Bestrahlungsdemenz … ausgetrickst

Müssen es immer sehr aufwändige und sehr teure Studien sein, die der Medizin weiterhelfen. Oder kann man nicht auch einzelnen Patienten glauben, wie Heilung geht. Die es geschafft haben, ihre Krankheit zu besiegen. Man könnte doch auch seinen Mitmenschen einfach nur zuzuhören, um dazuzulernen. Um Respekt zu bekommen: Die Mitmenschen sind meistens ohnehin fast so klug wie man selbst. Und Manche davon haben sogar noch Schlimmeres erlebt und sich dann auch bemüht wie man selbst.

Lese ich also über die deutsche Schauspielerin Renan Demirkan, die vor 5 Jahren an Brustkrebs erkrankte.  Was dann kam, schreibt sie, „war die Hölle“: Durch und während der Bestrahlung hätte sie eine Bestrahlungsdemenz entwickelt. Und sagt nach ihrer Selbstheilung:

Laufen ist ein wahres Wundermittel !

Zitat einer 63-jährigen Dame. Die es wissen muss. Die hat es erlebt. Doch was ist eine Bestrahlungsdemenz ? Wie entsteht die ? Nun: Hören wir ihr einfach zu:

Genau zu dem Zeitpunkt meiner Krebserkrankung hatte ich eine Theaterrolle angenommen. Ich hatte aber keinen Zugriff auf mein Gedächtnis. Ich habe von einem Moment auf den anderen vergessen, was ich gerade gesagt hatte. Ich konnte mir keinen Text mehr merken. Das war unbeschreiblich beschämend!

Da kann man eigentlich nur noch verzweifeln. Krebs kann man nicht so einfach abschütteln. Kommt offenbar um die Bestrahlung nicht so einfach herum. Irgendeine Tablette, die einem das Gedächtnis zurückgibt, gibt es in dem Fall auch nicht. Doch die besagte Frau Demirkan war zäh. Sagte wörtlich „Disziplin und Pflichterfüllung gehören zu meinem Lebens-ABC“. Die hat gesucht und dann gelesen !

Hatte tatsächlich eine Studie gefunden, die belegt, dass Sport neue Verbindung im Gehirn schafft. Noch einmal: Sport schafft neue Verbindungen im Gehirn. Ich erzähle Ihnen das schon seit 30 Jahren. In jedem Vortrag, in jedem Seminar:

Durch Laufen wächst das neuronale Netz.

Also die Verknüpfungen der Gehirnzellen. Sprich das Gedächtnis. Das Gehirn wird buchstäblich wieder jung. Das war für mich übrigens der Auslöser, öffentlich aufzutreten. Das wollte ich Ihnen und vielen Anderen unbedingt mitteilen !!

Frau Demirkan (63) hat in ihrer Verzweiflung die Studienergebnisse sehr ernst genommen, hat sich ein Laufband angeschafft UND ist dann auch

täglich 2 – 5 Stunden gelaufen.

Auf dem Laufband. Jeden Tag 2-5 Stunden. Die hat zuvor nicht mit Ärzten diskutiert, ob 20 Min. täglich reichen oder es 30 Min. sein müssen (müssen !). Die hat es in ihrer Verzweiflung – ich wiederhole es gerne, weil auch ich so staune – einfach getan. Und was passierte ?

Innerhalb von 10 Tagen konnte ich mir den Text wieder merken.

Das war’s auch schon wieder. Das wollte ich Ihnen nur mitteilen:

  • Dass es sich oft wirklich lohnt, seinen Mitmenschen zuzuhören.
  • Dass Laufen Wunder wirkt. So zu sagen eine Medizin ist …

Solche erstaunlichen Erlebnisse, solche Tatsachen, solche News (!) gebe ich sehr gerne an Sie weiter.

QUELLE: Freizeit Revue 2/2019, S. 94

31. Juli 2019: Witz des Tages aus der Medizin

Werden Arzneimittel falsch angewandt, bemerken Patienten das selbst meist nicht. Fast jedes 3. Arzneimittel in Deutschland ist allein schon wegen der Darreichungsform beratungsintensiv – unabhängig vom Wirkstoff. 

ABDA am 31.07.2019

Biergärten erfreuen sich im Sommer großer Beliebtheit. Doch Vorsicht: Auch Zecken mögen Biergärten.

Pfizer Deutschland GmbH am 31.07.2019

Die Gründe für den Ärztemangel in Österreich sind vielschichtig.

Ärztekammer für Niederösterreich am 31.07.2019

Das Risiko für das Auftreten allergischer Reaktionen auf Allergene, die eine anti-allergische Therapie erfordern, wird (durch Magenschutz-Medikamente) verdoppelt bis verdreifacht.

MedUni Wien am 31.07.2019

ANMERKUNG: Für einen Witz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

15. Juli 2019: Witz des Tages aus der Medizin

In Deutschland gibt es viel zu viele Krankenhäuser. Eine starke Verringerung der Klinikanzahl von aktuell 1.400 Spitäler auf deutlich unter 600 würde die Qualität der Versorgung für Patienten verbessern und bestehende Engpässe bei Ärzten und Pflegepersonal mildern.

Bertelsmann Stiftung am 15.07.2019

Krankenhäuser sind keine Profitcenter, sondern Teil der staatlichen Daseinsvorsorge. Um eine gute stationäre Versorgung sicherzustellen, sind deutlich erhöhte Investitionen in die Spitäler für Umstrukturierungen, neue Technologien und Digitalisierung notwendig. Dazu ist es dringend erforderlich, dass die Länder ihrer Investitionsverpflichtung zur Gänze nachkommen. Für die Implementierung neuer digitaler Technologien ist zusätzlich der Einsatz von Bundesmitteln unabdingbar.

Marburger Bund am 15.07.2019

ANMERKUNG: Für einen Witz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

13. Juli 2019: Witz des Tages aus der Medizin

Müssen Patienten in Österreich um ihr Leben bangen, weil dem Medikamentengroßhandel Gewinnmaximierung wichtiger ist als die Versorgung des heimischen Marktes ? Patientenanwalt Gerald Bachinger will Hinweise auf eine “künstliche Verknappung” erhalten haben und fordert größtmögliche Transparenz.

Kurier.at am 13.07.2019

Die Versorgung des österreichischen Marktes mit Medikamenten hat immer Vorrang gegenüber den Marktchancen in anderen Ländern.

PHAGO am 13.07.2019

ANMERKUNG: Für einen Witz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

3. Juli 2019: Witz des Tages aus der Medizin

Nur jeder Zweite in Deutschland stimmt der Aussage zu, dass sich Ärzte aktiv darum kümmern, dass ihre Patienten gesund leben. 82 % der Menschen haben den Eindruck, dass Ärzte mehr von kranken als von gesunden Patienten profitieren. 75 % beklagen, Ärzte würden sich meist nur um die akuten Beschwerden und nicht um die Ursache kümmern und 58 % haben sogar das Gefühl, dass Ärzte manchmal unnötige Behandlungen verordnen.

Asklepios Kliniken am 03.07.2019

Engpässe bei Arzneimitteln sind eine fatale Folge der scheinbar grenzenlosen globalen Liberalisierung. Die Politik muss der ungeregelten Marktliberalisierung im Gesundheitsbereich aktiv entgegentreten – auf nationaler Ebene wie auch innerhalb der EU.

Österreichischen Apothekerkammer am 03.07.2019

ANMERKUNG: Für einen Witz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …