Wo auch Österreichs Verband der Lebensmittelindustrie irrt …

Österreichs Verband der Lebensmittelindustrie kritisierte in einer Presseaussendung die “Anti-Zucker-Kampagne” des ORF. Schon der Titel lasse „eine ausgewogene Berichterstattung leider schmerzlich“ vermissen, wird geklagt. Und: “Es ist unverständlich, dass ein öffentlich-rechtlicher Sender auf einen unverantwortlichen Alarm mit Lebensmitteln setzt statt auf fundierte Information. Wir wollen daher mit fundierten Fakten zur Versachlichung der Ernährungsdebatte beitragen”, so die Verbandsgeschäftsführerin Katharina Koßdorff. Und weil die dann genannten „fundierten Fakten“ wahrlich einer Korrektur bedürfen, wollen wir vom Molner Health Center dem hier nachkommen.

Fundierte Fakten

Gleich in der Überschrift heißt es, dass Zucker ein (sogar wichtiger) Energielieferant sei. Das soll wohl heißen, dass er „gutartig“ ist. In Wahrheit wird Zucker vom Körper nur verbrannt, weil es (1.) für diesen einfacher ist als die Verbrennung von (schädlichem) Körperfett und weil (2.) bei den meisten Menschen gar keine Umschaltung auf diese Fettverbrennung erfolgt bzw. erfolgen kann. Es ist vielmehr so, dass Zucker (Kohlenhydrate) die erwünschte Fettverbrennung sogar sofort stoppt! Man wird also durch Zucker automatisch dicker, wenn man ihn nicht (restlos) verbrennt. Und nun eine Frage: Wie oft in der Woche verbrennen Sie denn so Ihre (angestauten) Kohlenhydrate ganz und gar?

Danach wird’s lustig, denn so heißt es in der Presseaussendung des Lebensmittelfachverbandes: „Worauf es wirklich ankommt, ist die Kalorienbilanz: Übergewicht ist insbesondere die Folge eines Ungleichgewichts von Kalorienaufnahme und Kalorienverbrauch.“ Diese Rechnung klingt zwar logisch, ist aber biologischer Unsinn! Kalorien selbst wie auch das Zählen von Kalorien sind Unsinn, denn (1.) passt sich der Körper an jede zugeführte Kalorienmenge an und (2.) sind Lebensmittel nicht gleich Lebensmittel. Oder mit den Worten von Dr. Strunz: „Essen Sie doch einmal 6.000 Kalorien täglich, aber nur reines Eiweiß. Das ist dann für den Körper eine Nulldiät!“

Zucker und Krebs

Was in der Presseaussendung natürlich nicht erwähnt wird, das ist die eigentlich katastrophale und leider grundsätzliche Folge von Zucker: Zucker, also im Endeffekt die meisten Kohlenhydrate, macht laut Dr. Ulrich Strunz Krebs. Bitte lesen Sie dazu folgende News vom 28.08.2013. Oder die News vom 28.04.2011, wo es heißt: „Die Zelle nur noch Zucker vergärt, massenhaft Zucker. Das ist dann die Schwachstelle jeder hoch aggressiven Krebszelle: Nimmt man ihr den Zucker weg, dann stirbt sie!“ So lautet das Fazit von Deutschland bekanntestem Arzt: „Zum Leben brauchen wir keinen Zucker!“ (News vom 14.01.2013)

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