In der Schweiz

Dort wird eine kleine Sensation stattfinden. Ein Kongress: Genau gesagt, die

1. Internationale Keto Live Conference

von 10.-14. Juni 2019 im Kurhaus von Bergün. Die beschäftigt sich mit der „power of food“ und der ketogenen Diät als medizinische Therapie. Als ein Hilfsmittel zur Heilung und nicht immer nur zur Gewichtsreduktion. Leider, leider, leider ist der Kongress wirklich international. Das heißt, es wird Englisch parliert.

Hier die Themen auf Deutsch:

  • Big Food and Big Pharma – Killing for Profit ?
  • Ernährung und körperliche Degeneration
  • Krebs als Stoffwechselkrankheit (und nicht als Schicksal)
  • Ketone als Weg in die Gesundheit
  • Gesunde Fette und Öle in der ketogenen Diät (by Ulrike Gonder)
  • Ketose in der Behandlung von Insulinresistenz, Entzündung und chronische Erkrankung (by Dr. Stephen Phinney, einem Pionier der Ketose).
  • Ketose und die Bedeutung von Vitamin D (by Prof. Dr. Jörg Spitz)

Besprochen wird also ein breites Spektrum von Krankheiten, das mit ketogener Diät angegangen werden kann. Für viele von Ihnen keine Überraschung, die regelmäßig meine News lesen. Die haben auch den Hintergrund begriffen:

Ketose ist die ursprüngliche Lebensform des Menschen.

Der sich damals in der Eiszeit fit, zäh und widerstandsfähig gegen sämtliche Widrigkeiten behaupten musste.

Und dort in der Schweiz, an der Universität Zürich, dort gibt es auch Prof. Dr. Milo Puhan. Der Professor für Epidemiologie und Public Health veröffentlichte vor kurzem die Großstudie „Annals of Internal Medicine“. Darin wurden die Vor- und Nachteile von Statinen untersucht. Das Ergebnis:

  • Bei Senioren wird der Nutzen von Statinen stark überschätzt.
  • Bei Männern wirken Statine erst nach (!) dem Herzinfarkt, und dann auch nur in 1,6 % der Fälle.

Und ich erinnere mich noch an eine Veröffentlichung der Firma Pfizer, wonach Statine bei Frauen überhaupt nicht wirken würden. Da ging es um das Fabrikat “Sortis” …

Zitat Prof. Dr. Puhan:

Letztendlich wird durch Statine nur bei wenigen Personen ein Herzinfarkt oder Gehirnschlag vermieden, jedoch können alle Personen Nebenwirkungen erleiden.

Das Verlockende an Statinen ist, dass das LDL-Cholesterin tatsächlich und sogar eindeutig sinkt. Allerdings finden die Hälfte aller Herzinfarkte in Deutschland bei niedrigem LDL-Cholesterin statt und ohne Statine ! Das heißt also:

Cholesterin hat mit Herzinfarkt wenig oder gar nichts zu tun !

Zudem weiß die Frohmedizin, dass das gefährliche LDL-Cholesterin nur dann gefährlich ist, wenn zugleich Lipoprotein (a) da ist. Das ist nur bei etwa 20 % der Bevölkerung der Fall. Und Lipoprotein (a) wird von Statinen überhaupt nicht berührt.

Wenn wir dann noch gelernt haben, dass die anderen positiven Wirkungen der Statine auf die Gefäßinnenwand, auf die Blutgerinnung etc. genauso gut mit Magnesium erreicht werden können (News 26.02.2018), dann fragt man sich schon …

Statine sind für mich – nach Chemotherapie – der Punkt, an dem die Schulmedizin kippen wird ! Ein Endpunkt der Pharmamedikation.

Quelle: FOCUS online, 19.02.2019

Von Deutschland also „12 points“ für die Schweiz !

Ketose noch besser als “No carb”

Seltsam, wie sich gerade in den letzten Jahren fast exponentiell die Gewissheit verdichtet, dass Hippokrates tatsächlich recht hatte. Dass die Ernährung vermutlich der Hauptfaktor für die Gesundheit ist. Ja, noch mehr: Dass geschickte Ernährung Krankheiten bekämpfen und auch besiegen kann …

Krebs besiegen kann, Multiple Sklerose, Asthma, Herzinfarkt, Schlaganfall usw.

Nun nehmen aber die Zivilisationskrankheiten nicht nur in Deutschland zu. Da stimmt also irgendetwas nicht. Könnte es an den künstlichen, leeren Kohlenhydraten liegen ? Die entscheidenden Anstöße dazu – obwohl schon 100 Jahre bekannt – kamen durch die Low carb-Bewegung. Einer ihrer Vorreiter ist Prof. Nicolai Worm mit der LOGI-Methode. Auch Robert Atkins, der als Diät-Papst durchaus missverstanden wurde. Die Kohlenhydrate rückten jedenfalls in den Mittelpunkt des Interesses.

Oder besser gesagt: „Des Abscheus“, so Prof. Robert Lustig, der bekanntlich von „Zucker ist Gift“ spricht. Es folgte sodann eine Studie nach der anderen, in der der weitgehende Verzicht auf Kohlenhydrate (täglich nur 20-50 g) zu sog. „Wunderheilungen“ führte. Und es dauerte gar nicht lange, bis der Gedanke auf die Spitze getrieben wurde:

Ketogene Diät oder die Ketose

Von der ich Ihnen im Alltag bisher abgeraten habe. Zu umständlich, zu mühsam, und auch, weil – ich gestehe – Fett mir ein Graus ist. Vielen von Ihnen auch ! Doch diese meine Meinung ändert sich (wieder einmal !) ganz langsam. Seit wir nämlich verstehen, dass

Ketose besser ist als No carb.

Und zwar aus einem einfachen Grund: Beide fordern den so gut wie gänzlichen Verzicht auf Kohlenhydrate, wodurch ganz generell die Entzündungsfaktoren im menschlichen Körper sinken. Eine außerordentliche Einsicht ! Ein Wendepunkt der Medizin, nachdem praktisch jede Krankheit auf einer Entzündung beruht.

Damit haben wir das wohl stärkste Prinzip, Entzündungen zu reduzieren, in der Hand: Einfach die Kohlenhydrate weglassen !

Bitte vertiefen Sie sich ein paar Minuten in die außerordentlichen Bedeutung dieses Punktes …

Ketose aber, die ketogene Diät, hat einen 2. Vorteil über No carb hinaus. Es entstehen

Ketonkörper (Ketone)

Die haben eine ganz eigenständige, heilende Bedeutung. Dazu 2 Beispiele:

Ketone verlangsamen die Gehirnfrequenz. Beim Lesen dieser News findet sich im Gehirn eine (überwiegende) Frequenz von 20-30 Schwingungen pro Sekunde. Bei Panik wären es 50-60 Schwingungen pro Sekunde. Dann wäre alles irr und wirr. Sie könnten keinen klaren Gedanken mehr fassen.

In der Meditation hingegen verlangsamt sich die Hirnfrequenz auf 10 oder weniger Schwingungen pro Sekunde. Da kann man plötzlich glasklar denken. Hat Zugang zu Intuition und Kreativität. So glückten auch die epochalen Erfindungen der Menschheit (siehe Einstein). Und genau das bewirken Ketone: Sie verlangsamen die Gehirnfrequenz. Imitieren damit Meditation und lassen ähnlich dem 2-wöchigen Fasten so wach und fast hellsichtig werden.

Das 2. Beispiel hatte ich Ihnen kürzlich genannt:

Ketone wirken epigenetisch. Ketone schalten Tumor-Suppressor-Gene wieder an. Also jene Gene, welche Tumorzellen unterdrücken, abschalten oder vernichten sollen.

So wirken Ketone direkt gegen Krebszellen. Was für eine Entdeckung !

Zudem heilen Ketone Entzündungen. Kann man direkt im Blut an ganz bekannten Entzündungsfaktoren ablesen. CRP, z. B..

FAZIT:

Die seit über 100 Jahren bekannte, jetzt wiederentdeckte Tatsache, dass der Verzicht auf künstliche Kohlenhydrate (Mehl, Zucker) der wahrscheinlich entscheidende Beitrag zur Gesundheit, zur Heilung des menschlichen Körpers ist, wird nur noch übertroffen dadurch, dass durch zusätzliches Fett (80 %) ebenfalls längst bekannte, jetzt neu entdeckte Wunderstoffe wie die Ketone entstehen. Diese sorgen eigenständig für unsere Gesundheit !

Erinnern Sie sich an die News v. 12.01.2019 “Ketogene Diät heilt“ samt Auflistung der Krankheiten, welche erwiesenermaßen durch Ketone positiv beeinflusst werden können. Diese langsam wachsende Gewissheit verändert soeben mein ärztliches Verhalten. Heißt ganz praktisch:

  • Krebskranke sowie Menschen, die keinen Krebs bekommen möchten, erhalten das Büchlein „Ketogene Ernährung bei Krebs“ von Frau Prof. Ulrike Kämmerer.
  • Menschen, die einfach nur gesünder werden wollen, bekommen das Büchlein „Der Keto-Kompass“ von Ulrike Gonder et al..
  • Und wer nicht so gern liest (ich frage Sie immer !), dem schenke ich das schöne hellblaue Büchlein „Keto Basics“ von Dagmar Pfeifer.

Es grüßt Sie lächelnd, Ihr Buchhändler Strunz …

Zum Nachlesen: Wunderbare Küchengerichte (News v. 26.01.2019), Ganz plötzlich brillant werden (News v. 24.01.2019), Ketogene Ernährung (News v. 13.09.2016)