – und zählen daher zu den gefährlichsten Tieren Deutschlands.

Hermes Arzneimittel GmbH am 27.08.2019

ANMERKUNG: Für einen Witz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …