31. Juli 2019: Witz des Tages aus der Medizin

Werden Arzneimittel falsch angewandt, bemerken Patienten das selbst meist nicht. Fast jedes 3. Arzneimittel in Deutschland ist allein schon wegen der Darreichungsform beratungsintensiv – unabhängig vom Wirkstoff. 

ABDA am 31.07.2019

Biergärten erfreuen sich im Sommer großer Beliebtheit. Doch Vorsicht: Auch Zecken mögen Biergärten.

Pfizer Deutschland GmbH am 31.07.2019

Die Gründe für den Ärztemangel in Österreich sind vielschichtig.

Ärztekammer für Niederösterreich am 31.07.2019

Das Risiko für das Auftreten allergischer Reaktionen auf Allergene, die eine anti-allergische Therapie erfordern, wird (durch Magenschutz-Medikamente) verdoppelt bis verdreifacht.

MedUni Wien am 31.07.2019

ANMERKUNG: Für einen Witz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Lesen Sie Beipackzettel ?

Auch nicht ? Dann sind Sie sind in bester Gesellschaft. Laut Umfragen tut das allenfalls ein Viertel der Patienten, bevor die Tablette geschluckt wird. Die Einnahme von Medikamenten ist nämlich riskant. Darum gibt es Beipackzettel, auf denen präzise aufgelistet ist, was alles Unerwünschte passieren kann.

Nun lese ich weiter, dass so ein Beipackzettel sehr wichtig ist, denn immerhin würden jedes Jahr 200.000 Menschen in Europa an den Folgen ihrer eingenommenen Medikamente sterben. Mein Kommentar dazu: Es können auch doppelt so viele sein. Weiß man das genau ? Und wie viele Menschen werden durch Pillen geschädigt ? Das weiß man auch nicht genau. „Nebenwirkung Selbstmord“ hieß es z.B. 2007 über das Raucherentwöhnungsmittel Champix. Es folgten Skandale um Lipobay und Vioxx … Googeln Sie doch mal ! Also sollte man den Beipackzettel lesen …

Über die sog. Packungsbeilage schreibe ich heute

wegen des Lach-Effektes.

Ich z.B. versuche immer fröhlich zu bleiben. Sollten Sie auch tun. Also lesen Sie bitte weiter. Und natürlich macht man sich Gedanken, weshalb nur so wenige Patienten den Beipackzettel lesen. Woran könnte das wohl liegen ?

  • Vielleicht sind die Informationen zu lang und zu kompliziert? (1. Lacher: Was denn sonst? Ist Absicht.)
  • Vielleicht ist “der Duktus zu fachlich geprägt“ ? (Schon allein dieser Satz ist eine Unverschämtheit)
  • Vielleicht ist die Schrift zu klein ? (Lauter Lacher: Warum wohl ?)
  • Vielleicht ist es die Ausweglosigkeit ? Der Patient gar nicht weiß, dass es eine andere Möglichkeit der Therapie gäbe …

Es treffen natürlich alle diese Punkte zu. Und selbstverständlich sind alle diese Punkte auch so gewollt. Ein Rentner – wie ich – kann diese kleine Schrift gar nicht mehr lesen. Ein Nicht-Mediziner versteht mit Sicherheit nicht alle Sätze … Und wenn man eine bestimmte Information sucht (Wie viel muss ich nehmen ?), dann muss man oft herumsuchen. Eine Viertelstunde in dem ganzen Wortwirrwarr, dem Kleingedruckten.

Sagen wir es frei heraus:

Der Beipackzettel soll uns an der Nase herumführen !

Ich darf das sagen. Ich bin nämlich auch Patient, nicht nur Arzt. Ich war auch längere Zeit auf Medikamente angewiesen, sogar starke Medikamente. Und auch ich bin darauf reingefallen. Auf Arcoxia z.B.. (News 03.11.2015).

PS: Andererseits weiß ich, wie die Pharmafirmen in diesem Punkt selbst leiden. Die müssen gesetzlich viel, viel Überflüssiges in diesen Beipackzetteln abdrucken. Das erklärt zumindest die winzige Schrift …

18. Juli 2019: Witz des Tages aus der Medizin

Insbesondere bei der wachsenden Zahl multimorbider Patienten in Deutschland haben aktuelle Leitlinien mitunter blinde Flecken. Dort ist dann die eigene ärztliche Erfahrung gefordert, denn manchmal kann anstelle oder ergänzend zu einem Schmerzmittel z.B. ein Antidepressivum die 1. Wahl sein.

Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin am 18.07.2019

Jedes Arzneimittel enthält neben seinem Wirkstoff auch verschiedene Hilfsstoffe: Diese geben ihm seine Form, steuern die Freisetzung der Wirkstoffe und sorgen für Stabilität und Haltbarkeit. Hilfsstoffe sind pharmakologisch nicht aktiv, können aber Allergien und Unverträglichkeiten hervorrufen.

Apotheken Umschau am 18.07.2019

Gesundheitsunternehmen werden streng wirtschaftlich geführt und das medizinische Personal ist zu einem integrierten Bestandteil der Ökonomisierung geworden. Das Führungspersonal, zu dem nicht nur Ärzte, sondern auch leitende Angestellte in der Pflege oder im Praxismanagement gezählt werden, müssen sich zunehmend neuen Herausforderungen stellen.

Wings Fernstudium am 18.07.2019

ANMERKUNG: Für einen Witz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Statine sind Falschgeld

Je mehr Zeit man mit medizinisch-wissenschaftlicher Literatur verbringt, je mehr (aktuelle) Artikel man täglich studiert (nicht nur oberflächlich liest), desto klarer wird einem, wie sehr sich die heutige Universitätsmedizin der Pharmaindustrie ausgeliefert hat. Vollumfänglich.

Ärzte bilden sich zwar fort, sogar regelmäßig. Aber wer finanziert das in Deutschland ? Zu 90 % die Pharmafirmen. Tja. Und worüber wird dann bei diesen Kongressen wohl gesprochen? Über tägliches Laufen ??? Es gibt folglich kaum ein anderes Denken mehr als die

primitive Verknüpfung von Krankheit und Medikamenten !

Ausnahmen wie Prof. Dr. Martin Halle in München, die mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen und Bewegung an die Stelle von Tabletten setzen, bleiben Ausnahmen.

Das für mich eindrucksvollste Beispiel dieser Abhängigkeit der Schulmedizin von Medikamenten sind die Statine. Cholesterinsenker.

Kein verschreibender Arzt weiß, was er damit anrichtet !

Das dürfen Sie ruhig wörtlich nehmen. Denn Statine sind Falschgeld. Die schleichen sich in unser Gehirn …

  • weil sie den Zahlenwert von Cholesterin im Blut tatsächlich senken können.
  • weil sie Männern mittleren Alters mit nachgewiesener Herzkrankheit (Frauen aber nicht) tatsächlich helfen. Zwischen 0 und 3 %. Im Schnitt 1,7 % – in Wahrheit lächerlich.

Diese 1,7 %, diese Augenwischerei mit dem Absenken des Cholesterins erkaufen sich die Menschen mit … und das muss man sich Punkt für Punkt vergegenwärtigen:

  • Wenn gesunde Menschen sich mit Statinen vor dem Herzinfarkt schützen wollen, vorsorglich (in Deutschland nehmen 5 Mio. diese Droge), dann finden sich pro 10.000 Personen 307 mit zusätzlich grauem Star, 23 mit akutem Nierenversagen und 74 Extrapatienten mit Leberfunktionsstörung. Diese scheußlichen Zahlen müssen Sie in Deutschland mit 500 multiplizieren – bei 5 Mio. Statin-Abhängigen …
  • Weiters verstärkt Statin die Muskelermüdung bei 30 %, zersetzt sogar den Muskel bei 11,3 %. Entzündet generell den Muskel und führt zu einer nekrotisierenden autoimmunen Muskelerkrankung, die bis 12 Monate dauern kann.
  • Junge Männer erleiden durch die niedrigste Dosis Statin 10-fach mehr erektile Dysfunktion.
  • Von 10.000 Patienten mit Statin-Nebenwirkungen erleiden 40 lebensbedrohliche interstitielle Lungenerkrankungen.
  • Statine erhöhen den Blutzucker sowohl bei Gesunden wie auch bei Diabetikern. Bewiesen an 15 Mio. US-Veteranen in 10 Krankenhäusern.
  • In die gleich Kerbe schlägt die sog. JUPITER-Studie: Statine können bei Frauen zu manifesten Diabetes Typ II führen.
  • Bestätigt wurde in der PROV-IT Studie, dass Statine das HbA1c auf über 6 % (krankhaft) anhob. In der Womens Initative Studie mit 153.840 Frauen bestätigt, dass Statine Diabetes produzieren.
  • Vinogradowa dokumentierte schon 2011 in „BMC Cancer“, dass die langjährige Einnahme von Statinen begleitet war von erhöhtem Risiko von Darmkrebs, Blasenkrebs und Lungenkrebs.
  • Das sog. Confirm Register schockierte die wissenschaftliche Welt 2012 mit der Feststellung, dass Statine mit verstärkter Verkalkung der Herzkranzgefäße einhergehen. Also genau das Gegenteil von dem bewirken, was uns die Firma verspricht.
  • Das sog. Veteran Affairs Diabetes Trial bewies 2012 die Verbindung von Statinen und beschleunigtem, vermehrten Auftreten von Koronarkalk bei Patienten mit Diabetes Typ II. Die hatten vor der Statin-Einnahme ausdrücklich keine Koronarverkalkung aufgewiesen.
  • Und schließlich haben uns Lee/ Goldberg schon 2011 gezeigt, über welches Gen Statine zu verkümmerter Muskulatur führen, zum „Wasting“. Hinzu kommt, dass Statine Herzmuskelerkrankungen verursachen als Resultat der Q10-Vernichtung durch Statine.

So könnte man endlos zitieren. Eine Übersichtsarbeit (News 30.01.2017) bietet 39 Zitate. 39 kritische Arbeiten, Arbeiten über die negativen Effekte von Statin, die von den Fachzeitschriften nicht nur „vergessen“ wurden, sondern die ausdrücklich aktiv unterdrückt wurden. Daher in Auszügen hier zu lesen.

Gesunder Menschenverstand jedoch versteht die Zusammenhänge:

Statine bringen derzeit 20 Mrd. $ pro Jahr ein. 10 % opfern die Firmen für PR und für weitere 2 Mrd. $ lässt sich in einem so engen Gebiet wie der Medizin so ziemlich alles kaufen. Das bringt uns auf den immer gleichen Punkt: Eigenverantwortung.

Man ist für sein Leben selbst verantwortlich. Kein Mensch zwingt Sie Cholesterinsenker einzunehmen, denn es gibt sehr wohl 2 ganz sichere Alternativen:

  • Laufen (Sie laufen um Ihr Leben).
  • No Carb. DIE Entdeckung der Berliner Charite. (News vom 19.12.2013)

26. Juni 2019: Witz des Tages aus der Medizin

Interpharma begrüßt die Ablehnung der sog. Tierversuchsverbot-Initiative durch den Bundesrat, denn die Initiative würde den Forschungs- und Innovationsstandort Schweiz massiv gefährden. Ohne Tierversuche gäbe es heute keine wirksamen Behandlungen gegen schwerwiegende Krankheiten. Besonders im Bereich hoch komplexer Krankheiten des Nervensystems sowie bei Autoimmunkrankheiten wie Multiple Sklerose, aber auch bei Krebs müssen auch künftig Versuche an Tieren möglich sein, damit neue und wirksamere Medikamente und Therapien entwickelt werden können. Zudem sind Tierversuche in vielen Fällen per Gesetz vorgeschrieben.

Interpharma am 26.06.2019

Hautärzte empfehlen nachdrücklich: Lichtschutz, Lichtschutz, Lichtschutz.

Dr. Kurt Wolff GmbH am 26.06.2019

ANMERKUNG: Für einen Witz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …