Blutanalyse statt Genetik

Etwas ganz Neues. Wunderbares. Sensationelles ? Eine Entdeckung, eine Erkenntnis, die auch Ihr Leben unmittelbar revolutionieren könnte. Eigentlich sollte. Die kommt dieser Tage von der Max-Planck-Gesellschaft. Genauer gesagt aus dem Max–Planck–Institut in Köln. Die Trägergesellschaft koordiniert übrigens bundesweit ganze 85 solcher Institute mit insgesamt fast 24.000 Mitarbeitern. Ist Deutschlands höchste wissenschaftliche Einrichtung. Jahresetat fast 2 Mrd. € …

Aber worum geht‘s ? Es geht um das Altwerden. Ob man früher stirbt oder später. Es geht um Gesundheit oder Krankheit. Oder fast philosophisch gesprochen, um die einzig wichtige Frage unserer Existenz. Und dazu lautet die neue Erkenntnis des MPI verkürzt:

VERGESSEN SIE GENE UND GENETIK !

Man möge also genau das vergessen, worauf seit 50 Jahren alle großen Hoffnungen (der Medizin) gesetzt werden. Laut MPI bringt das alles nix. Sondern was etwas bringt, das sei

DIE BLUTANALYSE.

Man solle sich doch bitte an Blutwerten orientieren, nicht an Genen. Und noch dazu seien Blutwerte jedem von uns ganz leicht zugänglich. Mittlerweile sogar von zu Hause aus. Kennwort: Trockenblutanalyse. Ein Auftragsdienst …

Kern dieser nagelneuen Forschungsergebnisse, die auch dem SPIEGEL einen Artikel („Blut verrät Sterberisiko“) wert waren, ist die Erkenntnis, dass es um

14 BLUTWERTE

geht. Fast 14 heilige Blutwerte. Jeder Einzelne davon ist ein unabhängiger Indikator für die jeweilige Lebensqualität. Ob man also lange jung bleibt, gesund bleibt. Ob man sehr, sehr alt wird uvm.. Zitat:

Ein Score basierend auf diesen 14 Biomarkern führt zu einer verbesserten Risikovorhersage der Mortalität im Vergleich zu einem Score basierend auf konventionellen Risikofaktoren.

Der Wunsch, sich mit über 100 Jahren noch selbst die Schuhe zubinden zu können, sich selbst versorgen zu können. Genau darum geht es bei diesen geheimnisvollen Blutanalysen, die durch aufwendige Arbeit im Max-Planck-Institut Köln herausgefunden wurden. Und auch darum, dass diese Werte in der klinischen Praxis als Leitfaden für Behandlungsstrategien dienen könnten. Vorreiterin ist Frau Prof. P. Eline Slagboom.

Auf diese, wie gesagt nagelneue Studie, veröffentlicht in „Nature Communications“ (2019)10:3346, werde ich einer der nächsten News weiter eingehen. Insbesondere darauf, um welche 14 geheimnisvollen Messwerte es sich dabei handelt.

Gibt es – messbar – die 14 Parameter des ewigen Lebens ?

PS: Medizinethiker seien schon “entsetzt” … Ach, was täten wir nur ohne Medien ?

11. Dezember 2019: Witz des Tages aus der Medizin

Wenn man auch noch so gesund lebt, die eine oder andere Erkältung gehört zum Leben dazu. Prinzipiell gilt, dass alle Lebensmittel, die einem beim Verzehr ein gutes Gefühl geben, auch das Immunsystem stärken. Wer beim Genuss eines Apfels ein schlechtes Gefühl hat, sollte diesen auch aus seiner Ernährung streichen.

ProntoPro am 11.12.2019

Nur 4 von 10 Patienten müssen in Deutschland länger als 3 Tage auf einen Arzttermin warten. Bei einem Facharzttermin kann es noch länger dauern. … Zur Unterstützung bei der Arztterminsuche können sich gesetzlich versicherte Personen auch an die Terminservicestelle ihrer Kassenärztlichen Vereinigung wenden. Doch vielen Patienten ist dieser Service nicht bekannt.

kbv Kassenärztliche Bundesvereinigung am 11.12.2019

Im deutschen Mittelstand fehlt eine strategische Ausrichtung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Nur 26 % der Firmen haben ein übergreifendes BGM-Konzept.

Fürstenberg Institut am 11.12.2019

Insbesondere die geplante Bekanntgabe der Ursache eines Krankenstandes stößt auf heftige Kritik seitens der Österreichischen Ärztekammer. Das könnte für Arbeitnehmer negative Folgen haben. Auch ist nicht nachvollziehbar, warum der Arbeitgeber künftig eine Überprüfung des Krankenstandes anordnen können soll.

Österreichische Ärztekammer am 11.12.2019

Im Alter von 10 bis 13 Jahren bekommen viele Kinder ihr erstes eigenes Smartphone. Die Folgen zeigen sich dann in den Ordinationen der Kinderärzte.

pronova BKK am 11.12.2019

ANMERKUNG: Für einen Witz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

In Topform

Wenn Sie jetzt vor diese Überschrift die 2 Worte „Ich bin“ ergänzen können, dann spüren Sie das Lebensglück. Das größte Glück. Das wünscht sich jeder von uns … Und kann auch jeder erreichen. Wirklich jeder ! Geht sogar im Rollstuhl, wie man z.B. jüngst beim New York Marathon wieder bestaunen konnte. Da rollten strahlende Athleten ins Ziel !!

In der Überschrift ist so sehr viel enthalten. Ganz offensichtlich hat die Absenderin der E-Mail keinen Krebs. Keine Multiple Sklerose oder Rheuma. Die Dame ist wohl auch keineswegs depressiv. All das heißt schon enorm viel heutzutage … Nein, die bedankt sich für etwas ganz Anderes: Nicht für die Abwesenheit von Krankheit (eine Selbstverständlichkeit !), sondern für die „Topform Ihres Lebens“.

Also für Lebensfreude und Lebensenergie. Das geht logischerweise weit über das Grundgerüst der Schulmedizin hinaus. Wir nennen dieses „weit darüber hinaus“ Frohmedizin.

Frohmedizin beinhaltet Gesundheit als Basis.

Und schenkt obendrauf noch so sehr viel mehr, nämlich die angesprochene Topform des Lebens. Doch hören wir das Ganze einmal im Original:

Ich wurde vor kurzem 50 und mir ging es noch nie so gut wie derzeit. Vor 2 Jahren sah das noch ganz anders aus. Damals schleppte ich mich unter Schmerzen zur Arbeit, war gereizt und oft auch niedergeschlagen. Doch dann stieß ich auf Ihre täglichen News und ab da wurde alles besser ! Die Schmerzen verschwanden, meine Stimmung wurde immer besser und gestern lief ich das 1. Mal die 10km unter 60 Min.. Ich bin heute in der Topform meines Lebens und ich weiß, da geht noch mehr !

Ein ganzes Leben in ein paar kurzen Sätzen. So könnte auch Ihr Leben verlaufen. Sie müssen lediglich Sie den entscheidenden Begriff „TUN“ akzeptieren. Denn

Schulmedizin, die Normalmedizin geht vom „NIXTUN“ aus. Vom sitzenden Menschen. Von Schmerzen und dann der Medikamenteneinnahme. Und wenn man weiter jammert, dann bekommt man noch mehr Medikamente.

Von der Schulmedizin bekommt man so viele Medikamente verschrieben, dass die Wechselwirkungen mittlerweile schon mittels Computer überprüft werden müssen. Ab 5 Medikamenten besteht laut deutscher Apothekerschaft bereits Lebensgefahr … Und sehr viele von Ihnen schlucken sogar 6 oder gar 10 Tabletten täglich. Passiert natürlich alles ganz legal … laut Leitlinien !

Aber was Sie hier lesen, ist in Kurzform die Lösung (fast) aller Gesundheitsprobleme dieser Welt. Hingeschrieben in ein paar Sätzen. Beruht auf Eigenverantwortung und Selbstheilung. Bekanntlich 2 Methoden der Gebrauchsanleitung „forever young“. Die gibt’s schon seit 1999 als Buch und auch Erfolgsprogramm.

19. November 2019: Witz des Tages aus der Medizin

Das Schlafbedürfnis ist genetisch festgelegt, verändert sich jedoch im Lauf des Lebens.

Diabetes Ratgeber am 19.11.2019

Das österreichische Apothekengesetz schreibt vor, dass ärztliche Hausapotheken in Gemeinden zusperren müssen, wenn ihr Abstand zur öffentlichen Apotheke unter 4 km liegt. Doch viele der am Land eröffneten Apotheken geraten, nachdem sie ärztliche Hausapotheken verdrängt haben, selbst in wirtschaftliche Schieflage und sind vom Ende bedroht. Weil es bis es so weit ist in den betroffenen Gemeinden oft schon keinen Kassenarzt mit Hausapotheke mehr “geben darf”, wandern die Ärzte ab. Und wenn dann niemand mehr Medikamente verschreibt, ist das für die Apotheken erst recht von großem Nachteil. Schlimmstenfalls gibt es schlussendlich in so einer Gemeinde weder eine ärztliche Hausapotheke, noch einen Arzt und auch keine Apotheke mehr.

Österreichische Ärztekammer am 19.11.2019

ANMERKUNG: Für einen Witz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Den Schlaganfall verhindern

Schlaganfälle haben 2017 in 32 europäischen Ländern Kosten von über 60 Mrd. € verursacht. Das haben Gesundheitsökonomen der Universität Oxford im Auftrag der Patientenvereinigung „Stroke Alliance for Europe“ berechnet. Demnach hatten 2017 in Europa fast 1,5 Mio. Menschen einen Schlaganfall, woran 430.000 dann auch verstarben. Aktuell müssen 9 Mio. Europäer mit den Folgen ihres Schlaganfalles leben.

Und die sind ein wirklicher Schlag, das kann ich Ihnen sagen. Da braucht man sich nur mal mit halbseitig gelähmten Patienten oder deren pflegenden Angehörigen unterhalten. Dort hat sich das Leben binnen Minuten schrecklich verändert. Doch namens der Frohmedizin sei hier erneut unterstrichen:

Schlaganfälle sind völlig überflüssig.

Könnten vermieden werden. Und weil Sie vielleicht „im Stress“ sind, hier gleich die Rezepte:

  • Laufen
  • Mehr Magnesium (News 24.02.2018)
  • Weniger Risikofaktoren

Läufer kriegen keinen Schlaganfall ! Da bin ich mir persönlich recht sicher. Diese meine Meinung wird auch von einer “National Runners’ Health Study” gestützt. Dazu hatte man 41.402 Läufer rund 7,7 Jahre beobachtet. Und hat dabei eine sehr genaue Beziehung zwischen den täglichen Laufkilometern und dem Schlaganfallrisiko gefunden. Das Ergebnis:

  • Pro zusätzlich gelaufenem Kilometer täglich sank das Schlaganfallrisiko um 11 %.
  • Und bei Berücksichtigung von Diabetes, Cholesterin, Bluthochdruck und BMI waren es immer noch 7 %.

Pro zusätzlichem Laufkilometer also zumindest 7 % weniger Schlaganfallrisiko !

Verglichen wurden übrigens Menschen, die weniger als 2 km täglich liefen, mit Läufern, die täglich 8 km oder mehr rannten. Der Unterschied war 60 %. Man kann also mit täglich 8 km Laufen sein Schlaganfallrisiko um 60 % senken. Ich wiederhole:

um 60 %.

Nun zur Vermeidung der Risikofaktoren. Und da gleich zu einer ganz wichtigen Vorbemerkung: Die Risikofaktoren für einen Schlaganfall, gilt auch für Herzinfarkt, schaukeln sich gegenseitig auf ! Diese

Risikofaktoren potenzieren sich !

Das heißt, dass 1+1+1=13 sein kann oder 1+1+1+1=42. Hochinteressante Zahlenzauberei, die leider, leider in der Regel tödlich endet. Haben Sie die Nerven dazu, dann werfen Sie doch bitte einen Blick auf folgende Tabelle:

Bluthochdruck                                                                      2-fach erhöhtes Risiko
Diabetes                                                                                   2,5-fach
Rauchen                                                                                   3-fach
Hohes Cholesterin                                                              3,5-fach
Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck                            13-fach
Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck,
und hohes Cholesterin                                                      42-fach

Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck,
hohes Cholesterin und dicker Bauch                         69-fach

Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck,
hohes Cholesterin und Stress                                       183-fach

Alle Risikofaktoren zusammen                                    334-fach

Man weiß also vorher längst Bescheid ! Jedenfalls der erfahrene Arzt. Und der belesene Arzt weiß sogar, dass Blutdrucktabletten zwar den Blutdruck ganz erfreulich senken, aber praktisch NICHT das Risiko eines Schlaganfalls (oder Herzinfarktes). Cholesterinsenker zwar das Cholesterin senken, aber praktisch nicht das Risiko eines Schlaganfalls (oder Herzinfarktes).

Tabletten sind in diesem Zusammenhang also tatsächlich und wieder einmal umsonst. Sie wollen keinen Schlaganfall bekommen ? Na, dann vermeiden Sie bitte die genannten Risikofaktoren. Täglich laufen und Magnesium sind ohnehin Pflicht. Pardon:

Ein Vergnügen !

QUELLEN: „Stroke“ 2009; 40: 1921 und „Focus“ 5/2011, S. 79