22. November 2019: Witz des Tages aus der Medizin

Arzneimittel-Importe können z.B. dazu beitragen, Lieferengpässe bei Medikamenten zu bewältigen und so die Versorgungssicherheit zu verbessern. Import-Arzneimittel sind Originalpräparate der führenden Pharmahersteller und genauso sicher – nur preiswerter.

Die Arzneimittel-Importeure am 22.11.2019

In der Schweiz sind seit 2010 die Kosten für Medikamente um 46 % gestiegen. Die Hälfte dieses Anstiegs verursachen Immunsuppressiva und Krebsmedikamente. Im Vergleich dazu stiegen die Kosten für das gesamte Gesundheitswesen aber nur um 26,7 %.

Helsana Gruppe am 22.11.2019

Großes Einsparungspotential besteht durch die Nachahmerpräparate von biologisch hergestellten Arzneimitteln, sog. Biosimilars. Allerdings verschreiben Schweizer Ärzte nach wie vor überwiegend Originale. Es braucht daher verbindlichere Vorgaben für die Ärzteschaft, damit sie die günstigeren Alternativen verschreiben. Andernfalls bleibt ein enormes Einsparpotential im Schweizer Gesundheitssystem ungenutzt.

Helsana Gruppe am 22.11.2019

Werden bestimmte Arzneimittel miteinander kombiniert, wie z.B. Blutverdünner und Magensäurehemmer, so sind negative Wechselwirkungen möglich. Dies kann bis zum Wirkungsverlust oder unerwünschten, ernsthaften Nebenwirkungen führen. Die Analyse 10 ausgewählter Arzneimittelkombinationen ortet bei der Medikationsqualität ein großes Verbesserungspotential. Denn es zeigte sich, dass die Problematik der Arzneimittelinteraktionen keine reine Schnittstellenproblematik in der Behandlungskette ist, zumal die interagierenden Arzneimittel zum Großteil durch denselben Leistungserbringer verordnet oder abgegeben werden.

Helsana Gruppe am 22.11.2019

Die Fachwelt warnt vor einem Sex-Kaufverbot.

Deutsche Aids-Hilfe am 22.11.2019

Stress gehört für viele Menschen zum Alltag. Damit darunter nicht die Gesundheit leidet, ist es wichtig, die eigene Stresssituation zu analysieren. Dabei kann es hilfreich sein, 2 Wochen lang ein Stressprotokoll zu führen.

Apotheken Umschau am 22.11.2019

Grippewelle: ÖGB beantwortet die wichtigsten Fragen zum Krankenstand.

Österreichischer Gewerkschaftsbund am 22.11.2019

ANMERKUNG: Für einen Witz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Meditation hilft heilen

Stress ist der Hauptfeind unseres Immunsystems. Sagte schon Frau Prof. Pert. Und die alles entscheidende Rolle des Immunsystems bei jeder Art Heilung wird auch uns Ärzten spätestens seit Vergabe des Nobelpreises 2018 Medizin bewusst (siehe auch News vom 18.02.2019). Da man äußeren Stress aber kaum vermeiden kann, kommt es darauf an, die schädlichen Folgen von Stress in unserem Körper … zu verhindern oder zumindest aufzulösen. Das funktioniert nachweislich durch Meditation !

Das ist genau der Punkt, den Sie in Ihrem alltäglichen Leben am meisten vernachlässigen. Jedoch: Steter Tropfen höhlt den Stein. Deshalb hier von uns erneut ein kurze, tröstliche gleichwie ermunternde Anleitung. Wie gesagt, es gilt den Stresspegel zu senken – darauf kommt es an.

Wie man genau meditiert, ist aus medizinischer Sicht überhaupt nicht wichtig. Dass man es tut, macht für die Heilung den Unterschied aus !

Dabei gibt es mehrere Wege: Es gibt auch nicht den einen richtigen Weg für alle. So kann man selbst mit dem Auto im morgendlichen Stau stehen als Meditation ansehen, auch den Kraftsport oder die Gitarrenstunde. Jeder weiß wohl selbst am besten, was Entspannung ist.

Gesäusel muss nicht sein: Viele winken gleich ab, wenn man ihnen etwas von schwerer werdenden Gliedern einsäuselt. Das passt halt manchmal nicht.

Man braucht kein Kissen: Nicht jeder kann oder will sich im Sitzen entspannen. Meditatives Laufen kann hier eine sehr sinnvolle und wirksame Alternative sein. Lesen Sie dazu vielleicht: „Laufend gesund: So mobilisieren Sie die heilende Kraft des Körpers“ (2012) oder „Der kleine Laufcoach: Laufen wie im Flow“ (2017). Das Prinzip funktioniert natürlich auch beim Schwimmen, Radfahren, Walken uvm..

Es muss auch keine bestimmte Zeit sein: Wer z.B. morgens zwischen 2 und 4 Uhr aufwacht und nicht wieder einschlafen kann, kann die Zeit nutzen, um sich keinen Stress zu machen. Man könnte dann lesen, schreiben oder malen, Hörbücher anhören oder einfach in die Sterne schauen. Die Schönheit des Universums mit allen Sinnen erleben – genau das meint doch … Meditation.

QUELLE: “neue wege der heilung” bei HEYNE. Erscheint am 11.11.2019. Ein buntes Büchlein voller Wunder. Hat es so in deutscher Sprache noch nie gegeben !!

Meditation, also der Rückzug vom Bewusstsein ins Unterbewusstsein, ist etwas völlig Natürliches. Eine in uns eingebaute Möglichkeit. (News 02.05.2016) Doch die meisten Menschen haben es wieder vergessen oder verlernt. Darum hier nochmals die einfachste Art Meditation:

Fliegen

Ihr Körper ist völlig entspannt … Er gibt Ihnen keine Rückmeldung mehr. Kein Muskel zwickt, man fühlt keinen Schmerz, existiert nur mehr im Kopf. Der Körper sozusagen fehlt …

Und wenn Sie diese Art der Meditation abends oder vor dem Einschlafen einsetzen anstatt Probleme zu wälzen, dann hat man zugleich auch ein Schlafmittel ohne Nebenwirkungen.

Meditation bzw. Denken ist neben “Ernährung” und “Bewegung” die 3. Säule der Frohmedizin …

18. November 2019: Witz des Tages aus der Medizin

Bakterielle Infektionen lassen sich nur durch Antibiotikavielfalt optimal behandeln. Doch wurden weltweit in den letzten Jahrzehnten nur wenige Antibiotika neu entwickelt und zugelassen, weil deren Entwicklungskosten hoch sind und die Erträge zu gering. Es wäre daher wichtig, den Pharmafirmen wirtschaftliche Anreize zu bieten, damit sie überhaupt die Entwicklung neuer Antibiotika vorantreiben.

Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller am 18.11.2019

Es ist wichtig, Adipositas wie jede andere chronische Erkrankung behandeln, und zwar mit einem “3D”-Ansatz aus Diagnose, Diskussion und Direktiven.

Universitätsklinikum Leipzig am 18.11.2019

Überlastete Krankenhäuser und die Ärzte im Dauerstress: Die Mehrheit der Deutschen macht sich Sorgen um die medizinische Notfallversorgung in Deutschland.

PwC Deutschland am 18.11.2019

Antibiotika sind keine Hustenbonbons.

Cassella-med GmbH am 18.11.2019

ANMERKUNG: Für einen Witz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Den Schlaganfall verhindern

Schlaganfälle haben 2017 in 32 europäischen Ländern Kosten von über 60 Mrd. € verursacht. Das haben Gesundheitsökonomen der Universität Oxford im Auftrag der Patientenvereinigung „Stroke Alliance for Europe“ berechnet. Demnach hatten 2017 in Europa fast 1,5 Mio. Menschen einen Schlaganfall, woran 430.000 dann auch verstarben. Aktuell müssen 9 Mio. Europäer mit den Folgen ihres Schlaganfalles leben.

Und die sind ein wirklicher Schlag, das kann ich Ihnen sagen. Da braucht man sich nur mal mit halbseitig gelähmten Patienten oder deren pflegenden Angehörigen unterhalten. Dort hat sich das Leben binnen Minuten schrecklich verändert. Doch namens der Frohmedizin sei hier erneut unterstrichen:

Schlaganfälle sind völlig überflüssig.

Könnten vermieden werden. Und weil Sie vielleicht „im Stress“ sind, hier gleich die Rezepte:

  • Laufen
  • Mehr Magnesium (News 24.02.2018)
  • Weniger Risikofaktoren

Läufer kriegen keinen Schlaganfall ! Da bin ich mir persönlich recht sicher. Diese meine Meinung wird auch von einer “National Runners’ Health Study” gestützt. Dazu hatte man 41.402 Läufer rund 7,7 Jahre beobachtet. Und hat dabei eine sehr genaue Beziehung zwischen den täglichen Laufkilometern und dem Schlaganfallrisiko gefunden. Das Ergebnis:

  • Pro zusätzlich gelaufenem Kilometer täglich sank das Schlaganfallrisiko um 11 %.
  • Und bei Berücksichtigung von Diabetes, Cholesterin, Bluthochdruck und BMI waren es immer noch 7 %.

Pro zusätzlichem Laufkilometer also zumindest 7 % weniger Schlaganfallrisiko !

Verglichen wurden übrigens Menschen, die weniger als 2 km täglich liefen, mit Läufern, die täglich 8 km oder mehr rannten. Der Unterschied war 60 %. Man kann also mit täglich 8 km Laufen sein Schlaganfallrisiko um 60 % senken. Ich wiederhole:

um 60 %.

Nun zur Vermeidung der Risikofaktoren. Und da gleich zu einer ganz wichtigen Vorbemerkung: Die Risikofaktoren für einen Schlaganfall, gilt auch für Herzinfarkt, schaukeln sich gegenseitig auf ! Diese

Risikofaktoren potenzieren sich !

Das heißt, dass 1+1+1=13 sein kann oder 1+1+1+1=42. Hochinteressante Zahlenzauberei, die leider, leider in der Regel tödlich endet. Haben Sie die Nerven dazu, dann werfen Sie doch bitte einen Blick auf folgende Tabelle:

Bluthochdruck                                                                      2-fach erhöhtes Risiko
Diabetes                                                                                   2,5-fach
Rauchen                                                                                   3-fach
Hohes Cholesterin                                                              3,5-fach
Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck                            13-fach
Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck,
und hohes Cholesterin                                                      42-fach

Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck,
hohes Cholesterin und dicker Bauch                         69-fach

Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck,
hohes Cholesterin und Stress                                       183-fach

Alle Risikofaktoren zusammen                                    334-fach

Man weiß also vorher längst Bescheid ! Jedenfalls der erfahrene Arzt. Und der belesene Arzt weiß sogar, dass Blutdrucktabletten zwar den Blutdruck ganz erfreulich senken, aber praktisch NICHT das Risiko eines Schlaganfalls (oder Herzinfarktes). Cholesterinsenker zwar das Cholesterin senken, aber praktisch nicht das Risiko eines Schlaganfalls (oder Herzinfarktes).

Tabletten sind in diesem Zusammenhang also tatsächlich und wieder einmal umsonst. Sie wollen keinen Schlaganfall bekommen ? Na, dann vermeiden Sie bitte die genannten Risikofaktoren. Täglich laufen und Magnesium sind ohnehin Pflicht. Pardon:

Ein Vergnügen !

QUELLEN: „Stroke“ 2009; 40: 1921 und „Focus“ 5/2011, S. 79

Migräne bedeutet Überforderung

Um ein neues, glücklicheres, schöneres Leben zu starten, kenne ich 2 Möglichkeiten. Da ist uns zum einen der lange (geplante) Weg geläufig. Sie wissen schon: Pläne schmieden, Änderungen einleiten, um dann … einmal so richtig los zu starten. Aus meiner ganz persönlichen Sicht ist das ein bisschen mühsam. Langwierig. Umständlich.

Es geht viel einfacher !

Oft genügt es, nur 1 Punkt im Leben zu ändern und … alles Andere fällt einem zu. Passiert dann einfach – ohne Zutun. Nur: Welcher Punkt soll das sein ? Bei mir war es z.B. der Satz „Hopp, Doc, jetzt wird gelaufen.“ Also meine 1. völlig ungeplante Jogging-Stunde mit Hubert Schwarz.

Der E-Mail-Sender von heute hat einen ganz anderen, recht eleganten Einstieg in sein neues Leben gefunden. Mir das mitzuteilen, dazu genügt ihm ebenfalls ein einziger Satz. Ein Satz, den einige Hunderttausend Deutsche sofort verstehen werden. Weil sie nämlich auch betroffen sind. Nämlich:

2 Jahre ohne Migräne dank Ihrer Bücher und täglichen News ! Danke !

Das war‘s auch schon. Doch lassen Sie mich bitte ein bisschen – über Migräne – philosophieren. Weil ich doch auch lange Jahre daran gelitten habe !!!

Migräne bedeutet Anspannung. Und zwar zu große Anspannung. Überspannung, wenn man so will. Da versteht mich jeder Migräne-Patient sofort. Kann man auch mit zu viel Stress übersetzen. Oder mit zu großer Verantwortung. Oder mit „es allen recht machen wollen“. Es geht also immer um Überforderung. Mitunter sogar chronischer Überforderung.

Verbannt man diese Überspannung aus seinem Leben, so geht damit auch die Migräne flöten !

Dass das mit genügend Magnesium klappt, hat nun schon rund 1 Mio. Menschen erfahren. Man kann aber auch joggen, meditieren oder von mir aus auch Tryptophan in hoher Menge konsumieren. Es geht einfach nur darum, die vorhandene Überspannung abzubauen !

Wenn man jetzt weiter denkt, so entsteht das eingangs erwähnte neue Leben:

Plötzlich entspannt sich auch die Nackenmuskulatur. Entspannt sich der ständig schmerzende Rücken. Entspannt sich der Darm. Man entwickelt nicht noch mehr Divertikel. Es entspannt sich das Herz. Die Herzrhythmusstörungen hören auf. Alles in allem verschwindet die innere Anspannung, die innere Nervosität, der ständige Lebensdruck. Und weil sich jetzt auch die verkrampften Blutgefäße entspannen bzw. weiten, gibt’s dazu noch warme Hände und warme Füße. Kurz gesagt:

Man bekommt innere Ruhe, Überblick und Souveränität !

Sie verstehen nun, was ich mit neuem Leben meinte. Am Beispiel Migräne. Damit kommen wir zum größten Missverständnis der heutigen Schulmedizin. Die bekanntlich den Patienten in einzelne Abschnitte einteilt: Der Neurologe kümmert sich um die Migräne, der Kardiologe um das Herz, der Gastroenterologe um den spastischen Darm, der Orthopäde oder Physiotherapeut um die verkrampften Rückenmuskeln usw. usw.

Mir als Frohmediziner genügt das Stichwort „Migräne“, um dann ganz automatisch all die anderen (gleichzeitigen) Molesten mit zu bedenken. Darum muss ich auch beim 1. Behandlungsgespräch, der Anamnese, gar nicht sehr viel vom Patienten wissen.

Aus diesem Prinzip hat sich auch meine Zuversicht entwickelt, wenn es um Molekularmedizin geht. Verändert man die Blutwerte, so verändert man auch jedes einzelne Organ. Ganz automatisch. Man behandelt also DEN GANZEN MENSCHEN.