Medizinwitze des Tages 26. Mai 2020

Nahrungsergänzungsmittel sind für den gesunden Menschen, der sich abwechslungsreich und vollwertig ernährt, überflüssig. So lässt sich etwa der Bedarf an Omega-3-Fettsäuren leicht durch die Nahrung decken. Die deutsche Bevölkerung ist darum auch gut mit Omega-3-Fettsäuren versorgt. … Unsere Studienauswertung ergab: Der Nutzen von Omega-3-Präparaten ist nicht ausreichend belegt – weder fürs Herz noch für andere gesundheitliche Aspekte.

Stiftung Warentest am 26.05.2020

Die Diagnose Brustkrebs ist für betroffene Frauen ein Schock. Zu den zahlreichen Zukunftsängsten kommen dann meist auch noch Fragen nach Therapiemöglichkeiten und Bewältigungsstrategien hinzu.

Pfizer Austria GmbH am 26.05.2020

Die Schweiz und der Kosovo sind die beiden letzten Länder Europas ohne ein Mindestalter bei der Abgabe von Tabak- und Nikotinprodukten.

ARGE Tabakprävention Schweiz am 26.05.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitze des Tages 12. Mai 2020

Corana-Tests sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe !

Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie am 12.05.2020

Multiple Sklerose ist unheilbar, aber durch moderne MS-Therapeutika gelingt es immer besser, die Krankheitsaktivität zurückzudrängen und die Entwicklung von Behinderungen abzuwenden. … Aus der bisherigen Forschung gibt es gute Hinweise dafür, dass z.B. der BTK-Inhibitor (Bruton-Tyrosinkinase-Hemmstoff) bei allen Formen der MS therapeutisches Potential besitzt. Damit kann er, wenn die klinischen Studien dies bestätigen sollten, möglicherweise eine wichtige Lücke in der Versorgung von Menschen mit fortschreitender (progredienter) MS schließen.

Sanofi Genzyme GmbH am 12.05.2020

Obwohl wegen der Ambulantisierung die Fallzahlen rückläufig waren, konnte die Lindenhofgruppe dank einer Erhöhung des Schweregrades der Fälle und der Einigung mit allen Tarifpartnern ihr Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr leicht verbessern und einen Gewinn von 6,3 Mio. CHF erwirtschaften.

Lindenhofgruppe am 12.05.2020

Selbst wenn sich Kleinkinder mit einem Schnuller gut beruhigen lassen, sollten Eltern zunächst darauf achten, dass die Bedürfnisse nach Nahrung, Nähe oder Schlaf gestillt sind.

Baby und Familie am 12.05.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Die tägliche Handvoll Nahrungsergänzung

Die kann man sehr wohl auf 1 Mal nehmen. Auch wenn jeder Apotheker – der natürlich nie im Blut gemessen hat – das Gegenteil behauptet. Und ich sage Ihnen ganz ehrlich: Diese tägliche Handvoll NEM, diese Nahrungsergänzungen, diese Kapseln … die ist für mich ein Graus. Vielleicht auch für Sie ? Also reiße ich mich irgendwann am Nachmittag am Riemen und schluck das ganze Zeug hintereinander hinunter. Alle in einem Durchgang …

Also selbst ich, der von einer klugen Frau sehr bedachtsam gefüttert wird, ergänze meine (heutzutage leider unvollkommene) Nahrung. Und wie Sie schon wissen, messe ich dazu auch schon seit Jahrzehnten regelmäßig mein Blut. Derzeit monatlich … Und laut diesen Messungen im Blut – zunächst einzelne Kapseln eingenommen, dann alle zusammen eingenommen – findet sich kein Unterschied !

Was wurde nicht schon alles über Nahrungsergänzungen wie die Vitamine, Mineralien, Omega-3 oder das Eiweiß geschrieben und gesagt ? Im Guten wie im Bösen übrigens. Wissen Sie ohnehin selbst am besten. Die seien überflüssig, schädlich, giftig oder gar Wundermittel – auch gegen sämtliche Krankheiten. Meine Meinung dazu kennen Sie (auch längstens).

Nun, was aber stimmt davon ?

Schließlich kann man in der populärwissenschaftlichen Medizin auch immer das vermeintlich richtige Gegenteil (!) lesen. Ich empfehle Ihnen daher folgendes: Glauben Sie Nobelpreisträgern. Z.B. einem Max Karl Ernst Ludwig Planck. Der da, leicht abgewandelt, meinte:

Entscheidend ist die persönliche Erfahrung.

Im Gegensatz zur Schulmedizin lassen wir Frohmediziner diese gelten. Reden diese nicht als „Einzelfälle“ klein. Und so eine persönliche Erfahrung wird mir in der E-Mail von heute mitgeteilt. Eine klare Aussage ohne viel Schnickschnack:

Bereits eine Woche, nachdem ich die von Ihnen verordneten Nahrungsergänzungen eingenommen habe, hat sich mein Schlaf total verbessert und ab dann hatte ich fast nur noch gute und sehr gute Nächte … Ich fühlte mich morgens gut ausgeruht, total fit und leistungsfähig. Dadurch ging ich viel gelassener als bisher an mein Tagwerk. Und das Alles nach 6 Jahren, die für mich der echte Horror waren. Ich habe so wieder meine Balance gefunden !

Das ist doch eine klare Aussage – pro NEM. Oder nicht ? Wer will der Dame nicht glauben ? Und bitte glauben Sie auch mir: Wenn man solche Briefe zu Tausenden bekommen und auch gelesen hat, dann weiß man eines. Dann weiß man, dass diese Handvoll NEM sehr wohl wirkt ! Oder sagen wir es leidenschaftlicher:

Das Leben zum Positiven verändert !

Zum Nachlesen:  Potentiation (News 21.07.2019) , Wer kann sich denn alle diese Nahrungsergänzungen leisten ? (News 04.09.2018)

Ketose lernen

Die Geschichte der ketogenen Ernährung wird in aller Kürze von Dr. med. Kurt Mosetter erzählt. In seinem begnadeten Artikel „Ökosystem Mensch“. In den 10 Seiten stecken unverkennbar Jahrzehnte ärztlicher Tätigkeit und Erfahrung. Also hier ein paar Worte über Ketose:

Eine Grundlage der Erfolgsgeschichte Mensch liegt in der entsprechenden Nahrung. Über 3 Mio. Jahre prägte „very low carb” und „high fat” die alltägliche Ernährung.

Die überwiegende Zahl an 4.898 exzellenten Studien über Ketogene Ernährung belegen die Wirksamkeit sehr eindrucksvoll. Schon 1921 wurde die ketogene Kost in den Mayo-Kliniken sehr detailliert wissenschaftlich beforscht. In der Flut an Studien mit ketogen akzentuierten Ernährungslinien konnten die positiven Wirkungen bei vielen Epilepsien, Krebserkrankungen, neuromuskulären Erkrankungen, Schmerzstörungen sowie zur Optimierung sportlicher Höchstleitung gezeigt werden. Die zentrale Effizienz über ketogene Ernährungsstrategien im Kontext Krebs belegen viele dieser 1.753 Arbeiten.
Sehr viel differenzierte Erfahrungen, mehrere beeindruckende Arbeiten und eine sehr gute Übersicht hinsichtlich ketogener Ernährung bei Krebs bietet das Buch “Krebszellen lieben Zucker, Patienten brauchen Fett” [54]. Und fast wöchentlich bestätigt die Studienlage diese Ergebnisse [55].

Aber Achtung ! Ketose will vorbereitet sein – und in gezielten, kleinen Schritten umgesetzt werden.

Sehr klug: Das Wort der Vorsicht, denn das kurz Entschlossene „Jetzt lebe ich mal ne Woche ketogen !“ geht regelmäßig schief. Das wäre genauso, als wollte man als Untrainierter einen Halbmarathon laufen wollten. Geht sehr wahrscheinlich auch schief …

Denn erinnern Sie sich ? Laufen lernt man im Wohnzimmer. Auf der Stelle trippeln – am 1. Tag 1 Minute. Am 2. Tag 2 Minuten. Am 10. Tag dann schon 10 Minuten oder man läuft raus … Wird doch auch langweilig sonst !

Und so sollte man auch Ketose erst lernen. In kleinsten Schritten. Das beginnt damit, nur abends Zucker oder schnelle Kohlenhydrate zu streichen. Und dann tastet man sich Stück für Stück voran. Es ist nämlich gar nicht so leicht, 70 – 80 % Fett zu essen. Das muss man erst lernen ! Die Gebrauchsanleitung dazu kennen man: „Der Keto-Kompass“ von Ulrike Gonder et al.

Quelle: OM & Ernährung 2019, Nr. 168, F9

Essen und entgiften

Einige Wirtschaftsnobelpreisträger und Armutsforscher wollen neu über die enorme Bedeutung der Böden nachdenken: Armut, so meinen die Experten, bekämpft man mit dem Ausmerzen von Kindersterblichkeit und Mangelernährung. Also mit Essen, das angefüllt ist mit allem, was der Mensch braucht: 47 essentielle Nährstoffe (News 23.03.2018). Das wäre endlich mal eine konkrete Anleitung gegen Armut vorzugehen !

Und von wo würden diese Nährstoffe herkommen ? Aus dem Boden, ganz richtig. Geerntet von Bauern. Der erst kürzlich erfolgte Aufmarsch von 10.000 Bauern in München untermalt mir die wahren Machtverhältnisse. Man könnte sonst – infantil – glauben, wir leben von Aldi & Lidl … Wozu braucht man Bauern ?

Doch Essen kommt nun mal aus dem Boden. Ob Pflanzen oder tierische Nahrung (News 21.09.2015). Und um das Bestellen des Feldes kümmert sich – der Bauer ! Aber auch viele Tiere fressen, was aus der Erde kommt. Ob die auch wissen, dass z.B. Jod, Selen oder Magnesium kaum mehr in unseren Böden vorkommt, das weiß man nicht wirklich. Wir Menschen jedoch könnten und sollten das ausgleichen, was in unserer Nahrung nicht mehr erhalten ist

Zum Glück gibt es NEMs. NEMs sind Glück !!!

Mehr und mehr werden aber auch Dinge zum Thema, die in unseren Böden nicht so gesund sind. Dass uns sozusagen nicht alles „aus dem Boden“ weiterhilft: Schwermetalle, Plastik und Giftstoffe werden durch den sog. Fortschritt des Menschen seit jeher in das Wasser und damit in die Nahrung eingeschleust.

Die Römer hatten sich einst bzw. im Laufe ihres zivilisatorischen Fortschritts noch durch Blei vergiftet. Heute haben wir aber Angst vor neuen bösartigen Giften, und das zu Recht. Da braucht man z.B. nur Nabelschnur-Blut oder Muttermilch zu untersuchen. Dokumentiert sind dabei Pestizide, flammenerstickende Substanzen, Plastikmoleküle, Quecksilber, Blei und Arsen. Übrigens Pestizide, die seit Jahren verboten sind (Lit. z.B. Reprod Toxicol 2007; 23 (3): 260). So was aber auch !! Mehr dazu steht in den News 15.11.2017.

Die gute Nachricht lautet: Trotz der Gifte, denen man kaum entkommt, kann man sich schützen. Besser gesagt: Könnte ! Denn dazu braucht man seine

Mitochondrien.

Diese Kraftwerke in unseren Körperzellen haben nämlich auch die Aufgabe, körperfremde Gifte chemisch so zu verändern, dass sie mit Galle, Schweiß oder Urin ausgeschieden werden können. Und das ist auch die Lösung: Denn nur gesunde, in meiner Sprache übergesunde Mitochondrien können die nötigen Schwefel- oder Methylgruppen leicht an diese giftigen Substanzen heften, damit die dann vom Körper ausgeschieden werden.

Laut Frohmedizin also – richtig verstanden und durchgeführt – braucht man vor den Umweltgiften fast keine Angst zu haben. Was man aber sehr wohl braucht, das sind

  • Antioxidantien
  • B-Vitamine
  • Selen (für die Schwermetalle)
  • Zink (für die Leichtmetalle)
  • und Aminosäuren.

Um das zu verstehen, braucht man keinen Nobelpreis. Und bitte lassen Sie sich nicht zusätzlich auch noch von den Angstparolen der Medien oder so mancher Experten einschüchtern. Die Stichworte lauten Orthorexia nervosa oder warum selbst gesunde Ernährung krank machen kann. Wir zitieren stattdessen lieber Herrn Kant mit „Sapere aude !“ Habe den Mut, selbst zu denken …

Zum Thema passend:  Was soll man essen ? (25.01.2018),  Selen hilft phänomenal (News 12.12.2017),  Entgiftung (News 15.11.2017)